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Baustein 01 · Sensopathie am Pferd

BewegungsSensopathie

Haptische Ganganalyse — und die Veränderung im selben Moment

Wahre Analyse geht tiefer, als das Auge reicht. Nur durch Berührung in der Bewegung offenbaren sich die Zusammenhänge von Struktur, Emotionen und Organen.

Dauer
2 Tage
Voraussetzung
Keine Vorkenntnisse nötig
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Dieser Baustein ist auch Teil der Ausbildung Sensopathie Pferd, in der du alle fünf Bausteine lernst.

Kapitel 01

Warum Ansehen nicht reicht

Nur ansehen und beurteilen reicht nicht — wir müssen berühren. Nur so kommen wir in die Tiefe. Und das während der Bewegung.

Ein „Standbild" im Stehen oder ein „Gangbild" in der Bewegung, das lediglich mit den Augen beobachtet wird, ist wenig hilfreich. Dabei wird nur die Oberfläche erfasst — eine tiefere Analyse oder gar die Ursache eines strukturellen Problems bleibt unerkannt.

Mit bloßem Auge lassen sich nur offensichtliche Auffälligkeiten feststellen, die bis an die Oberfläche dringen. Die tief liegenden strukturellen Bewegungen spüre ich mit den Fingern, den Fingerkuppen, dem Handballen — während der Bewegung, nicht im Stillstand.

Dadurch, dass ich während der Bewegung in die verschiedenen Muskelschichten eindringen kann, komme ich dem Problem genauer auf die Spur. Vor allem aber — und darauf kommt es an — kann ich dem Körper sofort Lösungsvorschläge machen. Diese können vielfältig sein.

Die Wirbelkette ist das Zentrum der Bewegung

Sie muss in jede Bewegung eines Gelenks einbezogen und darüber hinaus geleitet werden. Hier liegt der Bewegungsursprung für jedes Gelenk und jeden Muskel — jedenfalls im Idealfall. Die Frage ist: Ist das tatsächlich der Fall? Und wo ist es nicht der Fall?

Was für uns komplex erscheint, ist für das Pferd die Kunst, sich selbst in all seinen Schichten zu erkennen — seine Verbindungen zu spüren, zu verstehen und neu zu weben.

Der Körper wird das annehmen, was er gerade braucht, und den Rest wird er loslassen. So entwickelt sich das Bewegungsmuster immer weiter, und der Körper kann immer mehr Strukturen in seinen Bewegungsablauf integrieren.

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Kapitel 02

Die Methode: Bewegung in der Tiefe erspüren

Es sind viele verschiedene Techniken, die ich hier anwende. Einen Großteil davon habe ich von asiatischen Lehrern gelernt und anschließend auf meine Arbeit adaptiert und angepasst.

Bei meiner haptischen, tiefensensorischen Gang- und Bewegungsanalyse geht es nie nur um das Erkennen. Während des Gehens erfühle ich mit meinen Fingern den Status quo — was in den verschiedenen Tiefen und Schichten der Muskeln, der Gelenke, der Knochen passiert. Und in genau diesen Schichten biete ich sofort Lösungs- und Vernetzungsmöglichkeiten an.

„Angeboten" ist dabei ein essenzielles Stichwort: am Ende entscheidet der Körper selbst, was er annimmt und was nicht.

Jedes Element muss vom Pferd reproduzierbar sein.
Solange das nicht funktioniert, ist es im System des Körpers nicht angekommen.

Der Körper erhält eine Vielzahl neuer Möglichkeiten und verfügt anschließend über ein wesentlich größeres Bewegungsrepertoire als zuvor. Doch er wählt eigenständig, was er an diesem Tag integriert. Das ist entscheidend, denn nur das, was der Körper selbst verinnerlicht, bleibt langfristig erhalten.

Entscheidend für die Lösung eines Problems ist außerdem, nicht ausschließlich direkt mit dem Problem zu arbeiten — damit macht man es oft nur größer. Ich kann mit anderen Bereichen arbeiten, die sich dann auf den Problembereich positiv und verbindend auswirken. So entsteht eine integre Bewegung und eine echte Vernetzung.

Es ist die Gesamtheit des Körpers, die funktioniert — nicht jede einzelne Struktur muss perfekt arbeiten. Jeder Körper hat seine eigenen Besonderheiten und Talente. Der Schlüssel liegt darin, nicht am Problem zu arbeiten, sondern am Talent. Dieses Talent zu erkennen ist nicht immer einfach, aber essenziell für den individuellen Erfolg. Dafür muss man das eigene Ego zurückstellen, lösen zu wollen.

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Kapitel 03

Die vier Ebenen der Vernetzung

Als Trainer solltest du das Folgende bei dir selbst beherrschen und weitergeben können. Als Kunde lässt du es einfach fließen.

  • 01Körper & Strukturin der Bewegung
  • 02Emotionenin der Bewegung
  • 03Organein der Bewegung
  • 04Intrinsische Eingliederungder Bewegung

Körper & Struktur in der Bewegung

Gelenke, Muskeln, Faszien — jedes Element wird einzeln angesprochen und zugleich in die Ganzheit eingebunden. Raum, Struktur und Vernetzung entstehen in der Bewegung: von innen nach außen, nicht umgekehrt.

Gelenke, Knochen, Muskeln, Wirbelkette, Muskelfasern und Faszien werden einzeln angesprochen — soweit das möglich ist — und dann auch in ihrer Gesamtheit in der Bewegung vernetzt. In all diesen Strukturen geben wir Raum, Vernetzung und Struktur, und zwar in der frontalen, medialen und transversalen Bewegung der Wirbelkette. Anschließend zentriere ich das Ganze gemeinsam in einer Bewegung, die im Oberkörper beginnt und über diese Struktur nach außen zu den Extremitäten geht — nicht umgekehrt, wie es oft der Fall ist.

Emotionen in der Bewegung

Was hat dich in deinem Leben bewegt? Was hat dich erstarren lassen? So geht es auch dem Pferd. Am Ende, aber auch am Beginn sind es die Emotionen, die uns bewegen oder erstarren lassen.

Viele Emotionen aus prägenden Zeiten oder belastende Ereignisse manifestieren sich in der Bewegung. Binden wir die Emotionen nicht mit in die Lösung ein — oder zumindest in die Beobachtung —, dann finden wir nur eine nicht haltbare Lösung, die an der Oberfläche kratzt. Die Lösung liegt in der Kombination. Und das ist leichter, als man denkt: Körper und Emotion unterstützen sich gegenseitig. Beide wollen, dass es dem Pferd gut geht — sie brauchen nur den einen oder anderen Schubs.

Organe in der Bewegung

Bewegung ist nicht nur äußere Dynamik — auch Organe brauchen Struktur und Raum. Nicht das Loslassen ist die Lösung, sondern die strukturierte, fließende Bewegung, die von innen wirkt.

Ein Bewegungsproblem kommt oft vom bestehenden Bewegungsablauf, das ist richtig. Es kann aber auch durch Emotionen bedingt sein — und Erlebnisse aus der Vergangenheit können ebenso eine organische Ursache haben. Das nimmt Raum im Körper, das nimmt Bewegung im Körper. Auch Über- oder Unterfunktionen von Organen spielen hinein: Eine Überfunktion der Leber beeinflusst den Körper massiv, und die Leber ist wiederum von anderen Organen abhängig. Hier schließt sich der Kreis.

Ich möchte das jedoch nicht als Kreis der Probleme sehen, bei dem auf ein Problem zwangsläufig weitere folgen, sondern den anderen Weg gehen: Es ist der Kreis der Lösungen. Wenn ich ein Problem erkannt habe, habe ich viele Lösungsmöglichkeiten. Die Organe brauchen ebenso eine strukturierte Bewegung wie der Bewegungsapparat. Gerade beim Pferd ist das für die Kolik-Prävention wichtig.

Die Lösung ist dabei nicht, einfach zu entspannen und Teile zum Loslassen zu bringen. Es braucht eine strukturelle, durchlaufende, Raum gebende Bewegung.

Haptische Ganganalyse am Pferd: Erfühlen der Strukturen während der Bewegung
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Teil I · Kapitel 04

Die Analyse im Detail

Für eine Gang- und Bewegungsanalyse müssen wir im ersten Schritt mit unseren Fingern folgende Beobachtungen machen — den Status quo abfragen, als oberflächlichen Überblick.

  • Die Gelenke und ihr Verhalten sowie die Koordination mit den anderen Gelenken: Zentrierung, Vernetzung und so weiter.
  • Die Knochen. Sie liegen immer zwischen den Gelenken und sind dementsprechend verantwortlich für die Arbeit, die Ausrichtung und die Zusammenarbeit der Gelenke — oder davon beeinflusst.
  • Die Muskeln. Gelenke und Knochen beeinflussen die Muskeln und umgekehrt. Wer bedingt wen, und warum? Wo ist der Ursprung, wo das Ergebnis?
  • Die Wirbelkette als Zentrum der Bewegung: Hier sollte der Bewegungsursprung für jedes Gelenk und jeden Muskel liegen.
  • Die Faszien als weiteres Bindeglied. Wir wollen mit unseren Fingern die Faszienbündel in den Muskeln beobachten, um festzustellen, wie der Muskel sich selbst koordiniert und wie mit den angrenzenden Muskeln.

Wie viele Muskelfasern pro Muskel arbeiten? Wenn zu wenige Fasern aktiv sind, muss der Muskel festhalten. Ein Festhalten während der Bewegung unterscheidet sich von einem Festhalten im Stand. Es künstlich zu lösen — also nicht durch die Bewegung selbst — ist nur eine kurzfristige Lösung, weil der Körper keine Alternative hat.

Verbindung der Gelenke

Die Gelenke arbeiten nicht einzeln — sie kommunizieren. In jeder Tiefe, in jeder Achse. Meine Aufgabe ist es, Raum zu geben, damit der Körper sich selbst sortieren kann.

Mit meinen Fingerkuppen erfühle ich während der Bewegung, ob sie in Harmonie sind — in verschiedenen Tiefen der Strukturen und Achsen. In der Tiefe eines Gelenks gibt es verschiedene Strukturen mit verschiedenen Aufgaben, darum ist es wichtig, sie einzeln in der Bewegung zu beobachten. So finde ich heraus, welche Strukturen hinderlich sind und welche dadurch Schaden genommen haben — denn selten sind die beschädigten Strukturen selbst für den Schaden verantwortlich.

Verbindung der Knochen

Die Knochen liegen zwischen den Gelenken und richten sich entsprechend deren Vorgaben aus. Doch wie genau sind sie ausgerichtet — und warum? Gelenke und Knochen bedingen einander. In den verschiedenen Bewegungsschichten finde ich heraus, wo der Ursprung des Themas liegt, und zeige dem Körper seine eigene Bewegung. Ich mache sie für den Körper erfahrbar, nicht für den Verstand — das würde wenig bringen.

Verbindung der Muskeln

Arbeiten sie als Einheit? Warum tun das manche Strukturen nicht? Wo liegt der Ursprung eines Bewegungsproblems oder einer Stagnation? Einzelbewegungen sollten sich durch den gesamten Körper fortsetzen. Doch in welcher Schicht stockt die Bewegung, wo gehen Strukturen und Vernetzungen nicht mit? Am Rücken beispielsweise gibt es sechs Hauptschichten an Muskeln, die idealerweise miteinander interagieren.

Mit meinen Fingerkuppen beobachte ich während der Bewegung die einzelnen Schichten und verknüpfe ihre Funktionen wieder miteinander. Am Ende nimmt der Körper sich selbst wesentlich detaillierter wahr: Das Pferd kann beim Gehen viel tiefer in seine eigene Bewegung hineinspüren, sich fühlen, Gelenke, Knochen, Muskeln, Sehnen und Faszien integrieren, verändern und bewusst einsetzen. Alles, was unbewusst und automatisch abläuft, ist nicht beeinflussbar — und das ist der Großteil aller Bewegungen, Gedanken und Emotionen.

Verbindung der Wirbelkette

Bewegung beginnt in der Tiefe der Wirbelkette — nicht dort, wo es schmerzt, sondern dort, wo alles zusammenläuft. Welche Teile der Wirbelkette bewegen sich, und welche nicht? Wo liegt der Ausgangspunkt der Bewegung?

Oft liegt das Problem an einem anderen Ende der Wirbelkette. Haben die Lendenwirbel ein Problem, schaue ich mir auch die sechs Hauptschichten der Brustwirbel an und analysiere, wie sie mit den Muskelschichten der Lendenwirbel zusammenarbeiten — und umgekehrt.

Wenn du ein Problem am Rücken lösen willst, brauchst du immer die gesamte Funktion der Wirbelkette: Halswirbel, Brustwirbel, Lendenwirbel — und das in allen sechs Hauptschichten der Muskulatur. Ebenso wichtig ist die Bewegung nach außen zu den Extremitäten und die Rückkopplung von den Extremitäten zurück zur Wirbelkette, dem Bewegungszentrum.

Klingt komplex? Das ist es auch. Aber das ist meine Aufgabe — und in den Kursen ist es meine Aufgabe, dich Schritt für Schritt dorthin zu führen. Ich lenke deine Aufmerksamkeit immer wieder auf bestimmte Beobachtungen. So kannst du das Wahrgenommene nach und nach integrieren.

Verbindung der Muskelfasern

Muskeln bewegen nicht allein — sie sind Teil eines vernetzten Systems. In der Tiefe liegen oft ungenutzte Fasern, die nur darauf warten, wieder in Bewegung integriert zu werden. Jeder Muskel hat eine direkte Verbindung zu seinen Bewegungsnachbarn und eine indirekte zu allen anderen Muskeln im Körper. So wäre es im Idealfall.

Jeder Muskel besteht zudem aus vielen Muskelfasern, die in seiner Tiefe liegen. Viele davon arbeiten nicht, weil sich das im individuellen Bewegungsmuster so entwickelt hat. Ich erkenne diese Muster und zeige dir, wie du die ungenutzten Fasern wieder in die Bewegung integrierst. Die Fasern sind in Bündel zusammengefasst, die jeweils spezifische Aufgaben übernehmen — und diese Bündel sind von Faszien umgeben.

Verbindung der Faszien

Faszien sind mehr als Hüllen — sie sind bewegte Verbindung. Wenn sie Raum bekommen, beginnt der Körper, sich neu zu organisieren. Wo arbeiten die Strukturen zusammen, und wo gibt es einen Bewegungsstau — und in welcher Tiefe?

In einigen fernöstlichen Bewegungsformen stehen die Faszienbewegungen im Vordergrund. Der Körper wird so lange geschult, bis er gelernt hat, sich über die Faszien zu bewegen. Dort habe ich gelernt, das auf meinen eigenen Körper anzuwenden — und zu verstehen, wie man diese Methode an einen anderen Körper weitergibt. So kann ich erfühlen, welche Faszien sich bewegen und welche nicht. Ich gebe ihnen Raum, damit sie sich mitbewegen können, und bringe sie dazu, mitzuarbeiten. Sehr vereinfacht gesagt.

Wichtig: Es geht nicht darum, dass die einzelnen Bereiche perfekt funktionieren. Es geht darum, dass sie so gut wie möglich zusammenarbeiten und wissen, was sie tun. Hier gibt es Vorschläge, aber keine Vorschriften.

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Teil I · Kapitel 05

Die fünf Erweiterungen

Jeder einzelne Bereich aus Kapitel 4 wird durch die folgenden fünf Erweiterungen ergänzt. Ich beschreibe sie hier nacheinander, um einen besseren Überblick zu geben — in der Ausführung laufen sie immer gemeinsam.

  1. Öffnen — Raum geben Wo Enge ist, kann keine Bewegung entstehen. Darum geben wir den jeweiligen Bereichen — Gelenke, Muskeln, Faszien, Wirbel — Raum. So kann sich der Bereich besser bewegen, besser mit angrenzenden Strukturen vernetzen und koordinieren. Aber Raum allein ist zu wenig und würde dem Körper Unsicherheit bringen: Zum Raum braucht er immer eine Struktur.
  2. Zentrieren Gelenke, die auf die schiefe Bahn gekommen sind, werden wieder zentriert. Dabei achte ich darauf, warum sich das Gelenk neben der Spur bewegt. Einzelne Faktoren sind nie schuld — meist ist es eine Gesamtheit von Auslösern.
  3. Strukturieren: frontal, medial, transversal Die beschriebenen Bereiche soll der Körper in verschiedene Bewegungsrichtungen einsetzen und umsetzen können.
  4. In der Bewegung Neues behalten Die Achtsamkeit der Bewegung. Hier mache ich das Pferd darauf aufmerksam, wie sich sein Körper bewegt. Am Ende hat es zusätzliche Möglichkeiten: Es kann ändern, integrieren, ausbauen, loslassen — und mit schadhaften Bewegungsmustern aufhören.
  5. In der Wirbelkette einbinden Und vor allem: von hier ausgehend beginnen. Die verschiedenen Bereiche werden mit dem Zentrum der Bewegung verbunden — hier ist die Schaltzentrale. Eine Bewegung vom Fußgelenk kommt über das Bein zur Hüfte, über die gesamte Wirbelkette bis zur Schulter. Diese Bewegung ist dem Körper in seinen vielen Strukturen nicht bewusst, und so kann er sie weder überprüfen noch verändern. Darum ist es wichtig, jede Bewegung mit der Schaltzentrale zu verknüpfen.

Die Kombination daraus ist Schweben bei gleichzeitiger Bodenhaftung.

Strukturarbeit während der Bewegung: Raum geben, zentrieren, vernetzen
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Teil II · Kapitel 06

Emotionen in der Bewegung

Am Ende sind es die Emotionen, die uns bewegen — aber auch das Pferd. Was hat das Pferd bewegt? Was hat es erstarren lassen?

So bewegst du die Strukturen. Sie können sich miteinander bewegen und helfen — oder sie können sich gegenseitig schaden. Kommt die emotionale Unbeweglichkeit nicht über die Emotion selbst heraus, dann kann der Körper mit seiner Struktur helfen, indem er eine Leichtigkeit in seine Bewegung bekommt. Und umgekehrt. Man muss den beiden lediglich zeigen, wie es geht.

Viele emotionale Beweggründe manifestieren sich im Körper. Es ist wenig zielführend, die Brust- oder Lendenwirbel in Bewegung bringen zu wollen, wenn Erlebnisse aus der Vergangenheit die Strukturen festhalten — „verkörperter Schrecken" sozusagen. Darüber wurden hunderte Bücher geschrieben, doch die praktische Anwendung findet nur selten statt.

Darum setzen wir neben den strukturellen Gegebenheiten auch hier an. Wir integrieren diesen Aspekt in die Arbeit, und dabei kommen einige asiatische Techniken zum Einsatz. Insbesondere bei Emotionen weiß man oft nicht genau, was dahintersteckt — und wenn man es nicht erkennt, kann man es auch nicht loslassen. Du kannst so viele Übungen und Gymnastizierung machen, wie du möchtest: Das Erlebnis und das Unterbewusstsein mit der Emotion werden stärker sein.

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Teil II · Kapitel 07

Von der extrinsischen zur intrinsischen Bewegung

„Intrinsisch" bedeutet im Allgemeinen „von innen heraus" oder „eigenständig". Auf Bewegung bezogen beschreibt es Bewegungen, die durch innere Faktoren gesteuert werden, ohne direkte äußere Einflüsse. Das kann zweierlei meinen:

  • Intrinsische Motivation zur Bewegung: wenn jemand sich bewegt, weil er selbst Freude an der Aktivität hat.
  • Intrinsische Muskeln: in der Anatomie jene Muskeln, die innerhalb eines Körperteils liegen und für feine Bewegungen sorgen — etwa die tief liegende Muskulatur an der Wirbelkette.

Die Entwicklung sollte idealerweise in die intrinsische Entwicklung übergehen: in eine Bewegung, die vor der Bewegung passiert. Die im Inneren entsteht, aus Freude und Freiwilligkeit heraus. Das innere Losschweben des Körpers ist in jedem Alter möglich — dafür muss niemand jung und maximal beweglich sein. Das geht auch als Schrotthaufen (zwinker).

Auch dies wieder in Struktur, Geist, Emotion und einigen anderen Intentionen, geprägt von einer inneren Dynamik und einem Gleichgewicht, das aus der Einheit von Struktur und Bewegung entsteht. Der Körper bewegt sich in voller Harmonie, wenn er sich selbst in sich bewegt und seinen Körper in eine Bewegungsrichtung bringt. Dafür braucht er die Voraussetzungen von Körper, Geist, Emotion und Raum in sich selbst. Durch diese Voraussetzungen ist die Wirkung potenziert. Die Motivation für die Bewegungsentwicklung wird schließlich die Bewegung selbst.

Du kannst nur verbinden, was du kennst. Was du nicht bewusst fokussieren kannst, ist nicht vorhanden und maximal ein Mitläufer — es kann aber nicht aktiv eingesetzt werden.

Durch diese Herangehensweise erhält der Körper nicht nur ein größeres Bewegungsrepertoire, sondern kann auch bestehende Einschränkungen nachhaltig lösen. Diese Methode verbindet wissenschaftliches Verständnis mit erfahrbarer Körperarbeit und schafft eine neue Perspektive auf Bewegung und Gesundheit.

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Kapitel 08

Die Einzelanwendung am Pferd

Was hier über viele Seiten beschrieben ist, dauert in der Anwendung am Pferd überraschend kurz. Der Ablauf im Einzeltermin:

  1. Die haptische Ganganalyse — rund 15 Minuten Das Pferd wird im Schritt geführt, während ich mit den Fingern die Strukturen in ihren verschiedenen Schichten erfühle. Am Ende steht kein Befund auf Papier, sondern ein Bild in der Tiefe der Bewegung.
  2. Die ersten Impulse — noch einmal rund 30 Minuten Aus der Analyse heraus biete ich dem Körper die ersten Veränderungen an und baue das Bewegungspotenzial aus. Der Körper entscheidet dabei selbst, was er annimmt.
  3. Die Kombination Die Ganganalyse steht selten allein. Sie greift ineinander mit der Zwerchfellintegration, der Neurokugel und der Arbeit an emotionalen Dysbalancen. Erst zusammen ergibt das ein rundes Bild.

Du willst das erst einmal an deinem eigenen Pferd erleben, bevor du ein Seminar buchst? Dann ist der Einzeltermin am Pferd der einfachere Einstieg.

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Kapitel 09

Das lernst du im Seminar

Als Trainer solltest du diese Möglichkeiten bei dir selbst beherrschen und weitergeben können. Die eigene Entwicklung ist entscheidend — und genau die wird in den Kursen vermittelt. Sie bildet dich für dein ganzes eigenes Leben.

Vorkenntnisse brauchst du keine. Zwei Tage, in denen du lernst, mit den Händen zu lesen, was das Auge nicht sieht.

  • Mit den Fingerkuppen die Strukturen während der Bewegung erfühlen — Gelenke, Knochen, Muskeln, Faszien, Wirbelkette.
  • Die einzelnen Schichten unterscheiden, beeinflussen und wieder ins System integrieren.
  • Die fünf Erweiterungen anwenden: Raum geben, zentrieren, strukturieren, behalten, in der Wirbelkette einbinden.
  • Emotionale und organische Zusammenhänge in die Beobachtung einbeziehen, statt nur an der Struktur zu arbeiten.

Du bist unsicher, ob dieses Seminar zu dir passt? Auch Erfahrungsberichte und Videos helfen weiter — oder du rufst einfach an.

Bei den Einzelterminen und in Kursen immer in Kombination mit der AtemSensopathie, der “Diaphragma System Integration – DSI”,  Qigong Energieausgleich, Fluss, und der Neurobewegung.

Die BewegungsSensopathie passiert während der Bewegung des Pferdes!

“Das ist essentiell für die Wirkung, weil die Muskeln und Gelenke in der Bewegung vollkommen anders arbeiten als im Stehen”

“Was wir mit unseren Fingerkuppen während der Bewegung dem Pferd bewusst machen,

dass kann auch das Pferd sehen, begreifen, anwenden, koordinieren, verändern, stärken.”

  • Schiefen werden erkannt und behoben!
  • Dysbalancen und Blockaden werden erkannt und behoben!
  • Wir bewegen die kräftige Oberflächenmuskulatur!
  • Wir fokussieren uns aber auf die tiefliegende Muskulatur!
  • Wir bewegen und zentrieren die Knochen und Gelenke!
  • Wir vernetzen die Faszien!
  • Wir vermeiden einseitige Belastungen im Bewegungsablauf!
    ______________________________
  • Was das Pferd kennt, kann es einsetzten!
  • Was das Pferd kennt, kann es verändern!
  • Was das Pferd kennt, kann es stärken!
  • Was das Pferd kennt, kann es gebrauchen!
  • Wichtig ist die VERNETZUNG des Pferdes in sich selbst!

 „Die Finger spüren in der Bewegung mehr, als jedes noch so genaue technische Bild oder das Auge!”
“Vor allem erkennen wir, wo eine Vernetzung ist und wo nicht!”
 

Das Pferd lernt sich selbst bis ins kleinste Detail kennen.
Jeder Muskel, jede Sehne, jede Faszie wird dem Pferd WÄHREND der Bewegung bewusst.

Eine feine Arbeit!

Eine wunderschöne Arbeit, weil man tief in den Körper eintaucht.

 Wir gehen auch in die Tiefe der Strukturen!
Tiefenmuskeln den Multifidi.

  1. Wir berühren einmal die außen Muskulatur und vernetzen dort.
  2. Wir berühren die tieferen Schichten, eine nach der anderen und vernetzen, verbinden.
  3. Wir berühren mit einem anderen Griff die Faszien und vernetzen, verbinden.
  4. Wir berühren und begleiten mit wieder einem anderen Griff die Knochen.
  5. Wir vernetzen Wirbel, die Wirbelkette vom Schweif bis Kopf und den Restlichen Körper mit dazu. 

Eine feine Arbeit!
Eine wunderschöne Arbeit, weil man tief in den Körper eintaucht.

 Wir gehen auch in die Tiefe der Strukturen!
Tiefenmuskeln den Multifidi.

  1. Wir berühren einmal die außen Muskulatur und vernetzen dort.
  2. Wir berühren die tieferen Schichten, eine nach der anderen und vernetzen, verbinden.
  3. Wir berühren mit einem anderen Griff die Faszien und vernetzen, verbinden.
  4. Wir berühren und begleiten mit wieder einem anderen Griff die Knochen.
  5. Wir vernetzen Wirbel, die Wirbelkette vom Schweif bis Kopf und den Restlichen Körper mit dazu. 

Formen der Berührung:
In verschiedenen Shaolin Klöstern, bei vielen Großmeistern aus Asien und anderen Ausbildern habe ich gelernt verschiedene Berührungen anzuwenden. Dabei ist man weit weg davon, einfach nur Gelenke zu bewegen oder zu mobilisieren oder einfach mit der Atmung mitzugehen.

Ich kann mit vielen verschiedenen Formen berühren:

  • Grundsätzlich haben wir nicht nur die Fingerkuppen, sondern auch die Handballen und Handfläche zur Verfügung.

  • Ich kann unterscheiden, in welcher Muskelschicht ich arbeite und bewege. Am Rücken, an der Wirbelkette haben wir z.B. 6 Hauptschichten an Muskelvernetzungen und ich kann jede einzelne davon ansprechen, beobachten, vernetzen, in Fluss bringen.

  • Dort kann ich unterschieden, ob ich Muskeln, Muskelfasern oder Muskelansätze berühre.

  • Man kann direkt die Faszien berühren und dort “Raum” schaffen, oder auch „Strukturieren“, diese kompensieren, projizieren, …

     

  • Von diesen Möglichkeiten gibt es eine weitere große Anzahl und es ist wundervoll dabei in der Bewegung mit dem Zwerchfell zu versinken. Ob beim Menschen oder beim Tier. Das vermittle ich auch in den Kursen.

Wenn dich das Thema noch mehr interessiert kannst du gerne weiter lesen.

Die BewegungsSensopathie in Stichworten:
 

Die Sensopathie nach Roland Pausch, ist eine Muskel, Sehnen, Faszien und Gelenkbegleitung während der Bewegung des Pferdes um den physiologischen Ablauf im Körper und das Zusammenspiel aller Energiesysteme auch in der Bewegung zu bahnen.Bewegung, Atmung, Organe, Stoffwechsel werden positiv beeinflusst.

Die Sensopathie ist ein äußerst wirkungsvolles Mittel, weil Sie Ihnen die Möglichkeit gibt, den Körper des Pferdes über einen anderen Einblick besser kennenzulernen und zu wissen, wo er sich zurückhaltend bewegt, Zuviel bewegt, angespannt ist-dort das Problem bei IN der Bewegung lösen.

Arbeiten wir mit großen Bewegungen, sind wir “nur” in den Gelenken, Muskeln, Sehnen, Faszien. Arbeiten wir mit sehr kleinen Bewegungen, während eines Bewegungsablaufes, sind wir immer im ganzen Körpersystem. Veränderungen finden im Körpersystem statt, nicht in Gelenken oder Muskeln.

Die Bewegungsenergie wird im Pferd selber hergestellt, es ist die Energie des Pferdes, die sich selbst balanciert. Vorteil: es gibt keine Unverträglichkeiten, Überforderungen oder Risiken.


Während der Bewegung im Schritt begleiten wir das Pferd
mit unseren 8 Fingern in folgenden Intentionen

  • Muskel- Belebung
  • Gelenk- Belebung
  • Faszien- Belebung
  • Sehnen- Belebung
  • Meridian- Belebung
  • Organ- Belebung
  • Qi-Belebung
  • Die Koordination daraus!

Worauf man dabei unbedingt achten muss und keine Kontraindikationen zu bekommen lernen Sie im Kurs zu erspüren.


Wichtig dabei sind die Koordinationen der großen Körperbereiche,
Becken, Brustkorb, Schulter, Hals mit der Wirbelkette zu verbinden und die inneren Verknüpfungen dem Körper bewusst zu machen.
Hierbei gilt es einige Regelabläufe zu beachten, die man vorher mit dem Pferd erarbeitet, den jeder Körper bewegt sich in seiner ureigenen Bewegungdie man berücksichtigen muss.

  • Das ist feinstes beobachten, verstehen, sehen, ausgleichen, zuhören während der Bewegung!
  • Das Pferd begreift sich dabei selbst und du begreifst dein Pferd!
  • Man muss sich wirklich in den Körper reinsinken lassen können!

    In den Kursen erlernen wir dafür extra Techniken, aus dem Qi Gong, dem Kung Fu und anderen Bereichen, damit das leichter gelingt.

Bei der Bodenarbeit wirst du dein Pferd anders beobachten können. Du bekommst einen anderen Blick! Weil du mit deinen Fingern, deine Intuition IM Körper gewesen bist.

Beim Reiten wirst du dein Pferd anders fühlen, weil du tief in seiner Struktur gewesen bist. Du denkst an das wundervolle Gefühl in deinen Fingern und wirst in einer anderen Verbundenheit auf dem Pferd sitzen.


Sie Sensopathie unterstütz jegliche Form von Schulmedizinischen Anwendungen und Therapeutischen Anwendungen.
Durch die Sensopathie werden verschiedene Formen von Therapien in der Bewegung gespeichert und verankert.
Bewegung, Atmung, Organe, Stoffwechsel werden dadurch direkt positiv beeinflusst.

Die Wirbelkette:
Die Wirbelkette ist, wie auch bei meinen anderen Arbeiten, ist im Zentrum der Aufmerksamkeit!
Sie ist der Informationsverteiler im Körper! Von der Wirbelkette aus wird der Körper durch Muskeln und Sehnen in gute oder nicht so gute Bewegung gebracht.
Verändere ich beispielsweise einen Bewegungsablauf in der Schulter, muss ich diese neue Bewegung über Wirbelkette leiten und dort speichern. Zusätzlich muss ich auch die restlichen großen Bewegungsbereiche mit in die neue Bewegung der Schulter integrieren. Hals, Nacken, Schulter, Brustkorb, Rippen, Wirbelkette, Becken, Knie.

Von der Wirbelkette aus wird der Rest des Körpers aufgebaut und mit Informationen versorgt.
Die Muskeln, Organe,… werden mit Informationen versorgt! Sind die vielen, feinen sich in alle Richtungen bewegende Muskeln rund um die Wirbel festgehalten, können auch die Nervenbahnen den Rest des Körpers nicht mit Informationen versorgen und bekommen auch keine Informationen zugebracht.

Würden wir einen Bereich, wie ein Knie oder eine Schulter wieder beweglicher machen, so muss ich diese neue Beweglichkeit auch mit der Wirbelkette und mit dem Rest des Körpers verbinden. Mache ich das nicht, ist der Erfolg nur von kurzer Dauer. Einige Tage oder wenige Wochen und das Problem taucht wieder auf. 

Solange die Muskeln den gleichen Spannungszustand (Tonus) haben und sich im Wechsel zusammenziehen und entspannen können, ist der Körper in Balance. Die Gelenke können sich nicht verschieben und das Muskelbild kann sich nicht verzerren.

Die Sensopathie kann die „Aus-der- Balance-geratenen“ Muskeln durch ihre Sensoren und Rezeptoren stimulieren, um sie wieder in ihr natürliches Gleichgewicht zu bringen. Diese Informationen werden durch die Rezeptoren sofort ins Gehirn und somit ins eigene Bewegungskonzept transportiert und übernommen.

Die Sensopathie hilft uns die vollen Bewegungsmöglichkeiten des Pferdes zu erschließen. Sie arbeitet dabei mit den Rezeptoren und Sensoren ihrer Hände, die am besten fühlen können, wo der Körper Bewegungsenergie braucht und wo zu viel davon da ist.


Externe und interne Arbeit.

Die BewegungsSensopathie ist eine definitiv „interne“ Arbeit. Was bedeutet das?

Interne Arbeit heißt es, wenn eine Bewegung, bevor sie entsteht, im Körper vorbereiten, gefühlt, gemacht, entsteht. Es geht dabei nicht nur um Achtsamkeit, das ist noch zu wenig der Beschreibung. Ein ganzes System startet, bevor es den ersten Schritt macht. So ist die Ausführung der folglichen Bewegung im ganzen Körper und nicht nur in Einzelteilen. Extern bedeutet, dass man einen Körper von außen stumpf trainiert.

DURCH UNSERE FINGER KÖNNEN WIR „FRAGEN STELLEN“ ABER AUCH AM BESTEN „ANTWORTEN“

 

Worauf man dabei unbedingt achten muss, um keine Kontraindikationen 
zu bekommen, lernst Du im 
Kurs zu erspüren.

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Das Pferd lernt sich selbst bis ins kleinste Detail kennen.
Jeder Muskel, jede Sehne, jede Faszie wird dem Pferd WÄHREND der Bewegung bewusst.
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Eine feine Arbeit!
Eine wunderschöne Arbeit, weil man tief in den Körper eintaucht.

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Hierbei gilt es einige Regelabläufe zu beachten, die man vorher mit dem Pferd erarbeitet, denn jeder Körper bewegt sich in seiner ureigenen Bewegungdie man berücksichtigen muss.

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Wichtig dabei ist, die Koordinationen der großen Körperbereiche (Becken, Brustkorb, Schulter, Hals) mit der Wirbelkette zu verbinden und die inneren Verknüpfungen dem Körper bewusst zu machen.

Wann machst Du die Sensopathie?

  • Bei allen Bewegungseinschränkungen
  • Bei Dysbalancen
  • Bei Läsionen
  • Bei Koordinationsproblemen
  • Bei einzelnen Muskelschwächen
  • Bei Stoffwechselproblemen
  • Bei Verletzungen an Muskeln, Sehnen, Faszien, Bissen
  • Vor/nach dem Reiten
  • Nachdem die Hufe gemacht wurden
  • Nach therapeutischen Anwendungen (Physio-Osteo)


Wie lange dauert die Sensopathie?

10-60 Minuten

  1. Die Sensopathie kannst Du als eigene Anwendung für Dein Pferd machen, solange sich das Pferd konzentrieren kann. Es ist ebenso eine mentale wie körperlich sanfte Arbeit. Mit manchen Pferden arbeite ich eine Stunde, mit anderen 45 Minuten.
  2. Gerade in der Kombination mit der AtemSensopathie, die für das Pferd sehr erholsam ist, kann sich das Pferd länger konzentrieren.

10 Minuten

  1. Gerade vor oder nach dem Reiten kannst Du Dein Pferd bestens vorbereiten und nach dem Reiten wieder in seine Bewegung bringen.
  2. Nach dem Hufpfleger, damit der Pferdekörper wieder mit ALL seinen Muskeln mit der neuen Situation besser umgehen kann.
  3. Nach dem Physiotherapeuten, Osteopathen, damit die Arbeit auch in der Bewegung gespeichert und verankert wird. Jene Therapeuten, die bereits nach Ihrer Arbeit die Sensopathie anwenden, sind begeistert über die Wirkung.
  4. Vor jeder Arbeit ist es das perfekte Aufwärmen in der Tiefe der Strukturen.
  5. Nach jeder Arbeit ist es das perfekte Ausgleichen und wieder neue Ausbalancieren der neuen Situation.

Wie wichtig bin ich selbst bei der Anwendung?

Die wichtigste Voraussetzung ist, dass Du Dich auf die Bewegung einlassen kannst und das Pferd Dir Vertrauen schenkt.

Dafür brauchst Du Ruhe in Deinem Kopf und Deinem Körper. Darum ist bei den Kursen auch immer vieles für den Menschen dabei, damit Du daran arbeiten kannst. Das wird Dir auch in vielen anderen Situationen im Leben helfen. Hier wenden wir einiges aus dem Bereich Qi Gong, Kung Fu und anderen östlichen Bereichen an, damit Du schnell und nachhaltig einen Erfolg hast.
Ausstrahlung, Energieausgleich, Ruhe, Beweglichkeit,…

Dann bekommst Du ein Gefühl für einzelne Fingerkuppen, Handflächen, und lernst, deinen Körper zu beobachten und im Anschluss gehen wir in und an das Pferd.
Deine Intuition wird ausgebaut. Je größer Deine Intuition ausgebaut ist, desto mehr kannst Du aus dem Vollen schöpfen. DAS entsteht aber in DIR und nicht im Pferd. Diese Intuition baue ich für Dich und mit Dir aus.


Es ist ein Erlebnis!

Es ist, als würdest Du IM Pferdekörper sitzen, ihn leiten, ihn verstehen, ihm helfen, Dich mit Ihm freuen!
Es ist ein wundervolles Gefühl!
Keine Technik der Welt reicht an den Tastsinn des Menschen heran! Man kann dabei in der Bewegung die unterschiedlichsten Signale ertasten, die manchmal gar nicht bewegungsbedingt scheinen, und Spannungen lösen. Es geht einfach mit den eigenen Händen in die Tiefe!

Störungen und Einschränkungen lösen, Organe beleben, Atmung beleben, Stoffwechsel beleben.
Deine Finger trainieren, Deinen Körper trainieren, Deine Intuition und Losgelassenheit kultivieren und tief in das Lebewesen eindringen, ohne zu manipulieren.

Was hat der Kiefer mit den Brustwirbeln zu tun und wie spüre ich das?
Wo beginnt die Bewegung im Schulterblatt und wo endet sie und vor allem, warum?
Warum behindert die Rippe das Buggelenk und warum löse ich sie über das Becken? Was ist der Grund, warum ich Spannungen nicht dort löse, wo sie auftreten?

Dabei ist die AtemSensopathie noch eine große Hilfe!
Was sollte möglich sein und was nicht? Vieles bleibt den Augen verborgen, aber nicht den Fingerspitzen, die tief in die Strukturen eindringen.
Das Pferd lernt sich kennen bis in seine kleinste Faser und kann jede Faser anwenden. Nur was das Pferd an sich in der Bewegung kennt, das kann es auch nutzen. Und was das Pferd zu nutzen lernt, das kann es auch anwenden und stärken. So kann ich feinste Einzelbereiche stärken, wie die Tiefenmuskulatur an der Wirbelkette, die für einen lange gesunden, schmerzfreien Bewegungsablauf wichtig ist.
Das Pferd bekommt mehr Sicherheit, mehr Stabilität, mehr Koordination, mehr Fähigkeiten, mehr Ruhe.
Das geht nur während der Bewegung.
Kleinere Probleme kann der Körper selbst lösen. Der Körper bleibt gesund, die Organe können sich erholen und bleiben gesund.

Fühle den Unterschied zwischen Muskelriss und Zerrung!

Bringe die Organe in Bewegung – sie sind es eigentlich, die Energie und Leben geben!

Der Muskeltonus entspannt sich augenblicklich, wenn der Mensch weiß, wonach er suchen muss. Und der Muskel kommt zurück in seine Arbeit, wenn der Mensch weiß, was er tun muss.

Das ist feinstes Beobachten, Verstehen, Sehen, Ausgleichen, Zuhören während der Bewegung!

Das Pferd begreift sich dabei selbst und Du begreifst Dein Pferd!

Man muss sich wirklich in den Körper reinsinken lassen können!

In den Kursen erlernen wir dafür extra Techniken aus dem Qi Gong, Kung Fu und anderen Bereichen, damit das leichter gelingt.


Bei der Bodenarbeit wirst Du Dein Pferd anders beobachten können. Du bekommst einen anderen Blick! Weil Du mit Deinen Fingern, Deiner Intuition IM Körper gewesen bist.

Beim Reiten wirst Du Dein Pferd anders fühlen, weil Du tief in seiner Struktur gewesen bist. Du denkst an das wundervolle Gefühl in Deinen Fingern und wirst in einer anderen Verbundenheit auf dem Pferd sitzen.


Die Externe und interne Arbeit

Die BewegungsSensopathie ist eine definitiv „interne“ Arbeit. Was bedeutet das?

Interne Arbeit heißt es, wenn eine Bewegung vor der Ausführung im Körper entsteht, vorbereitet, gefühlt, gemacht wird. Es geht dabei nicht nur um Achtsamkeit, das ist noch zu wenig der Beschreibung. Ein ganzes System startet, bevor es den ersten Schritt macht. So erfolgt die Ausführung der Bewegung im ganzen Körper und nicht nur in Einzelteilen. Extern bedeutet, dass man einen Körper von außen trainiert mit Ansagen. Die Bewegung entsteht bei der externen Variante nicht IM Körper und geht dann raus in die Bewegung, sondern die Bewegung passiert als erstes ohne das System des Körpers im Inneren.
Mein Weg ist, erst interne Bewegung im Körper zu kultivieren und mit dieser internen dann nach aussen gehen in die Muskeln, um Kraft, Ausdauer, Bewegung zu trainieren.


Die BewegungsSensopathie in Stichworten

Die Sensopathie  ist eine Muskel-, Sehnen-, Faszien- und Gelenkbegleitung während der Bewegung des Pferdes, um den physiologischen Ablauf im Körper und das Zusammenspiel aller Energiesysteme auch in der Bewegung zu bahnen. Bewegung, Atmung, Organe, Stoffwechsel werden positiv beeinflusst.

Die Sensopathie ist ein äußerst wirkungsvolles Mittel, weil sie Dir die Möglichkeit gibt, den Körper des Pferdes über einen anderen Einblick besser kennenzulernen und zu wissen, wo er sich zurückhaltend oder zu viel bewegt bzw. angespannt ist – dort wird das Problem IN der Bewegung gelöst.

Arbeiten wir mit großen Bewegungen, sind wir “nur” in den Gelenken, Muskeln, Sehnen, Faszien. Arbeiten wir mit sehr kleinen Bewegungen, während eines Bewegungsablaufes, sind wir immer im ganzen Körpersystem. Veränderungen finden im Körpersystem statt, nicht in Gelenken oder Muskeln.

Die Bewegungsenergie wird im Pferd selber hergestellt, es ist die Energie des Pferdes, die sich selbst balanciert. Vorteil: es gibt keine Unverträglichkeiten, Überforderungen oder Risiken.


Die Sensopathie unterstützt jegliche Form von schulmedizinischen und therapeutischen Anwendungen.
Durch die Sensopathie werden verschiedene Formen von Therapien in der Bewegung gespeichert und verankert.
Bewegung, Atmung, Organe, Stoffwechsel werden dadurch direkt positiv beeinflusst.


Die Wirbelkette

Die Wirbelkette ist, wie auch bei meinen anderen Arbeiten, im Zentrum der Aufmerksamkeit!
Sie ist der Informationsverteiler im Körper! Von der Wirbelkette aus wird der Körper durch Muskeln und Sehnen in gute oder nicht so gute Bewegung gebracht.
Verändere ich beispielsweise einen Bewegungsablauf in der Schulter, muss ich diese neue Bewegung über die Wirbelkette leiten und dort speichern. Zusätzlich muss ich auch die restlichen großen Bewegungsbereiche mit in die neue Bewegung der Schulter integrieren. In Hals, Nacken, Brustkorb, Rippen, Wirbelkette, Becken, Knie.

Von der Wirbelkette aus wird der Rest des Körpers aufgebaut und mit Informationen versorgt.
Die Muskeln, Organe,… werden mit Informationen versorgt! Sind die vielen, feinen, sich in alle Richtungen bewegenden Muskeln rund um die Wirbel festgehalten, können auch die Nervenbahnen den Rest des Körpers nicht mit Informationen versorgen und bekommen auch keine Informationen.

Würden wir einen Bereich, wie ein Knie oder eine Schulter wieder beweglicher machen, so muss ich diese neue Beweglichkeit auch mit der Wirbelkette und dem Rest des Körpers verbinden. Mache ich das nicht, ist der Erfolg nur von kurzer Dauer. Einige Tage oder wenige Wochen und das Problem taucht wieder auf.

Solange die Muskeln den gleichen Spannungszustand (Tonus) haben und sich im Wechsel zusammenziehen und entspannen können, ist der Körper in Balance. Die Gelenke können sich nicht verschieben und das Muskelbild kann sich nicht verzerren.

Die Sensopathie kann die „Aus-der-Balance-geratenen“ Muskeln durch ihre Sensoren und Rezeptoren stimulieren, um sie wieder in ihr natürliches Gleichgewicht zu bringen. Diese Informationen werden durch die Rezeptoren sofort ins Gehirn und somit ins eigene Bewegungskonzept transportiert und übernommen.

Die Sensopathie hilft uns,, die vollen Bewegungsmöglichkeiten des Pferdes zu erschließen. Sie arbeitet über die Rezeptoren und Sensoren Deiner Hände, die am besten fühlen können, wo der Körper Bewegungsenergie braucht und wo zu viel davon ist.


WIE WIRKT DIE SENSOPATHIE

Die Sensopathie verändert das Muskel- und Gelenkspiel des Pferdes sofort, weil es direkt in das Bewegungskonzept integriert wird. Die Sensopathie ändert nicht die Form des Pferdes, sondern den Spannungszustand. Somit kann das Pferd die Möglichkeiten der Bewegung für sich neu ausloten.

Die Sensopathie geht direkt in die individuellen Bewegungen des Pferdes und kann Bewegungen dämpfen oder verstärken.

SENSOPATHIE – SEHEN MIT DEN FINGERN

Dabei schaffen unsere Fingerkuppen eine schier unglaubliche Wahrnehmungsleistung. Die Rillen in unseren Fingerkuppen dienen nicht nur der Feinmotorik, mit ihren Tastrezeptoren helfen sie uns, feinste Texturen zu erfühlen und sogar Bewegungen und Muskeln zu ertasten. Der eine Rezeptortyp unserer Fingerkuppen reagiert dabei auf leichten, der andere auf stärkeren Druck. Unsere Finger funktionieren damit als hochauflösender Analyseapparat von verblüffender Präzision und sind ein unerlässlicher Wegweiser für jede Empfindung bei Bewegungen.

Bei der Sensopathie habe ich 8 Finger an jeder Hand! Die üblichen 5 sowie auch die rechten und linken Handballen und die Handmitte.

BLITZSCHNELL VON DEN FINGERN INS HIRN

Auch wenn das Pferd geführt wird und geht, sind die Finger so verblüffend präzise, weil sie nicht vom abstrakt denkenden Vorderhirn gesteuert werden, sondern direkt vom sensomotorischen Teil des Gehirns. Bei einer Berührung treffen deshalb die Informationen der „Innenwelt“ mit den Informationen der „Außenwelt“ (der Organismus des Pferdes und des Menschen) aufeinander und verbinden sich. Besser kann man das, was das Pferd uns mitteilen möchte, nicht verstehen. Und auch das Pferd empfindet sofort, das sich unser Verständnis für das, was dem Pferd wichtig ist, entscheidend verändert hat.

Das Pferd kann Dir nun ganz genau zeigen, wo seine Verspannungen sitzen: nämlich da, wo Du sie spürst. Damit werden Deine Hände das wichtigste Werkzeug – denn mit ihnen kannst Du fühlen, wie es sich anfühlt, wenn in einer Körperregion Verspannung statt Bewegung ist. Die Rezeptoren für Körperempfindungen, die sich in Muskeln, Sehnen, Gelenken sowie der Haut und Unterhaut befinden und als winzige Sinnesorgane über den ganzen Körper verteilt sind, helfen Dir dabei!

NEUE BEWEGUNGEN ENTSTEHEN

Die Sensopathie kann den Spannungszustand des Körpers, der durch falsches Muskel- und Gelenkspiel verursacht wurde, sofort verbessern. Wichtig ist dabei eine Begleitung, die nicht fördern will. Eine „Förderung“ der Bewegung würde unweigerlich Druck aufbauen und in anderen Gehirnarealen umgesetzt werden.

„Die Bewegung muss im Pferd und im Körpersystem entstehen und nicht nach einem Wunschdenken des Menschen einzelne Muskeln fördern, die mit dem Rest des Konzeptes der Bewegung nichts zu tun haben.“

Die Sensopathie ist für das Pferd ein spielerisches Umgehen mit seinem Körper, bei dem es selber herausfinden kann, was geht und was noch möglich ist. Das Pferd ist sich dessen nicht bewusst. Erst in seinem Bewegungsspiel zeigt das Pferd Bewegungen, von denen es wahrscheinlich bisher nicht geahnt hat, dass es sie ausführen kann (und sein/e Besitzer/in auch nicht). Je selbstvergessener das Pferd seine „neuen“ Bewegungen ausprobiert, desto besser kann der Körper in seine angeborenen Bewegungen wieder sprichwörtlich hineinwachsen.

Mit der Stimulierung der Sensopathie ist es auch möglich, Bewegungen zu begleiten, die das Pferd nicht aktiv durchführen kann – sei es durch eine Verletzung, eine Bewegungseinschränkung oder durch ein Muster von Bewegungsabläufen, in dem es gefangen ist.

DURCH UNSERE FINGER KÖNNEN WIR „FRAGEN STELLEN“ ABER AUCH AM BESTEN „ANTWORTEN“

Die Sensopathie spricht mit der Sprache der Bewegung und des Körpergefühls – über das Limbische System – unsere Empfindungswelt an. Ohne den „Umweg“ über den Verstand zu gehen, löst das unsere Handlungen genauso direkt in unserem Körper aus. Mit der Verbundenheit und Sensibilität, die über die Fingerkuppen bei der Sensopathie entsteht, kann der Mensch die unterschiedlichsten Signale des Pferdekörpers wahrnehmen und lässt ihn die Symptome, die das Pferd beschäftigen, direkt empfinden.

DIE „FALSCHE“ EIGENWAHRNEHMUNG DES KÖRPERS

Oft nehmen sich die Pferde selbst anders wahr. Sie empfinden ihre Bewegungen selber als symmetrisch, auch wenn sie nur eine Körperhälfte aktiv bewegen (und die andere mitziehen müssen). Beispielsweise, wenn es den Kopf nur auf eine Seite wenden kann und nicht auf die andere. Oder sie nehmen ihren Körper gar nicht mehr wahr. Viele Pferde wissen nicht mehr, dass sie ein Hinterteil haben oder empfinden es nur, wenn es schmerzt. Das dann die Bewegungen nicht sehr geschmeidig und koordiniert sein können, versteht sich von selbst.

Das Gehirn des Pferdes glaubt auch sehr oft, dass es nur drei Beine hat – die Vorderbeine und das linke Hinterbein (wir haben den Begriff des „Holzbeines“ geprägt). Das Pferd nimmt sich subjektiv trotzdem als gerade ausgerichtet wahr und wird alle „von außen“ (vom Menschen) eingeleiteten Bewegungsaufgaben als gerade annehmen und „schief“ ausführen. Die Muskeln werden, da wo sie genutzt werden, einseitig ausgeprägt und der Körper gerät immer mehr in eine „Schieflage“, die von Muskel- und Sehnenzügen und Ausweichmuskulatur zusammen gehalten wird.

DER SINN DER BERÜHRUNG IN DER SENSOPATHIE

Galt das Sehen, Tasten und Spüren lange Zeit als unwissenschaftlich und altmodisch, entdecken wir mit der Sensopathie die Bedeutung von Berührungen wieder. Berührungen schicken ihre viel langsamer leitenden Signale (die Reflexe, die im Stammhirn ankommen, sind viel schneller) direkt an das Gefühlszentrum – ins limbische System des Gehirnes. Da Berührungen  immer vom Gehirn in der momentanen Situation der eigenen Bewegung interpretiert werden, kann die Sensopathie das Muskel- und Gelenkspiel da verändern, wo die Eindrücke des Körpers verankert sind.

Die Sensopathie gibt dem Pferd Sicherheit und Vertrauen
Die Sicherheit, die dem Pferd während der Bewegung gegeben werden kann, ist unersetzlich. Das Vertrauen, dass sich sofort im ganzen Pferdekörper ausbreitet, ist nicht nur sicht-, sondern sogar fühlbar. Der Muskeltonus entspannt sich augenblicklich.

Durch die fühlbare Sensopathie weiß der Mensch, wonach er „suchen“ muss. Mit der Verbundenheit und Sensibilität, die über die Fingerkuppen bei der Sensopathie entsteht, kann der Mensch die unterschiedlichsten Signale des Pferdekörpers wahrnehmen. Diesen Berührungseindruck, den man „am Finger“ hat, vergisst man niemals – er ist durch die Gesamt-Sinneswahrnehmung abgespeichert und kann vom Menschen jederzeit abgerufen werden. Lesen Sie weiter unter: SENSOPATHIE – DIE FÜHLBARE SPRACHE DER BEWEGUNGEN

Wie wichtig die zusammenspielenden Signale für das Pferd sind, sehen wir zum Beispiel dann, wenn es keine Sinneseindrücke bekommt oder nur wenige äußere Reize wahrnehmen kann. Wenn das Pferd von den für ihn so wichtigen Umweltreizen abgeschottet ist oder der Kopf eingeschnürt wird, kann das Stammhirn nicht stimuliert werden und das Gehirn konzentriert sich stattdessen auf die inneren Prozesse des limbischen Systems. Bei zu starken emotionalen Reizen, wie Stress oder Leistungsdruck oder aber auch bei der Reizüberflutung durch die Umwelt, zieht das Pferd sich in sich zurück, verliert den Kontakt zu seiner Umwelt und reagiert nach kurzer Zeit mit intensiver Angst, Schreckhaftigkeit oder Unsicherheit.

  • Was ich kenne, macht mir keine Angst.
  • Was ich kenne, gibt mir Sicherheit.
  • Was mir Sicherheit gibt, lässt mich loslassen.
  • Was mich loslassen lässt, lässt auch meine Organe, meinen Stoffwechsel arbeiten.
  • Organe und der Stoffwechsel sind es, die ein Pferd gesund, fit, bewegungsfreudig machen.
  • Die freie, offene, sichere, im Pferd entstandene Bewegung ist es, die den Körper dann gesund und fit macht.

 

 

 

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Impressionen und Videos Sensopathie

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