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Baustein 04 · Sensopathie am Pferd

Qi Gong für dein Pferd

Energie lenken — bei dir und bei deinem Pferd

Du lernst, Energie und Kraft in deinem Inneren zu erzeugen, anzuwenden, auszugleichen und zu vernetzen. Was du bei dir selbst erreichst, kannst du auch bei deinem Pferd anwenden.

Rolle
Baustein der Sensopathie am Pferd
Als Präsenzkurs
Eigene Termine
Voraussetzung
Keine Vorkenntnisse nötig
Warum das nötig ist

Kraft- und Energieverlust stoppen — und umkehren

Im täglichen Ablauf von Pferden, ganz gleich wie sie gehalten werden, gibt es Einflüsse, die Energie und Emotionen beeinträchtigen: Angst, Trauer, Zurückweisung, Aufgewühltheit, Genervtheit. Und das bleibt nicht im Kopf — es wirkt auf den Bewegungsapparat, die Atmung und die Organe.

Bewegungsapparat, Atmung und Organe sind die eine Säule. Die andere sind Gefühle und Emotionen — beim Pferd genau wie beim Menschen geprägt aus frühester Zeit.

Wer nur an der ersten Säule arbeitet, findet Lösungen, die nicht halten. Für die zweite stehen uns Qi Gong und verschiedene Kung-Fu-Techniken zur Verfügung. Du lernst, sofort zu erkennen und zu stoppen, wenn dein Pferd Energie verliert — und ihm und dir gleichzeitig Energie zu geben.

Es geht dabei nicht darum, sich selbst leerzugeben. Im Gegenteil: Du bewahrst deine eigene Erdung und Balance — und genau daraus entsteht, was du weitergeben kannst.

Roland Pausch und eine Kursteilnehmerin lenken zwei frei laufende Pferde in einer Halle vor Publikum
Zwei Menschen, zwei frei laufende Pferde, kein Strick und keine Gerte. Was hier zwischen ihnen passiert, ist genau das, was du lernst.
Das Prinzip

Alles, was du für dich tust, tust du für dein Pferd

Das ist keine schöne Formulierung, sondern die Arbeitsweise. Du übst an dir — im Beruf, in der Freizeit, im Alltag. Und gibst weiter, was dabei entsteht.

Du wirst
und damit
Dein Pferd wird
geerdet und standhaft
geerdet und standhaft
stabil
stabil
kraftvoll, ohne Kraft zu verbrauchen
kraftvoll
sichtbar
sichtbar
voller Energie, ohne sie zu erschöpfen
voller Energie
ausgeglichener
ausgeglichener

Und noch etwas kommt dazu, das sich schwer beschreiben lässt, bevor man es erlebt hat: Du wirst dein Pferd in acht verschiedenen Formen sehen können.

Roland Pausch Stirn an Stirn mit einem Pferd, beide mit geschlossenen Augen
Zwei Nervensysteme, ein Zustand.
Für dein Pferd in Sekundenschnelle

Was dabei entsteht

Tiere sind sehr sensibel für die Energie und die Absichten ihrer Menschen. Die Frage ist nicht, ob du auf dein Pferd wirkst — sondern ob du es bewusst tust.

Vertrauen und Verbundenheit

Du verbindest dich mit dir, das Pferd mit sich — und ihr euch miteinander.

Sichtbar werden

Du für dich, dein Pferd für sich, ihr gemeinsam.

Innere Stabilität

Nicht Härte, sondern ein Stand, den nichts so leicht umwirft.

Innere Achtsamkeit

Genauer erkennen — aus deinem eigenen Sein heraus.

Innere Flexibilität

Die Intuition fördern, ausbauen und leicht verändern können.

Durchfluss

Wenn alles fließt, kann man nicht gestoppt werden.

Blockaden lösen

Strukturell, emotional, im Qi. Jeder für sich — dann gemeinsam.

Dysbalancen lösen

Strukturell ausgleichen und das Qi wieder in Balance bringen.

Energie geben und lenken zwischen Mensch und Pferd
Roland Pausch mit der Stirn an einem Elefanten, eine Hand auf dessen Kopf
Kein Pferd. Und genau darum geht es.
Nicht die Tierart entscheidet

Das versteht jedes Tier

Energie, Absicht, Berührung — dafür braucht es keine gemeinsame Sprache und keine gemeinsame Art. Was du hier lernst, hängt nicht am Pferd. Es funktioniert bei Hunden, bei Elefanten, bei Menschen.

Weil es nicht davon abhängt, wer da vor dir steht — sondern davon, was zwischen zwei Nervensystemen passiert, wenn eines von beiden in seiner Mitte ist.

Wenn du deine eigene Energie lenken kannst, verstehst du dich mit jedem Lebewesen.

Finde deine Mitte

Ein Kalenderspruch — bis man Werkzeug dafür hat

„Finde deine Mitte." Den Satz kennen die meisten von uns, und die meisten können wenig damit anfangen. Man liest darüber hinweg zum nächsten. Es fehlen die Werkzeuge, um hinter dem schlauen Spruch überhaupt einen Sinn zu entdecken.

Körperlich und geistig seine Mitte zu finden ist ein Prozess. Mit jedem Üben fühlt man sich ein kleines Stück wohler. Ein kleines Stück mehr bei sich zu Hause. Ein kleines Stück mehr mit sich zufrieden.

Dein tägliches Übungspensum

30 Mal 3 Sekunden.
90 Sekunden am Tag.

Mehr brauchst du nicht. Nachdem du die Übungen im Workshop gelernt hast, integrierst du sie in deinen Alltag — unbemerkt für alle anderen, dreißig Mal am Tag, jeweils drei Sekunden.

Dank der Techniken aus Qi Gong und Kung Fu gewinnst du damit schnell an Stärke. Du wirst merken, wie diese kurzen Momente dich kräftigen und zu deiner persönlichen Energiequelle werden. Schon nach einer Stunde im Workshop spürst du den Unterschied: wie du dich bewegst, wie du dich fühlst, und welche Perspektiven sich in der Anwendung öffnen.

Du kehrst gestärkt in deinen Alltag zurück — und meisterst dort deine Herausforderungen mit mehr Leichtigkeit.

Roland Pausch küsst einen Haflinger auf die Nüstern
Der nächste Schritt

Wie das geht, zeige ich dir

Du wirst es bei dir lenken können. Und du wirst es bei deinem Pferd lenken können.

Drei Wege führen hier hinein: als Baustein innerhalb der Ausbildung Sensopathie Pferd, als eigener Präsenzkurs — oder von zu Hause aus als Onlinekurs Die Kunst der Ausstrahlung.

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