BewegungsLernen.com

Angebot Mensch  ·  2-Tage-Seminar
Innere Steuerung wird
zur äußeren Verbindung
Was du in dir selbst steuern kannst, kannst du auch auf Pferd, Hund und Mensch übertragen.
Roland Pausch  ·  BewegungsLernen  ·  Lesezeit etwa 5 Minuten

Dieses Seminar ist für dich. Nicht für dein Pferd – aber es wird die Auswirkungen deutlich spüren.

Ob du täglich mit Tieren arbeitest, mit Menschen zu tun hast oder einfach nur für dich selbst hier bist – der Ausgangspunkt ist derselbe. Es geht um deine Präsenz, deine Ausstrahlung und darum, was von dir ankommt, bevor du ein Wort gesagt hast.

Du lernst, deinen inneren Zustand und deinen Ausdruck immer feiner zu beeinflussen – fast wie mit einem Joystick. Du lernst die Möglichkeiten kennen, spürst ihre Unterschiede und kannst sie schließlich gezielt ansteuern.

Vieles davon kannst du längst. Dein Körper macht es jeden Tag. Solange diese Fähigkeiten aber unbewusst bleiben, kannst du sie nicht einsetzen. Wir machen sie spürbar, wiederholbar und bewusst steuerbar.

Und wenn du mit Tieren oder Menschen arbeitest?

Dann wird aus dem „schön für dich“ eine Grundlage, an der kein Weg vorbeiführt.

Du kannst einem Pferd nur das beibringen, was du selbst spürst, fokussieren und regulieren kannst. Alles andere ist Technik – und Technik allein reicht nicht, wenn dein Gegenüber schneller liest als du denkst.

Was du kennst, kannst du bewusst anwenden. Was du nicht kennst, ist zwar da – steht dir aber nicht zur Verfügung.
Erst Struktur. Dann Raum. Dann Energie.

Loslassen ohne Struktur funktioniert nicht. Lasse ich los, falle ich runter.

Struktur
Muskeln halten nicht ohne Grund fest. Wer das Becken festhält oder einzelne Bereiche ständig stabilisiert, arbeitet dauerhaft mit vielen Muskeln. Deshalb lernst du zuerst, anders zu stehen, zu sitzen und dich zu bewegen – so, dass kein einzelner Muskel mehr halten muss.
Raum
Nicht als neue, starre Haltung – sondern damit dein Körper weniger festhalten muss. Wo Raum entsteht, kann Bewegung entstehen.
Energie
Wo Bewegung entsteht, kann etwas fließen. Dabei nutzen wir Prinzipien und Übungen aus Qi Gong, Kung Fu und Tai Chi.
Du lernst zu unterscheiden

In der Bewegung differenzieren, ob du gerade deine Knochen, deine Muskeln, deine Muskelfasern, deine Sehnen oder deine Faszien bewegst. Jeder dieser Bereiche hat eine andere Kraft und eine andere Wirkung – und du kannst sie danach einzeln ansteuern.

Ich zeige dir das direkt an dir selbst. Was du einmal gespürt hast, kannst du jederzeit wieder abrufen. Viele bemerken den Unterschied schon nach der ersten Stunde.

Was sieht ein Tier, wenn es dich anschaut?

So viel sei verraten: die Kleidung ist es nicht.

Vieles im Umgang mit Tieren und Menschen wird als Ungehorsam oder Widerstand gedeutet. Oft fehlt aber schlicht das innere Gleichgewicht – und zwar auf unserer Seite.

Wenn du in dir selbst Ruhe und Präsenz herstellen kannst, verändert sich die Begegnung. Dein Pferd, dein Hund und dein Gegenüber beginnen, sich selbst zu regulieren.

Was wir gemeinsam erarbeiten
Struktur schaffen – Stabilität ohne Festhalten
Raum entstehen lassen – Loslassen ohne zusammenzufallen
Energie kultivieren, leiten und ausgleichen
Einstrahlung und Ausstrahlung unterscheiden und bewusst verändern
Energievolle Ruhe entwickeln – präsent sein, ohne Anspannung
Kanäle öffnen, schließen, in Fluss bringen und ausgleichen
Blockaden und Dysbalancen wahrnehmen – körperlich, emotional, energetisch
Verbindung zu dir selbst aufbauen – und daraus Verbindung zu anderen

Wir üben zunächst am Menschen. Du erfährst die einzelnen Qualitäten unmittelbar an dir selbst – was du gespürt hast, findest du später viel leichter wieder.

Wo deine Energie hingeht

Manchmal nehmen uns andere Menschen Kraft und Energie. Manchmal tun wir es selbst. Du lernst, das im Moment zu bemerken – und zu stoppen.

Dabei geht es nicht darum, mehr Energie aufzunehmen, sondern die vorhandene zu kultivieren und auszugleichen. Erdung behalten, auch wenn es um dich herum unruhig wird. Und sie anderen geben können.

Organe brauchen Bewegung wie Muskeln, Sehnen und Knochen – nur andere. Die Kombination macht es aus.

„Finde deine Mitte“

Den Satz kennen die meisten – und lesen darüber hinweg wie über einen Kalenderspruch. Es fehlen die Werkzeuge, um dahinter einen Sinn zu entdecken.

Seine Mitte zu finden ist ein Prozess. Mit jedem Üben fühlt man sich ein Stück wohler, ein Stück mehr bei sich zu Hause. Körperlich wie geistig.

Es hat mit Struktur zu tun. Mit der Ausrichtung von Knochen, Sehnen, Muskeln, Faszien und Organen. Mit der Energie, die du kultiviert hast. Und mit dem Geist, den du über den Körper zur Ruhe bringen kannst.

30 Mal drei Sekunden

So übst du nach dem Wochenende weiter: unbemerkt, mitten im Alltag, in Sekunden. Kein Zeitfenster, keine Matte, kein Umziehen. Dadurch bleibt das, was du hier gespürt hast, auch zu Hause verfügbar.

Vorkenntnisse brauchst du keine.

Du musst kein Talent für Koordination haben und nicht sportlich sein. Dieses Seminar ist für Menschen, die nicht nur führen wollen, sondern wirklich verbinden – mit sich selbst, mit ihrem Pferd, ihrem Hund und mit anderen Menschen.

Zwei Tage für dich.
Kleine Gruppe, damit ich mit jedem Einzelnen arbeiten kann.
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