Zwerchfellintegration am Pferd
KOLIK- Prävention und Wiederherstellung
Auch für Magen, Darm, Wirbelsäule, Skelett, Faszien, Gelenks und Organbewegung40.000 positive Vernetzungen — oder 40.000 schädliche Auffahrunfälle. Jeden Tag. Vom Bewegungskampf zur inneren Ordnung.
- Gelernt wird sie
- In der Ausbildung BewegungsSensopathie Pferd
- Einzelanwendung
- ca. 20 – 40 Minuten
- Auch als
- Onlinekurs
- Termine
- Aktuelle Termine
Das Zwerchfell — das zweite Herz des Pferdes
Das Zwerchfell ist mehr als ein reiner Atemmuskel. Es ist das funktionelle Herz der Atmung und der Bewegung. Ohne seine Mitwirkung kann der Pferdekörper ebenso wenig funktionieren wie ohne das Herz selbst. Darum wird es manchmal das zweite Herz des Pferdes genannt.
Auch die inneren Organe sind auf ein gut arbeitendes Zwerchfell angewiesen — es beeinflusst ihre Lage, Durchblutung und Funktion wesentlich. Dennoch wird seine Bedeutung im Gesamtsystem häufig unterschätzt, weil es in der klassischen Anatomie vorwiegend als Muskel für das Ein- und Ausatmen beschrieben wird.
Das Zwerchfell ist ein zentraler Taktgeber für Bewegung, Vernetzung aller Strukturen, Stabilität, Raum und innere Koordination — von den Zähnen bis zu den Hufen.
Doch in den meisten Fällen bleibt dieses Potenzial ungenutzt. Wenn ich die Strukturen eines Pferdekörpers beobachte, ist diese Bewegung meist nicht vorhanden. Verspannungen, Fehlhaltungen, alte Verletzungen oder ein blockiertes Atemmuster verhindern, dass das Zwerchfell seine zentrale Rolle übernehmen kann. Ziel meiner Arbeit ist es, diese Funktion wieder freizulegen — damit das Pferd sein natürliches Gleichgewicht und seine Bewegungsintelligenz zurückgewinnt.
Was dabei tatsächlich passiert
- Das Pferd atmet nicht durch die Lunge — sie ist kein Muskel und kann nicht selbst atmen.
- Das Zwerchfell kontrahiert und bewegt sich Richtung Becken — darum füllt sich die Lunge.
- Es lässt los und geht Richtung Brustraum — darum leert sie sich.
40.000 Bewegungen — Vernetzung oder Auffahrunfall
Ein Pferd atmet rund 20.000 Mal pro Tag. Mit Ein- und Ausatmung sind das 40.000 Bewegungen des Zwerchfells. 40.000 Gelegenheiten, jedes Gelenk, jeden Knochen, jeden Muskel, jede Faszie und alle Organe zu bewegen und miteinander zu verbinden.
Ein hochgezogener Brustkorb, ein festgehaltener Bauchraum, ein gestellter Körperteil — das blockiert das Zwerchfell und damit die Vernetzung des Pferdes. In dieser Haltung kann es weder seine volle Atembewegung entfalten noch die Bewegung auf die Organe übertragen noch die Koordination mit den Gelenken sicherstellen. Der Pferdekörper holt sich weiterhin Luft — aber in einem Zustand permanenter Spannung.
Ein scheinbar kleiner Haltungsfehler wird so zum inneren Auffahrunfall mit hunderten Beteiligten. Und das bei jedem Atemzug.
Angst und Anspannung ist Brustatmung
Wenn ein Pferd Angst hat oder unter Anspannung steht, wechselt sein Körper automatisch in die Brustatmung. Das ist ein natürlicher Reflex bei Stress, Schreck oder Gefahr. Doch was passiert, wenn ein Pferd dauerhaft so atmet? Es signalisiert seinem eigenen System ständig: Gefahr, Alarm, Spannung. Diese Muster wirken wie ein inneres Alarmsystem auf Standby — und sie funktionieren auch rückwärts: Von der Brustatmung zur Angst, was die Brustwirbel zusätzlich verdichtet.
- Frühe Trennung · keine Entwicklungszeit · Unsicherheit
- Unfälle · Trainingsdruck · Überforderung
Solche Erfahrungen prägen die Zwerchfellbewegung und das gesamte Körpersystem oft über Jahre.
Wie du diese Vernetzung selbst herstellst, zeige ich dir Schritt für Schritt im Onlinekurs – mit Skript, Videos und Checklisten.
Zum OnlinekursDie Wirbelkette und die Ankerpunkte
Ich spreche bewusst von der Wirbelkette und nicht von einer Säule. Denn für mich ist sie keine starre Stütze, sondern ein hocheffizientes, differenziertes mechanisches Meisterwerk mit unglaublich viel Kraft. Sie ist Steuerzentrale der Bewegung: kraftübertragend, energieverteilend, stoßdämpfend, stabilisierend ohne Starrheit — Vermittler zwischen innen (Organe, Nervensystem) und außen (Bewegung, Umwelt).
Sie ist dafür gemacht, sich zu bewegen und den Pferdekörper zu führen — nicht dazu, stillgehalten oder fixiert zu werden.
In unseren Breiten wird die Wirbelkette des Pferdes immer als schwach, anfällig und zerbrechlich dargestellt. Das führt dazu, dass sie vorschnell stabilisiert, geschont oder stillgelegt wird, statt sie in ihrer Funktion zu aktivieren. Das Ergebnis: eine Wirbelsäule, die ihre natürliche Bewegung verliert — und genau dadurch tatsächlich anfälliger wird.
Wo das Zwerchfell verankert ist
Das Zwerchfell verankert sich an den Brustwirbeln, den Lendenwirbeln und dem Brustbein. Genau dort, wo auch das Zentrum der Wirbelkette mit seinen vielen Muskelschichten seinen Ursprung hat. Über diese Ankerpunkte verbindet es Atem-, Stütz- und Bewegungsfunktion und überträgt Kraft bis in Extremitäten, Schädel und Organsysteme.
Die Bewegung muss sich in den tiefen Strukturen der Wirbelkette vernetzen — nicht in den großen Oberflächenmuskeln, die wir sehen und fühlen. Dort liegen wesentlich mehr Anker- und Vernetzungspunkte. Von diesen tiefen Muskeln aus entsteht die eigentliche Vernetzung nach außen; erst in letzter Instanz wird die Bewegung an die großen, sichtbaren Muskeln weitergeleitet.
Die Ursprungsbewegung eines Beines liegt nicht im Bein selbst, sondern in der Tiefe der Wirbelkette.
Exkurs: der „verkürzte" Muskel
Ein Wort, das ich nur mit Vorsicht verwende, ist „verkürzt". Denn wenn wir sagen, ein Muskel sei verkürzt, suchen wir als Lösung natürlich, ihn zu dehnen. Doch ein Muskel ist selten wirklich zu kurz — das ist nur das Ergebnis eines fehlerhaften Bewegungsablaufs. Er ist schlicht nicht in den Ablauf eingebunden. Unsere Aufgabe ist also nicht, ihn zu dehnen, sondern ihn wieder in das Ganze einzubinden. Dann lösen wir das Problem nicht am Ergebnis, sondern am Ursprung.
↑ nach obenBezug herstellen statt korrigieren
Das Zwerchfell ist ein Frage-Antwort-System. Sobald ein Bereich keinen Bezug hat, verändert sich die Atemdynamik — das ist Rückmeldung in Echtzeit.
Nichts ist bei der Feststellung einer Dysbalance so genau wie das Zwerchfell. Sobald einer deiner Finger einen Bereich berührt, zu dem der Pferdekörper keinen Bezug hat, verändert sich sofort die Bewegung des Zwerchfells. Es stoppt kurz, beschleunigt plötzlich, wird asymmetrisch oder verändert seine Dynamik. So lassen sich Themen und Blockaden erkennen und lösen, ohne dass sie zuvor benannt oder bewusst wahrgenommen wurden.
Was der Körper kennt
… kann er integrieren und verändern. Wir machen den Pferdekörper auf Dysbalancen aufmerksam, damit er selbstständig daran arbeiten kann, sie zu lösen.
Was er nicht kennt
… kann er weder integrieren noch verändern. Es bleibt maximal ein Mitläufer und kann nicht aktiv eingesetzt werden.
Warum Pferde festhalten
Dysbalancen und Schiefstellungen haben viele Ursachen. Eine häufige: Bestimmte Muskeln — etwa im Rücken — lassen nicht mehr los. Dabei wirken meist zwei Mechanismen zusammen. Der Pferdekörper weiß nicht, dass er festhält, weil das Festhalten Teil seines gewohnten Bewegungsmusters geworden ist. Und er hält fest, weil er unsicher ist — etwa weil in einem Bereich zu wenige Muskelfasern aktiv mitarbeiten.
Die Lösung besteht darin, beides gleichzeitig zu bearbeiten: das unbewusste Festhalten bewusst machen — und dem Pferdekörper neue, stabile Bewegungsmuster ermöglichen, die Sicherheit vermitteln.
↑ nach obenOrgane kommen wieder in Bewegung
Organe können sich nicht selbst bewegen. Das übernimmt normalerweise das Zwerchfell.
Die inneren Organe brauchen ebenso viel Bewegung wie der Bewegungsapparat. Sie werden über die viszeralen Faszien im Raum gehalten — jene Faszien, die jedes Organ einzeln umhüllen, sie dreidimensional verbinden und an Muskeln und Skelett koppeln. Das Zwerchfell ist dabei die zentrale bewegende Instanz.
Wenn viszerale Faszien einseitig halten, blockiert sind oder sich verkanten, kann sich das Organ nicht mehr frei entfalten. Es ist in seiner Funktion eingeschränkt — auch wenn es an sich gesund erscheint.
Warum das so leicht übersehen wird
Im Bewegungsapparat spüren wir sofort, wenn etwas nicht stimmt: Spannung, Druck, Schmerz. Die Reaktion ist direkt. Bei den Organen sind die Auswirkungen subtil. Spürbare Effekte zeigen sich oft erst nach mehrmaliger Wiederholung und selbst dann nur fein. Das führt dazu, dass die Arbeit an den Organen schnell wieder verworfen wird.
Genau darin liegt die Gefahr: Probleme an Bewegungsstrukturen zeigen sich früh durch Schmerzen und man kann eingreifen. Organische Dysfunktionen bleiben lange unbemerkt. Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Milz — da sie sich erst spät bemerkbar machen, ist die Regeneration schwieriger. Je später ein Ungleichgewicht erkannt wird, desto aufwändiger ist die Rückkehr zur Balance. Gerade beim Pferd ist das für die Kolik-Prävention entscheidend.
Die Arbeit an den Organen über das Zwerchfell ist einer der Schwerpunkte im Onlinekurs.
Onlinekurs ansehenKolik — davor und danach
Vor einer Kolik geht es um Bewegung im Bauchraum. Nach einer Kolik geht es um das, was zurückbleibt.
Was du vorher tun kannst
Der Darm eines Pferdes braucht Bewegung von außen. Diese Bewegung kommt normalerweise vom Zwerchfell — bis zu 40.000 Mal am Tag. Ist der Bauchraum komprimiert, das Zwerchfell durch eine festgehaltene Haltung blockiert oder der Brustkorb hochgezogen, fehlt genau diese Bewegung. Und sie fehlt bei jedem einzelnen Atemzug.
Deshalb ist die Zwerchfellintegration bei kolikanfälligen Pferden so wertvoll. Wir stellen keine Diagnose und behandeln keine Erkrankung — wir geben dem Bauchraum die Bewegung zurück, die ihm zusteht. Was der Körper danach damit macht, macht er selbst.
Was danach zurückbleibt
Eine überstandene Kolik ist selten spurlos vorbei. Der Pferdekörper hat über Stunden oder Tage gegen den Schmerz gearbeitet: der Bauchraum wurde festgehalten, der Rücken aufgezogen, die Atmung flach. Diese Muster verschwinden nicht von allein, wenn die akute Phase vorüber ist — sie bleiben im Bewegungsmuster gespeichert.
Dazu kommt, was eine Operation oder eine intensive Behandlung hinterlässt: Narben, Verwachsungen, eine veränderte Lage der Organe. Der Körper weiß danach oft nicht, wie er damit umgehen soll. Er braucht einen Neustart — und ein vollständiges Bild von sich selbst.
Genau hier setzen wir an: nicht am Ergebnis, sondern an der Bewegungslogik, die der Körper verloren hat. Über das Zwerchfell erreichen wir Bauchraum, Organe und Wirbelkette gleichzeitig.
↑ nach obenRepariert ist nicht integriert
Nicht alles, was repariert wird, war jemals harmonisch organisiert.
Reparaturen wie das Verschrauben von Knochen, Sehnenoperationen oder andere Maßnahmen reichen im ersten Schritt aus, um den groben Schaden zu beheben. Doch sie genügen nicht, wenn man den Pferdekörper als Ganzes integrieren will. Nach einer Reparatur weiß er in seinem Nervensystem oft nicht, wie er damit umgehen soll. Wir müssen ihn quasi wie ein System neu starten, nachdem wir ihm ein neues Programm eingespielt haben.
Reparatur kehrt nur zu einem Zustand zurück. Integration schafft einen neuen Status, weil der gesamte Körper mit einbezogen wird.
Hierfür ist die Zwerchfellintegration mit ihren tausenden Bewegungen ein ideales Hilfsmittel: Mit jedem Atemzug beobachtet und synchronisiert sich der Pferdekörper neu und integriert die veränderte Struktur wieder in sein System. Besonders stark wirkt das nach Verletzungen, Operationen und bei alten Spannungsmustern — dort, wo die Struktur zwar repariert ist, das Nervensystem das neue Programm aber noch nicht übernommen hat.
Ordnung im Körper schafft Ruhe
- Ordnung im Körper schafft Klarheit.
- Klarheit schafft Vertrauen.
- Vertrauen schafft Sicherheit.
- Sicherheit schafft Ruhe.
In dieser Ruhe kann der Körper sich selbst wahrnehmen, beobachten und loslassen. Aus der Ruhe entstehen neue Bewegungsmöglichkeiten, und mit jeder neuen Möglichkeit wächst die Sicherheit weiter. Gemeint ist dabei nie eine standardisierte Struktur, sondern die individuelle Ordnung jedes einzelnen Pferdes.
↑ nach obenDie sechs Griffe
Die Zwerchfellintegration besteht aus einer Reihe von Griffen entlang der Wirbelkette. Jeder hat einen eigenen Zugang und eine eigene Wirkung — gemeinsam ergeben sie ein vollständiges Bild. Die Reihenfolge ist ab dem zweiten Griff frei und wird an das Pferd angepasst.
- 01Brustwirbel — das Zentrum Eine Hand hinter dem Widerrist, eine am Übergang Lendenwirbel/Kreuzbein. Der Einstieg in jede Anwendung.
- 02Brustwirbel & Rippen Die Fingerkuppen auf der „Kommandobrücke" der Thoraxbewegung. Die feinste der Anwendungen.
- 03Becken & Wirbelkette Beide Hände am Becken — damit hältst du Lumbosakralgelenk, ISG, Beckenboden und die ganze Aufhängung.
- 04Halswirbel & zentrales Nervensystem Das Tor zum Körpergehirn. Ein freier Halsbereich heißt freier Durchfluss zwischen Gehirn und Körper.
- 05Der Weg in die Extremitäten Eine Hand an den Rippen, eine an Schulter, Bein oder Huf — die Atembewegung nach außen leiten.
- 06Harmonisieren Der diagonale Ausgleichsgriff. Schulter und gegenüberliegendes Becken als gekoppeltes Funktionspaar.
Nicht die Intensität ist entscheidend, sondern die Regelmäßigkeit. Täglich ein bis drei Minuten wirken mehr als einmal im Monat eine lange Einheit.
So wird die Anwendung zur alltäglichen Routine — beim Putzen, beim Vorbereiten, in kurzen Pausen. Während du den Körper deines Pferdes pflegst, integrierst du gleichzeitig das Zwerchfell. Und je weniger du aktiv eingreifst, desto tiefgreifender reguliert der Körper: Nicht du hilfst dem Pferd, sondern das Pferd hilft sich selbst.
Alle sechs Griffe im Detail – mit Video zu jedem Griff, Handpositionen und Checklisten zum Mitnehmen.
Die Griffe im OnlinekursDie Einzelanwendung am Pferd
Am Pferd dauert die Zwerchfellintegration etwa 20 bis 40 Minuten.
Sie steht dabei selten allein. Im Einzeltermin greift sie ineinander mit der haptischen Ganganalyse, der BewegungsSensopathie und der Neurokugel. Erst zusammen ergibt das ein vollständiges Bild: erst erkennen, wo der Bezug fehlt, dann über den Atem wieder verbinden.
Nach der Anwendung ist die Arbeit nicht vorbei. Der Pferdekörper arbeitet weiter — er hat eine Bewegung kennengelernt, die er nun selbst reproduzieren kann. Mit jeder weiteren Anwendung geht die Vernetzung tiefer und wird genauer.
Du willst es an deinem eigenen Pferd erleben? Der Einzeltermin am Pferd ist der einfachste Einstieg — ein Beratungsgespräch vorab ist kostenlos.
↑ nach obenWo du die Zwerchfellintegration lernst
Die Zwerchfellintegration ist kein einzelnes Wochenendseminar, sondern fester Bestandteil der Ausbildung BewegungsSensopathie Pferd. Dort lernst du sie im Zusammenhang mit allem, was dazugehört.
Du kannst einem Pferd nur das beibringen, was du selbst spürst, fokussieren und regulieren kannst. Darum beginnt die Arbeit bei dir — mit Übungen zu Raum und Struktur im eigenen Körper. Raum geben ist kein Fallenlassen, sondern ein geführter Prozess innerhalb von Struktur.
- Raum und Struktur im eigenen Körper — die Voraussetzung dafür, beides weiterzugeben.
- Wie das Zwerchfell zum Taktgeber wird für Stabilität, Raum und Bewegungsintelligenz.
- Die sechs Griffe und wie du zwischen ihnen wechselst, je nachdem was das Pferd gerade braucht.
- Wie sich festgehaltene Muster lösen, ohne dass das Pferd ausweicht oder zumacht.
- Wie du das Pferd so begleitest, dass es sich selbst neu organisiert — und weitermacht, wenn deine Hände längst weg sind.
Du willst nicht auf einen Seminartermin warten? Es gibt die Zwerchfellintegration am Pferd auch als Onlinekurs — mit ausführlichem Skript, Videos zu jedem Griff und Checklisten zum Ausdrucken.
Onlinekurse
Zwerchfellintegration am Pferd
Verbindung von Atmung, Skelett, Faszien, Gelenken, und Organbewegung
40.000 positive Vernetzungen
oder
40.000 schädliche Auffahrunfälle pro Tag
Vom Bewegungskampf zur inneren Ordnung!
Ureigene Vernetzung statt Symptombehandlung
Selbstregulation statt Druck
Mehr Gleichgewicht & weniger Kompensation
Ο
Wir nutzen nicht Kraft, sondern das Zwerchfell als Motor für Vernetzung.
Ο
Die Veränderung ist reproduzierbar, das Pferd macht es weiter, wenn die Hände weg sind.
Ο
Wir arbeiten über die Wirbelkette, dem Körpergehirn, nicht über einzelne Muskelgruppen.
Ο
Extremitäten-Probleme werden über die Mitte integriert, nicht von außen korrigiert.
Ο
Organbewegung wird wieder möglich, weil das Zwerchfell Raum schafft.
„Bezug herstellen“ statt korrigieren
Sie nutzen das Zwerchfell als Frage–Antwort-System!
Sobald ein Bereich „keinen Bezug“ hat, verändert sich die Atemdynamik, das ist Feedback in Echtzeit!
Organe kommen wieder in Bewegung und damit in Funktion
Durch Zwerchfell und viszerale Faszien bekommen Organe wieder Mikrobewegung, Durchblutung, Raum.
Ο
Mehr Losgelassenheit ohne Kollaps
Ο
Bessere Koordination von Becken–Wirbelsäule–Rippen
Ο
Mehr innere Ruhe weniger Brustatmung/Alarmmuster
Ο
Mehr Gleichgewicht, weniger Schiefe & Kompensation
Ο
Sanft, klar, fühlbar – ohne Zwang und ohne „Gerade machen
Verbindung statt Einzelteil-Reparatur
Sie lösen nicht am Symptom, sie verbinden das System!
Ο
Mehr Durchblutung, Stoffwechsel, Organbeweglichkeit
Ο
Repariert ist nicht integriert – Integration ist der Weg zurück.
Ο
Feinere, tiefere Bewegung bis in die Beine
Ο
Hilft besonders bei alten Spannungsmustern, nach Verletzungen/OPs
Ο
Das Pferd wird klarer über sich selbst, statt nur „behandelt“.
Mehr Gleichgewicht, weniger Kompensation
Wenn die Mitte wieder führt, müssen die Beine nicht mehr kompensieren!
Mehr Ruhe, weniger Alarmzustand
Stress und Angst ist Brustatmung ist Spannung ist weniger Organ- und Bewegungsfluss!
So ist es auch im umgekehrten Weg von der Brustatmung zur Angst, was zusätzlich die Brustwirbel verdichtet.
Besonders stark nach Verletzungen, OPs, alten Mustern
Die Struktur ist vielleicht repariert, aber das Nervensystem hat das neue „Programm“ noch nicht integriert.
„Repariert ist nicht integriert,
Integration ist der Weg zurück.“
Tiefe Vernetzung statt oberflächliche Muskelarbeit
Bewegungsursprung liegt in der Tiefe der Wirbelkette, nicht in der sichtbaren Muskulatur. Mehr Ankerpunkte, Koordination, Stabilität ohne Festhalten.
„Stabilität entsteht nicht durch Kraft,
sondern durch Vernetzung.“
Der Atem ist der Schlüssel nicht die Korrektur.
Zwerchfellintegration bringt Ihr Pferd zurück in seinen natürlichen Körperfluss.
Viele Pferde bewegen sich – aber ohne Verbindung zur Mitte. Mit der Zwerchfellintegration lernt der Körper, dass Bewegung von innen entsteht: aus dem Zwerchfell, durch die Wirbelkette, bis in Hufe, Kopf und Organe.
Sie lernen im Kurs:
Wie das Zwerchfell zum Taktgeber für Stabilität, Raum und Bewegungsintelligenz wird
Wie sich festgehaltene Muster lösen, ohne dass das Pferd „ausweicht“ oder „zumacht“
Wie Sie das Pferd so begleiten, dass es sich selbst neu organisiert
Zwerchfellintegration beim Pferd
Vom Bewegungskampf zur inneren Ordnung – über Atmung, Wirbelkette und Nervensystem.
Ihr Pferd findet über den Atem zurück in eine Bewegung, die nicht gemacht, sondern vom Körper selbst organisiert wird:
ruhiger, koordinierter, freier – bis in die Extremitäten.
Was Sie im Kurs erreichen:
Vernetzung statt Symptombehandlung: Atmung, Wirbelkette, Faszien, Organe und Beine arbeiten wieder als Einheit.
Selbstregulation statt Druck: Der Körper lernt Bewegungen so, dass sie weiterlaufen, auch wenn die Hände weg sind.
Mehr Gleichgewicht & weniger Kompensation: Die Mitte führt – die Extremitäten müssen nicht mehr „retten“.
Das Pferd reguliert sich selbst – statt „gemacht“ zu werden
Nicht manipulieren – sondern dem Pferd zeigen, wie es sich selbst organisiert!
Die Zwerchfellintegration ist für den Bewegungsapparat wie auch für die Organfunktionen konzipiert!
Sowohl für akute als auch langfristige Themen, die nach einer Lösung suchen.
Ein Pferd atmet im Durchschnitt 20.000 Mal pro Tag!
Mit der Ein- und Ausatmung sind das 40.000 Bewegungen des Zwerchfells!
Das Zwerchfell könnte also
- den gesamten Körper,
- jedes Gelenk,
- jeden Knochen,
- jeden Muskel,
- jede Faszie bis hin zu den
- Hufen, Zähnen, usw
- sowie alle Organe
40.000 Mal bewegen und vor allem, miteinander verbinden, vernetzen und in eine Kohärenz bringen!
Nur passiert das in der Realität nicht!
Der Körper können seinen Bewegungsapparat sowie seine Organe, für die Bewegung nicht weniger wertvoll, ist bewegen, Raum geben, strukturieren, vernetzten!
Das können wir nutzen und dem Körper zeigen. Das tolle dabei ist, dass diese Bewegung im Pferd selbst entsteht und nach einer Anwendung beibehalten bleibt und nacharbeitet.
- Das vernetzt das Pferd bis in seine kleinsten Muskelfasern, Gelenke, Faszien, Organe usw.
- Es entsteht “Raum” in den Muskelfasern und Gelenken, sodass die Nervenbahnen wieder frei fließen können und sich das Pferd immer weiter vernetzen kann.
- Das schütz vor Organproblemen!
- Das lindert Probleme in den Organen, denn auch sie brauchen ideale Bedingungen für eine Zusammenarbeit!
- Ein vernetzter Bewegungsapparat ist weniger anfällig für einseitige Belastungen und kann diese beseitigen
- Sogenannte Schiefen werden IM System Pferd erkannt, vom Menschen, aber auch vom Pferd selbst und können behoben werden.
Die Lösung entsteht IM PFERD SELBST!
Die Vorteile:
Die Anwendung ist individuell passend zum Pferd!
Die AtemSensopathie wirkt nach, wenn sie schon lange weg sind.
Mit jeder weiteren Anwendung kommen sie mehr in die Tiefe und die Genauigkeit der Vernetzung.
In den meisten Fällen geschieht dies jedoch nicht, da Bewegungen nicht weitergeleitet werden. Das kannst du ändern!
Durch eine Kombination aus der BewegungsSensopathie und der hier in der Beschreibung angesprochenen AtemSensopathie!
Mit der AtemSensopathie kannst du jedes Körperteil erreichen, sei es der Bewegungsapparat mit Gelenken, Knochen, Muskeln, Fasern, Sehnen, Bändern, Faszien, Organe, Drüsen, das zentrale Nervensystem, das periphere Nervensystem, Emotionen, Gefühle, Gehirn, Verstand, Geist, Bewusstsein, Vorstellungskraft oder die Kraft der Intention.
Der Bewegungsapparat ist nur ein Aspekt des Gesamten. Er wird als erstes spürbar, wenn Schmerzen auftreten, die oft auf vorangegangene nicht adäquate Abläufe hinweisen.
Gleiches gilt für Emotionen und Gefühle. Wenn diese spürbar schädlich sind, fällt es schwer, sie zu verändern oder umzukehren. Sie beeinflussen direkt unseren Bewegungsablauf.
Mir ist es wichtig, eine ganzheitliche Herangehensweise zu schaffen. Wenn es schwerfällt, Emotionen zu verändern, kann der Körper helfen.
Die Zwerchfellintegration ist sowohl für den Bewegungsapparat als auch für die Organfunktionen konzipiert – geeignet für akute Beschwerden ebenso wie für langfristige chronische Themen, die nach einer Lösung suchen!
Mit der Zwerchfellintegration kann ich bis ins kleinste Detail des Körpers vordringen.
Dauerhafte Bewegungsprobleme und akute Verletzungen
Das gilt bei dauerhaften Bewertungsproblemen wie auch bei akuten Verletzungen. Bei akuten Verletzungen, die ich teilweise noch nicht in Bewegung bringen kann, weil die Verletzung noch zu schmerzhaft ist oder der Heilungsprozess erstmal fortschreiten muss und der verletzte Bereich Ruhe brauchst, kann ich die AtemSensopathie sehr gut anwende und der Heilungsprozess wir wesentlich schneller voranschreiten.
Die Zwerchfellintegration für den Bewegungsapparat:
Für akute Themen, aber auch für bereits dauerhafte Themen, die eine Lösung suchen. Mit der AtemSensopathie kannst du jeden erdenklichen Körperteil erreichen. Bewegungselemente ebenso wie Organe.
Mit der AtemSensopathie wollen wir den vollständigen Organismus erreichen. Das bedeutet den Bewegungsapparat mit den Gelenken, Knochen, Muskeln mit Ihren einzelnen Fasern, Sehnen, Bänder, Faszien, Organe, Drüsen, das zentrale Nervensystem, das periphere Nervensystem, Emotionen und Gefühle, Gehirn, Verstand, Geist, Bewusstsein, Vorstellungskraft, die Kraft der Intention.
Zum Bewegungsapparat gehören im weiteren Sinn auch andere Bereiche unseres Körpers mit dazu.
Der Bewegungsapparat selbst ist nur ein Teil des Ganzen. Ein Teil, den wir als Erstes spüren, wenn er schmerzt! Wenn Schmerzen spürbar sind, ist davor schon länger etwas nicht adäquat abgelaufen.
Bei Emotionen und Gefühlen ist das gleichermaßen! Wenn die Emotionen, das sind, wir auch spüren, dass sie für uns schadhaft sind, ist es nur schwer sie zu verbannen, zu ändern, abzumildern, oder umzukehren. Sie beeinflussen direkt unseren Bewegungsablauf.
Die Zwerchfellintegration für die Organe:
Oft haben Themen im Geist einen organischen Ursprung, oder einen Ursprung im Bewegungsablauf. Wut und Ärger hat oft mit der Funktion der Leber oder der Niere zu tun. Es kann aber auch mit einem unharmonischen Bewegungsablauf zu tun haben! Einer geringen Bewegung den Organen selbst. Organe können sich aber nicht selbst bewegen. Das macht im Normalfall das Zwerchfell. Wenn über das Zwerchfell, die Organe aber nicht richtig bewegt werden und diese nur eine geringe Leistung bringen können spüren sie das im Bewegungsablauf, im Gehirn, in den Emotionen.
Die Organe brauchen ebenso viel Bewegung wie unser Bewegungsapparat. Die Organe sind es, die uns gesund oder krank machen.
Schmerzen in der Bewegung oder in unserem Geist bemerken wir nur wesentlich früher. Das Zwerchfell lässt „im Normalfall“ alle Organe in Bewegung bringen, Tag und Nacht. Die Organe sollten also in 24 Stunden ca. 23.000 Mal einen Impuls für Bewegung bekommen! Jedoch sehe ich das zu Beginn von Anwendungen der AtemSensopathie nur sehr selten. Auch der Bewegungsapparat des Körpers sollte 23.000 Mal einen Bewegungsimpuls bekommen. Im Oberkörper, Hals, Nacken. Kopf, Becken, Hüfte, Beine, Fußgelenke, Zehen und viele Bereiche mehr, wie sie noch lesen werden, das ist noch lange nicht alles, was sich eigentlich bewegen könnte.
Das ist unser Etappenziel, dass wir diesen Impuls weitergeben. Bis in die kleinste Zelle des Körpers.
Aber wo war der Ursprung? Wo kam mein Thema her?
Das wissen wir nicht. Huhn oder Ei. Darum beziehen wir alles Bereiche in die AtemSensopathie mit ein. Im Laufe der Jahre verändern wir uns permanent und der Ursprung ist weit in der Vergangenheit uns somit auch unerheblich, denn er hat mit dem, was jetzt ist nichts mehr zu tun.
„Mit jeder Veränderung schreiben wir die Vergangenheit neu
und sie wird immer unwesentlicher.“
Kann ich den Organen helfen, dann beruhigt sich der Geist. Ist der ruhiger, kann ich meine Bewegungen beobachten. Das hilft beispielsweise Leber und Niere. Es passiert eine permanente gegenseitige Hilfe. Wenn wir Gifte, die uns schaden, in unserem Umfeld nicht abstellen können, kann ich den Körper dennoch damit den Elementen der AtemSensopathie unterstützen und die Auswirkung minimieren.
Ich aktiviere die ureigene Bewegung des Körpers aus der Bewegung des Diaphragma Zwerchfelles heraus im gesamten Bewegungsapparat – von der Wirbelsäule über das Becken, den Beckenboden, die Schultern, den Nacken und den Kopf bis hin zu den Knien, den Füßen und selbst den kleinsten Zehen.
Wenn ich diese Bewegung ausbreite, bleibe ich stets im natürlichen Konzept des Körpers, ohne Bewegungen aus unserer eigenen Vorstellung aufzuzwingen.
Durch unsere Anleitung findet der Körper eigenständig seine Lösung. Ein wichtiger Ansatz dabei ist, dass der Körper die Selbstheilung fortsetzt, auch wenn unsere Unterstützung längst beendet ist. Die Lösung entsteht im Körper selbst und ist somit immer individuell und nicht von außen aufgezwungen.
Der Körper gewinnt über die Bewegung des Zwerchfells wieder einen Bezug zu sich selbst, und das 40.000 Mal am Tag!
Je nachdem wo wir die Bewegung in der Anwendung hinleiten in:
- Muskeln
- Knochen
- Faszien
- Verschiedene Muskelschichten, tief liegende Schichten
- Einzelne Organe
- Detailbereiche wie, Zähne, Ohren, Kopf, Handgelenke, Finger usw.
Dies geschieht in alle Richtungen: frontal, bei Drehungen, seitlich – und das in Kombination mit Becken, Schultern und dem Rest des Körpers.
Bei kleinen Bewegungsproblemen, bei kleinen wie großen Einschnitten von Operationen, Versteifungen, usw. für den gesamten Bewegungsapparat und die Organe!
Organe können sich nicht selbst bewegen:
Dies übernimmt der Bewegungsapparat und zusätzlich normalerweise das Zwerchfell. Wenn das Zwerchfell die Organe jedoch nicht richtig bewegt und sie nur eine geringe Leistung erbringen können, spiegelt sich das im Bewegungsablauf, im Gehirn und in den Emotionen wider.
Organe benötigen genauso viel Bewegung wie unser Bewegungsapparat. Sie beeinflussen unsere Gesundheit maßgeblich. Schmerzen in der Bewegung oder im Geist bemerken wir normalerweise früher. Das Zwerchfell sollte alle Organe Tag und Nacht etwa 23.000 Mal in Bewegung bringen. Diesen Impuls sehe ich jedoch zu Beginn von AtemSensopathie-Anwendungen selten. Auch der Bewegungsapparat sollte diesen Impuls erhalten. Unser Ziel ist es, diesen Impuls bis in die kleinste Zelle des Körpers weiterzugeben.
Aber wo liegt der Ursprung? Woher stammt mein Thema? Das wissen wir nicht. Es ist wie die Frage nach dem Huhn und dem Ei. Daher integrieren wir alle Bereiche in die AtemSensopathie. Im Laufe der Jahre verändern wir uns ständig, und der Ursprung wird unwichtiger, da er mit dem, was jetzt ist, nichts mehr zu tun hat. “Mit jeder Veränderung schreiben wir die Vergangenheit neu und sie wird immer unwesentlicher.”
Kann ich den Organen helfen, beruhigt sich der Geist. Ist der Geist ruhiger, kann ich in den Bewegungspparat gehen und in die Bewegung des Zwerchelles. Bei der Beruhigung des Geistes, ist das Qi Gong am Pferd wiederum wichtig. Hier kann ich deutlich Einfluss nehmen! Das hilft beispielsweise Leber und Niere, usw. Es entsteht eine permanente gegenseitige Hilfe. Wenn wir Gifte, die uns schaden und die wir nicht aus unserem Umfeld entfernen können, dennoch minimieren möchten, können wir den Körper mit den Elementen der AtemSensopathie unterstützen.
„Das geht mir an die Nieren“, die Last auf den Schultern, … … … Schritt für Schritt zu einer Gesamtlösung!
„Mit jeder Veränderung schreiben wir die Vergangenheit neu
und sie wird immer unwesentlicher.“
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