Haptische Ganganalyse
Ansehen ist zu wenig — Bewegung ganzheitlich verstehen
Wahre Analyse geht tiefer, als das Auge reicht. Nur durch Berührung in der Bewegung offenbaren sich die Zusammenhänge von Struktur, Emotionen und Organen.
- Ablauf
- Du gehst. Ich begleite.
- Voraussetzung
- Keine — du musst nichts können
- Als Einzeltermin
- Einzeltermin Mensch
- Termine & Preise
- Aktuelle Termine
Warum Ansehen nicht reicht
Nur ansehen und beurteilen reicht nicht — wir müssen berühren. Nur so kommen wir in die Tiefe. Und das während der Bewegung.
Ein Standbild im Stehen oder ein Gangbild in der Bewegung, das lediglich mit den Augen beobachtet wird, ist wenig hilfreich. Dabei wird nur die Oberfläche erfasst — eine tiefere Analyse oder gar die Ursache eines strukturellen Problems bleibt unerkannt.
Mit bloßem Auge lassen sich nur offensichtliche Auffälligkeiten feststellen, die bis an die Oberfläche dringen. Eine Beinlängendifferenz oder einen Beckenschiefstand allein anhand eines Bildes zu diagnostizieren, halte ich für problematisch — die eigentliche Ursache bleibt dabei völlig unberücksichtigt.
Die tief liegenden strukturellen Bewegungen spüre ich mit den Fingern und den Fingerkuppen während der Bewegung, nicht im Stillstand. Weil ich dabei in die verschiedenen Muskelschichten eindringen kann, komme ich dem Problem genauer auf die Spur. Vor allem aber — und darauf kommt es an — kann ich deinem Körper sofort Lösungsvorschläge machen.
Die Wirbelkette ist das Zentrum der Bewegung
Hier liegt der Ausgangspunkt jeder Bewegung, und sie muss in jede Bewegung einbezogen werden. Sie ist der Ursprung für jedes Gelenk und jeden Muskel — jedenfalls im Idealfall. Die Frage ist: Ist das tatsächlich der Fall? Und wo ist es nicht der Fall?
↑ nach obenDu als Kunde musst davon nichts können. Das Notwendige zeige ich dir.
Die Methode: Bewegung in der Tiefe erspüren
Es sind viele verschiedene Techniken, die ich hier anwende. Einen Großteil davon habe ich von asiatischen Lehrern gelernt und anschließend auf meine Arbeit adaptiert und angepasst.
Während des Gehens erfühle ich mit meinen Fingern den Status quo — was in den verschiedenen Tiefen und Schichten der Muskeln, der Gelenke, der Knochen passiert. Und in genau diesen Schichten biete ich sofort Lösungs- und Vernetzungsmöglichkeiten an.
„Angeboten" ist dabei ein essenzielles Stichwort: am Ende entscheidet dein Körper selbst, was er annimmt und was nicht.
Jedes Element muss vom Körper reproduzierbar sein.
Solange das nicht funktioniert, ist es im System des Körpers nicht angekommen.
Dein Körper erhält eine Vielzahl neuer Möglichkeiten und verfügt anschließend über ein wesentlich größeres Bewegungsrepertoire als zuvor. Doch er wählt eigenständig, was er an diesem Tag integriert. Das ist entscheidend, denn nur das, was der Körper selbst verinnerlicht, bleibt langfristig erhalten.
Was hier sehr komplex aussieht, ist es auch. Für dich selbst sind es am Ende jedoch einfache Bewegungen, die ich dir mitgebe — je nachdem, was du brauchst.
Nicht am Problem arbeiten, sondern am Talent
Entscheidend für die Lösung ist, nicht ausschließlich direkt mit dem Problem zu arbeiten — damit macht man es oft nur größer. Ich kann mit anderen Bereichen arbeiten, die sich dann auf den Problembereich positiv auswirken. So entsteht eine integre Bewegung und eine echte Vernetzung. Und wenn ein einzelner Bereich ein Problem hat, ist immer der gesamte Körper betroffen — darum muss er in die Lösung einbezogen werden.
Es ist die Gesamtheit des Körpers, die funktioniert — nicht jede einzelne Struktur muss perfekt arbeiten. Jeder Körper hat seine eigenen Besonderheiten und Talente. Der Schlüssel liegt darin, nicht am Problem zu arbeiten, sondern am Talent. Dieses Talent zu erkennen ist nicht immer einfach, aber essenziell für den individuellen Erfolg. Dafür muss man das eigene Ego zurückstellen, lösen zu wollen.
↑ nach obenDie vier Ebenen der Vernetzung
Als Trainer solltest du das Folgende bei dir selbst beherrschen und weitergeben können. Als Kunde lässt du es einfach fließen.
- 01Körper & Strukturin der Bewegung
- 02Emotionenin der Bewegung
- 03Organein der Bewegung
- 04Intrinsische Eingliederungder Bewegung
Körper & Struktur in der Bewegung
Gelenke, Knochen, Muskeln, Wirbelkette, Muskelfasern, Faszien: Darin geben wir jeweils Raum, Vernetzung und Struktur — frontal, medial, transversal. Dann zentrieren wir das Ganze gemeinsam in einer Bewegung, die im Oberkörper beginnt und über diese Struktur nach außen zu den Extremitäten geht. Und nicht umgekehrt, wie es oft der Fall ist.
Wir bewegen zu oft nur Arme und Beine — ohne den Oberkörper mit seiner ganzen Kraft, Energie und seinen motorischen Fähigkeiten einzubinden.
Emotionen in der Bewegung
Was hat dich in deinem Leben bewegt? Was hat dich erstarren lassen? Viele Emotionen aus prägenden Zeiten in Kindheit und Jugend oder belastende Ereignisse manifestieren sich in der Bewegung. Binden wir sie nicht ein, finden wir nur eine nicht haltbare Lösung, die an der Oberfläche kratzt.
Die Lösung liegt in der Kombination. Und das ist leichter, als man denkt: Körper und Emotion unterstützen sich gegenseitig. Beide wollen, dass es dir gut geht — sie brauchen nur den einen oder anderen Schubs.
Organe in der Bewegung
Der Rückenschmerz kommt oft vom Bewegungsablauf, das ist richtig — und dasselbe gilt für Hüfte, Knie oder Nacken. Er kann aber auch durch Emotionen bedingt sein: weil du übermäßig wütend bist, dich zurückgezogen hast oder in dich eingezogen bist. Das nimmt Raum im Körper, das nimmt Bewegung im Körper.
Er kann ebenso von einer Überfunktion der Leber beeinflusst sein, da diese die Stimmung massiv beeinflusst. Die Leber ist wiederum von anderen Organen abhängig. Hier schließt sich der Kreis.
Ich möchte das jedoch nicht als Kreis der Probleme sehen, bei dem auf ein Problem zwangsläufig weitere folgen, sondern den anderen Weg gehen: Es ist der Kreis der Lösungen. Wenn ich ein Problem erkannt habe, habe ich viele Lösungsmöglichkeiten.
Die Analyse im Detail
Für eine Gang- und Bewegungsanalyse müssen wir im ersten Schritt mit den Fingern folgende Beobachtungen machen — den Status quo abfragen, als oberflächlichen Überblick.
- Die Gelenke und ihr Verhalten sowie die Koordination mit den anderen Gelenken: Zentrierung, Vernetzung und so weiter.
- Die Knochen. Sie liegen immer zwischen den Gelenken und sind dementsprechend verantwortlich für Arbeit, Ausrichtung und Zusammenarbeit der Gelenke — oder davon beeinflusst.
- Die Muskeln. Gelenke und Knochen beeinflussen die Muskeln und umgekehrt. Wer bedingt wen, und warum? Wo ist der Ursprung, wo das Ergebnis?
- Die Wirbelkette als Zentrum der Bewegung. Wenn sich bestimmte Brustwirbel bewegen, bewegen sich dann auch die Muskeln bis zum Becken mit — und weiter über die Oberschenkel bis zu den Knien? Bei welchen Wirbeln ist das so, und wo fehlt die Vernetzung?
- Die Faszien als weiteres Bindeglied. Wir wollen mit den Fingern die Faszienbündel in den Muskeln beobachten, um festzustellen, wie sich ein Muskel selbst koordiniert — und wie mit den angrenzenden Muskeln.
Wie viele Muskelfasern pro Muskel arbeiten? Wenn zu wenige Fasern aktiv sind, muss der Muskel festhalten. Ein Festhalten während der Bewegung unterscheidet sich von einem Festhalten im Stand. Es künstlich zu lösen — also nicht durch die Bewegung selbst — ist nur eine kurzfristige Lösung, weil der Körper keine Alternative hat.
Der erste Lösungsansatz, allein mit der Struktur
Während der Bewegung müssen wir den Gelenken:
- Raum geben
- sie einzeln im Gelenk selbst zentrieren
- sie gesamt in der Einheit zentrieren
- sie strukturieren und ausrichten
- sie vernetzen
- sie mit der Wirbelkette verbinden — und dort zentrieren
Dasselbe müssen wir mit den Muskeln machen, mit den Knochen, mit der Wirbelkette selbst, mit den Faszienbündeln — und am Ende mit allen gemeinsam. Es ist also eine Menge zu tun. Aber dann hat man ein Gesamtbild in der Tiefe der Bewegung.
Verbindung der Gelenke
Die Gelenke arbeiten bei jeglicher Bewegung gemeinsam und sind dabei so gut wie möglich in allen Achsen ausgerichtet und zentriert. Arbeiten sie zusammen? Sind sie in sich ausgerichtet? Dazu gehört auch jeder einzelne Wirbel. Mit meinen Fingerkuppen erfühle ich während der Bewegung, ob sie in Harmonie sind — in verschiedenen Tiefen der Strukturen und Achsen. Das braucht viel Übung.
In der Tiefe eines Gelenks gibt es verschiedene Strukturen mit verschiedenen Aufgaben, darum ist es wichtig, sie einzeln in der Bewegung zu beobachten. So finde ich heraus, welche Strukturen hinderlich sind und welche dadurch Schaden genommen haben — denn selten sind die beschädigten Strukturen selbst für den Schaden verantwortlich.
Verbindung der Knochen
Die Knochen liegen zwischen den Gelenken und richten sich nach deren Vorgaben aus. Doch wie genau — und warum? In den verschiedenen Bewegungsschichten finde ich heraus, wo der Ursprung des Themas liegt, und zeige dem Körper seine eigene Bewegung. Ich mache sie für den Körper erfahrbar, nicht für den Verstand — das würde wenig bringen.
Verbindung der Muskeln
Arbeiten sie als Einheit? Warum tun das manche Strukturen nicht? Einzelbewegungen sollten sich beim Gehen durch den gesamten Körper fortsetzen. Doch in welcher Schicht stockt die Bewegung? Am Rücken gibt es sechs Hauptschichten an Muskeln, die idealerweise miteinander interagieren.
Mit meinen Fingerkuppen beobachte ich während der Bewegung die einzelnen Schichten und verknüpfe ihre Funktionen wieder miteinander. Am Ende nimmt der Körper sich selbst wesentlich detaillierter wahr — und du kannst beim Gehen viel tiefer in deine Bewegung hineinspüren, sie fühlen, anpassen, integrieren und bewusst verändern.
Verbindung der Wirbelkette
Oft liegt das Problem an einem anderen Ende der Wirbelkette. Haben die Lendenwirbel ein Problem, schaue ich mir auch die sechs Hauptschichten der Brustwirbel an und analysiere, wie sie mit den Muskelschichten der Lendenwirbel zusammenarbeiten — und umgekehrt.
Wenn du ein Problem am Rücken lösen willst, brauchst du immer die gesamte Funktion der Wirbelkette: Halswirbel, Brustwirbel, Lendenwirbel — und das in allen sechs Hauptschichten der Muskulatur. Dasselbe gilt für Hüft- oder Knieprobleme. Ebenso wichtig ist die Bewegung nach außen zu den Extremitäten und die Rückkopplung von dort zurück zur Wirbelkette.
Klingt komplex? Das ist es auch — aber das ist meine Aufgabe. Du gehst einfach spazieren, während ich die Bewegungsprozesse begleite. Ich lenke deine Aufmerksamkeit immer wieder auf bestimmte Beobachtungen. So kannst du das Wahrgenommene nach und nach integrieren.
Verbindung der Muskelfasern
Die Arbeit in der Feinheit, in der Tiefe der Muskeln. Jeder Muskel hat eine direkte Verbindung zu seinen Bewegungsnachbarn und eine indirekte zu allen anderen Muskeln im Körper. So wäre es im Idealfall. Jeder Muskel besteht zudem aus vielen Muskelfasern, die in seiner Tiefe liegen. Viele davon arbeiten nicht, weil sich das im individuellen Bewegungsmuster so entwickelt hat. Ich erkenne diese Muster und zeige dir, wie du die ungenutzten Fasern wieder in die Bewegung integrierst.
Verbindung der Faszien
Wo arbeiten die Strukturen zusammen, und wo gibt es einen Bewegungsstau — in welcher Tiefe? In einigen fernöstlichen Bewegungsformen stehen die Faszienbewegungen im Vordergrund. Der Körper wird so lange geschult, bis er gelernt hat, sich über die Faszien zu bewegen. Dort habe ich gelernt, das auf meinen eigenen Körper anzuwenden — und zu verstehen, wie man es an einen anderen Körper weitergibt. So kann ich erfühlen, welche Faszien sich bewegen und welche nicht. Ich gebe ihnen Raum und bringe sie dazu, mitzuarbeiten. Sehr vereinfacht gesagt.
Wichtig: Es geht nicht darum, dass die einzelnen Bereiche perfekt funktionieren. Es geht darum, dass sie so gut wie möglich zusammenarbeiten und wissen, was sie tun. Hier gibt es Vorschläge, aber keine Vorschriften. Eine universelle Bewegung für alle Menschen zu fordern, funktioniert nicht.
↑ nach obenDie fünf Erweiterungen
Jeder einzelne Bereich aus Kapitel 4 wird durch die folgenden fünf Erweiterungen ergänzt. Ich beschreibe sie hier nacheinander, um einen besseren Überblick zu geben — in der Ausführung laufen sie immer gemeinsam.
- Öffnen — Raum geben Wo Enge ist, kann keine Bewegung entstehen. Darum geben wir den jeweiligen Bereichen — Gelenke, Muskeln, Faszien, Wirbel — Raum. So kann sich der Bereich besser bewegen und besser mit den angrenzenden Strukturen vernetzen und koordinieren.
- Zentrieren Gelenke, die auf die schiefe Bahn gekommen sind, werden wieder zentriert. Dabei achte ich darauf, warum sich das Gelenk neben der Spur bewegt. Einzelne Faktoren sind nie schuld — meist ist es eine Gesamtheit von Auslösern.
- Strukturieren: frontal, medial, transversal Die beschriebenen Bereiche soll der Körper in verschiedene Bewegungsrichtungen einsetzen und umsetzen können.
- In der Bewegung Neues behalten Die Achtsamkeit der Bewegung. Hier mache ich dein Gehirn darauf aufmerksam, wie sich dein Körper bewegt. Am Ende hast du hunderte Möglichkeiten, dich zu bewegen: Du kannst ändern, integrieren, ausbauen, loslassen — und mit schadhaften Bewegungsmustern aufhören.
- In der Wirbelkette einbinden Und vor allem: von hier ausgehend beginnen. Die verschiedenen Bereiche werden mit dem Zentrum der Bewegung verbunden — hier ist die Schaltzentrale. Eine Bewegung vom Fußgelenk kommt über das Bein zur Hüfte, über die gesamte Wirbelkette bis zur Schulter und in die Arme. Diese Bewegung ist dem Körper in seinen vielen Strukturen nicht bewusst, und so kann er sie weder überprüfen noch verändern. Darum verknüpfen wir jede Bewegung mit der Schaltzentrale.
Die Kombination daraus ist Schweben bei gleichzeitiger Bodenhaftung.
Emotionen in der Bewegung
Am Ende sind es die Emotionen, die uns bewegen. Was hat dich in deinem Leben bewegt? Was hat dich erstarren lassen? So bewegst du deine Strukturen. Sie können sich miteinander bewegen und helfen — oder sich gegenseitig schaden.
Kommt die emotionale Unbeweglichkeit nicht über die Emotion selbst heraus, dann kann der Körper mit seiner Struktur helfen, indem er eine Leichtigkeit in seine Bewegung bekommt. Und umgekehrt. Man muss den beiden lediglich zeigen, wie es geht. Das ist im ersten Schritt meine Aufgabe — danach machst du mit den Übungen weiter, die ich dir mitgebe, damit es auch so bleibt.
Viele emotionale Beweggründe manifestieren sich im Körper. Es ist wenig zielführend, die Brust- oder Lendenwirbel in Bewegung bringen zu wollen, wenn Erlebnisse aus der Vergangenheit die Strukturen festhalten — „verkörperter Schrecken" sozusagen. Darüber wurden hunderte Bücher geschrieben, doch die praktische Anwendung findet nur selten statt.
Vielleicht hast du dich in der Kindheit für einige Wochen zurückgezogen, wegen eines unangenehmen Erlebnisses — und schon entsteht eine Flexion. Du kannst so viele Übungen für Brust- und Lendenwirbel machen, wie du möchtest: Das Erlebnis und dein Unterbewusstsein sind oft stärker.
Darum setzen wir neben den strukturellen Gegebenheiten auch hier an. Dabei kommen einige asiatische Techniken zum Einsatz. Insbesondere bei Emotionen weiß man oft nicht genau, was dahintersteckt — und wenn man es nicht erkennt, kann man es auch nicht loslassen.
↑ nach obenVon der extrinsischen zur intrinsischen Bewegung
„Intrinsisch" bedeutet im Allgemeinen „von innen heraus" oder „eigenständig". Auf Bewegung bezogen beschreibt es Bewegungen, die durch innere Faktoren gesteuert werden, ohne direkte äußere Einflüsse. Das kann zweierlei meinen:
- Intrinsische Motivation zur Bewegung: wenn jemand sich bewegt, weil er selbst Freude an der Aktivität hat — tanzen, weil es Spaß macht, nicht weil man muss.
- Intrinsische Muskeln: in der Anatomie jene Muskeln, die innerhalb eines Körperteils liegen und für feine Bewegungen sorgen — etwa die tief liegende Muskulatur an der Wirbelkette.
Die Entwicklung sollte idealerweise in die intrinsische übergehen: in eine Bewegung, die vor der Bewegung passiert. Die im Inneren entsteht, aus Freude und Freiwilligkeit heraus. Das innere Losschweben des Körpers ist in jedem Alter möglich — dafür musst du nicht jung und maximal beweglich sein. Das geht auch als Schrotthaufen (zwinker).
Auch dies wieder in Struktur, Geist, Emotion und einigen anderen Intentionen, geprägt von einer inneren Dynamik und einem Gleichgewicht, das aus der Einheit von Struktur und Bewegung entsteht. Der Körper bewegt sich in voller Harmonie, wenn er sich selbst in sich bewegt und sich in eine Bewegungsrichtung bringt. Dafür braucht er die Voraussetzungen von Körper, Geist, Emotion und Raum in sich selbst. Die Motivation für die Bewegungsentwicklung wird schließlich die Bewegung selbst.
Du kannst nur verbinden, was du kennst. Was du nicht bewusst fokussieren kannst, ist nicht vorhanden und maximal ein Mitläufer — es kann aber nicht aktiv eingesetzt werden.
Durch diese Herangehensweise erhält der Körper nicht nur ein größeres Bewegungsrepertoire, sondern kann auch bestehende Einschränkungen nachhaltig lösen. Diese Methode verbindet wissenschaftliches Verständnis mit erfahrbarer Körperarbeit und schafft eine neue Perspektive auf Bewegung und Gesundheit.
↑ nach obenWie ein Termin abläuft
Nach all der Theorie das Einfachste an der ganzen Sache: Du gehst spazieren. Alles andere ist meine Aufgabe.
- Du gehst, ich begleite. Mit den Fingern erfühle ich während des Gehens, was in den verschiedenen Schichten passiert.
- Ich biete an, dein Körper entscheidet. Was er annimmt, behält er. Was nicht passt, lässt er los.
- Ich lenke deine Aufmerksamkeit. Nicht damit du es verstehst, sondern damit dein Körper es fühlt.
- Du bekommst etwas mit. Einfache Bewegungen für zu Hause, abgestimmt auf das, was an diesem Tag entstanden ist.
Du musst nichts können und nichts vorbereiten. Vorkenntnisse braucht es keine.
Du willst es nicht nur erleben, sondern selbst lernen? Dann schau dir den Workshop „Reparier dich nachhaltig" oder die Fortbildung an. Erfahrungen anderer findest du in den Erfahrungsberichten.
Neurokugel & KaZen
Reparier dich selbst
Die Kunst der Ausstrahlung
Für Hufpfleger