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Fortbildung Mensch 2027 / 28

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Bei 14 Plätzen über zwei Jahre kommt es immer wieder vor, dass jemand kurzfristig abspringt. Und wenn genug Interesse da ist, plane ich den nächsten Durchgang früher. Beides erfährst du nur, wenn ich weiß, dass es dich gibt.

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0171 175 88 26

Fortbildung  ·  8 Module  ·  Rosenheim
Fortbildung Mensch
2027 / 2028
Acht Module für deine Zukunft – hilf dir selbst, hilf anderen Menschen, hilf Tieren.
Roland Pausch  ·  BewegungsLernen  ·  Februar 2027 bis April 2028  ·  maximal 14 Personen

Die Lösung entsteht im Lebewesen selbst. Nicht von außen angewiesen.

Du lernst, einen Körper so zu begleiten, dass er sich selbst organisiert und reguliert. Das ist der entscheidende Unterschied zu Methoden, die von außen etwas aufdrücken: Was nicht im Körper entstanden ist, kann er auch nicht integrieren.

Ich arbeite deshalb nicht mit starren Techniken und nicht mit Standardlösungen. Sondern mit dem System selbst.

Und weil du nur weitergeben kannst, was du selbst spürst, lernst du zuerst deinen eigenen Körper kennen – bis in Schichten, von denen du bisher nichts wusstest.

Du lernst, den Körper als Ganzes zu verstehen

Den Bewegungsapparat mit Knochen, Muskeln und Faszien. Das Nervensystem. Die Organe und ihre Bewegung. Den Energiefluss.

Und vor allem: wo Probleme entstehen. Denn das ist selten dort, wo sie sich zeigen.

Die Inhalte

Alles greift ineinander und führt zur Wirbelkette zurück.

Die Zwerchfellintegration
Das Zwerchfell ist eines der zentralsten Systeme im Körper: Es bewegt Bewegungsapparat, Struktur und Organe gleichzeitig. Über diesen Weg werden tiefgreifende Veränderungen im ganzen Körper möglich – bei dir selbst, bei Menschen und bei Tieren. Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung.
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Das BewegungsLernen
Das Herzstück: Bewegungsmuster ändern – und wissen, wie man das macht. Wenn nach einem langen Tag im Garten etwas zwickt oder ein Hexenschuss kommt, weißt du, wie du das bei dir und bei anderen löst.
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Achtsames BewegungsLernen – neurobasierte Bewegungsarbeit
Über sanfte Bewegungen wird das Nervensystem angesprochen. Neue Nervenbahnen verknüpfen sich mit Muskeln und Muskelfasern, die vorher nicht mitgearbeitet haben. Oft entstehen dabei Veränderungen, die sich überraschend einfach anfühlen.
Neurokugel und KaZen
Nach Verletzungen schneller wieder in Bewegung kommen. Präziser gehen, stehen, trainieren. Den Körper von innen heraus spüren – und Bewegungen finden, die er allein nie wieder gefunden hätte.
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Gelenke kalibrieren
Wo das Nervensystem die Mitte eines Gelenks vermutet, ist oft trügerisch – verfälscht durch Bewegungsmuster, Verletzungen und fehlende Vernetzung. Du lernst, deine eigenen Gelenke zu zentrieren und die von Menschen und Tieren.
Die BewegungsSensopathie
Sie geschieht während des Gehens – das ist entscheidend, denn Muskeln und Gelenke arbeiten in Bewegung ganz anders als im Stehen oder Liegen. Hier wird verankert, was vorher erarbeitet wurde, damit es abrufbar bleibt.
Qi Gong und Medical Qi Gong
Energie ausgleichen und kultivieren – bei dir selbst und bei anderen. Im Medical Qi Gong geht es tiefer: strukturelle, organische und emotionale Spannungen in Fluss bringen.
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Kung Fu und Yan Shou Gong
Die Kunst der Langlebigkeit – für den Alltag, den Beruf, dich selbst, andere Menschen und Tiere. Die dynamischen Kung-Fu-Einheiten sind freiwillig. Sportlich sein musst du dafür nicht.
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Woran wir arbeiten

Hals und Nacken, Schulter, Ellenbogen und Handgelenke, die Wirbelkette, Rücken, Becken, Knie, Beine, Füße, Kiefer und die Kopfmuskulatur.

Dazu die sechs bis acht Diaphragmen – die Trennungen im Körper. Und die Nervenbahnen: vom zentralen Nervensystem weg, zu ihm hin, in den Extremitäten und aus der Wirbelkette heraus.

Ebenso die Organe und ihre Bewegung, neurovaskuläre Punkte am Kopf als erste Hilfe und vieles, was sich in der Gruppe oder beim Einzelnen ergibt.

Sehen lernen

Du lernst, Menschen in Bewegung zu beobachten: die Knochen, die Muskeln, die Sehnen. Die Bewegung der Schultern, der Brust-, Hals- und Lendenwirbel, des Beckens, der Schien- und Wadenbeine, der Füße und der Achillessehne.

Und du lernst, den Typus zu erkennen: Ist das ein hypermobiler Mensch? Ein festgehaltener? Einer mit eingeschränkter Bewegung? Oder einer, der die Haltung eines bestimmten Bereichs kompensiert? Und wo hat das seinen Ursprung?

Denn dort, wo sich ein Thema zeigt, liegt selten sein Ursprung. Genau das zu erkennen, ist entscheidend für eine Lösung, die hält.

Die Retreats

In sich geschlossene Übungsreihen, die wir gemeinsam erarbeiten. Danach bekommst du jeweils ein Video für zu Hause – einmal mit Erklärung, einmal mit passender Musik, die unter die Haut geht.

Nach etwas Übung dauert eine Reihe rund 12 bis 15 Minuten. Danach ist das deine Zeit. Es wird uns oft erzählt, dass Verwandte oder die Kinder einfach mitmachen.

Tippe eine Reihe an, um sie im Detail zu lesen.

Wasser  12 Übungen
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Kreisförmige, fortlaufende Bewegungen – in den ersten Modulen langsam, später schneller.

Ein Beispiel: Schienbein und Wadenbein, Elle und Speiche. Ihre Bewegung, ihre Rotation, die Bewegung der Zwischenknochenmembran spüren und nutzen – und die Auswirkung auf den Rumpf. Dann die Umkehrung: vom Rumpf auf diese Knochen.

Ziel ist, Bewegung durch den ganzen Körper fließend zu machen. Fließend wie Wasser: Sie bleibt nicht stecken und hat dennoch unglaublich viel Kraft in ihrer Sanftheit. Eine großartige Vorbereitung für die Sensopathie – spürbare Weichheit, die auch ein 800 Kilo schweres Pferd begleiten kann.

Sehnen  12 Übungen · stärken, beleben, strecken
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Einfache Abläufe, aber eine intensive Form: die Sehnen beleben, stärken und strecken, die Faszien in Kombination mit der Atmung aktivieren. Bei regelmäßiger Anwendung verbessert das die Stärke des Körpers um ein Vielfaches.

Das Merkmal dieser alten Bewegungsform sind ausgedehnte, weiche und gleichmäßige Bewegungen, die die Wirbelsäule beugen und die Glieder und inneren Organe beleben.

Der Geist konzentriert sich auf eine Sache, während die Augen eine andere beobachten und der ganze Körper eine dritte, gesamtheitliche Bewegung ausführt. Auch das gehen wir langsam an, sodass es jeder erlernen kann. Diese Übungen sind eine wichtige Ergänzung für die Arbeit am Pferd.

Organe  12 Übungen
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Eine Erneuerungsbewegung für die Organe und den Stoffwechsel. Mit etwas Übung und Achtsamkeit lernen wir, einzelne Organe wahrzunehmen, zu beeinflussen, zu fördern, zu beruhigen oder zu regulieren. Ein großartiges Erlebnis.

Es geht um die Organe des Rumpfes, aber auch um die Haut. Der Lumbalbereich und das Sacrum werden einbezogen – das Zentrum für Knochen und Knochenerneuerung. Ferner fördern diese Übungen die Koordination und die Weichheit, die wir für die Sensopathie am Pferd brauchen.

Orientierung im Körper  18 Übungen · im Stehen und im Sitzen
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Die Organe werden massiert, der Körper wird geschmeidig und kraftvoll, die Durchblutung verbessert sich.

Du lernst, mit Sanftheit Energie und Kraft zu entwickeln, ohne Muskelkraft einzusetzen. Das brauchen wir bei der Sensopathie: Erst wenn du eine Bewegung langsam ausführen und sie aus verschiedenen Möglichkeiten heraus ansteuern kannst, ist sie bewusst – und damit sicher ausführbar.

Die acht Brokate  Ba Duan Jin · in der stehenden Form
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Eine eigenständige Übungsreihe aus dem Qi Gong, oft auch die acht kostbaren Übungen genannt. Der chinesische Begriff Ba Duan Jin lässt sich sinngemäß als „Acht Stücke feiner Brokatseide“ übersetzen.

Diese Bewegungsform unterstützt die Durchblutung, wirkt regulierend auf das Nervensystem und bringt den Körper in ein harmonischeres Gleichgewicht.

Ihre Wurzeln reichen weit zurück in alte daoistische Schriften. Der Überlieferung nach gehen die Übungen auf einen General zurück, der sie von einem daoistischen Meister erhalten haben soll. Im Lauf der Zeit haben sich verschiedene Varianten entwickelt – wir arbeiten mit der stehenden Form.

Kung Fu und Qi Gong Einheiten  freiwillig
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Wer möchte, kann immer wieder stärkende, dynamische Kung-Fu-Einheiten mitmachen. Wenn deine Bewegungen erst einmal funktionieren, sind diese richtig intensiv. Sportlich sein musst du dafür nicht.

Und wer sich mit Bewegung beschäftigt, kommt am Qi Gong nicht vorbei. Du wirst es lieben, im Alltag fast unbemerkt zu praktizieren – oder es täglich anhand der Videos und der Musik zu tun.

Die Übungen werden langsam und Schritt für Schritt gemacht. Jeder kann sie ausführen – es geht nicht um Sport.

In manchen Klöstern durfte ich einige dieser Bewegungseinheiten sammeln. Mich hat fasziniert, wie viel Bewegungswissen in dieser Kultur steckt – und wie viel Feingefühl es braucht, um so feine Bewegungen zu entwickeln und ihre Wirkung zu erkennen.

Dass man langsame, anmutige Bewegungen machen kann, die im kleinsten Detail nach einigen Tagen plötzlich Sinn ergeben – das begeistert mich bis heute.

Für wen das ist

Für dich, wenn du deinen Körper besser verstehen willst, wenn du anderen helfen möchtest – Mensch wie Tier – oder wenn du bereits therapeutisch arbeitest und dich erweitern willst.

Zu den Teilnehmenden gehören Physiotherapeuten, Osteopathen, Masseure, Personal Trainer, Reitlehrerinnen und Reitlehrer, Musiker, Tänzer, Lehrkräfte – und Menschen, die einfach tiefer gehen wollen.

Auch wenn es nur darum geht, der Mutter oder Oma zu zeigen, wie sie leichter ihre Socken anzieht. Oder die Gartenarbeit wieder leichter zu machen.

Die Kunst ist in deinem Körper bereits angelegt. Du lernst, sie wieder freizulegen.

Das Wichtigste auf einen Blick
Umfang 8 Module – alle zwei Monate ein Wochenende
Zeiten Freitag 15:00 – 19:00 Uhr
Samstag 10:00 – 13:00 und 14:00 – 17:00 Uhr
Sonntag 10:00 – 15:00 Uhr
Ort 83022 Rosenheim, Bayern
genaue Adresse wird noch bekannt gegeben · Stellplatz für den Campingbus gegen kleines Entgelt möglich
Gruppe maximal 14 Personen
Abschluss Zertifikat „BewegungsLernen Practitioner nach Roland Pausch“
Gebühr 3.600,00 € für alle acht Module
inklusive Audio- und Videoaufnahmen, aller Retreats und persönlicher Begleitung

Die Termine
Modul 1 19.–21. Februar 2027
Modul 2 16.–18. April 2027
Modul 3 18.–20. Juni 2027
Modul 4 20.–22. August 2027
Modul 5 15.–17. Oktober 2027
Modul 6 10.–12. Dezember 2027
Modul 7 18.–20. Februar 2028
Modul 8 14.–16. April 2028

Zwischen den Modulen liegen jeweils rund zwei Monate – Zeit, das Gelernte zu verarbeiten und die Retreats zu verinnerlichen.

Zur Investition

Damit du das entspannt gestalten kannst, empfehle ich eine monatliche Aufteilung von 225,00 €. Die jeweilige Modulgebühr ist spätestens vier Wochen vor Beginn des Moduls fällig. Für die Reservierung gilt eine Anzahlung von 225,00 €.

Wenn du spürst, dass das dein Weg ist, die Finanzierung aber gerade eine Hürde darstellt: melde dich. Wir finden eine Lösung. Es geht nicht darum, ob du es dir leisten kannst – sondern ob du es wirklich machen willst.

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