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Mensch – Physik und Gleichgewicht im Körper

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Physik und Gleichgewicht im Körper

Viel zu oft lassen wir das Zusammenspiel des Körpers, die Gesamte Bewegungskonstruktion außer Acht. Viel zu oft beschäftigen wir uns nur mit betroffenen Arealen und einzelnen Gelenken in unserem Körper, vor allem dann, wenn zum Beispiel das Knie schmerzt, weil der Fuß nach außen gedreht aufsetzt und schmerzt, und dann die Lendenwirbel dadurch schmerzen.

Dabei sind die Hebel unseres Körpers die Gelenke bewegen Körper  tolle Konstruktionen.

Das Gelenk an sich jedoch, ist lediglich das Scharnier, erst die Muskeln und Sehnen bewegen es – diese sind aber mit den nächsten Gelenken und deren Muskeln verbunden und so bestimmt eine Bewegung die nächste. Erst wenn sie „gemeinsam“ alle zusammen an einer Einzelbewegung beteiligen, nützen wir die Möglichkeiten die unser Körper hat.

Zum Beispiel braucht eine ausgeführte Bewegung im Fuß, auch eine Bewegung im Rücken und im Halswirbel, sonst blockiert, reibt, verrostet, überlastet das einzelne Gelenk. Dazu zählen genauso auch die einzelnen Wirbel der Wirbelkette, den auch sie geben Ihre Bewegungen über Muskeln weiter – die Wirbelmuskeln.

Ein Großteil der Menschen nutzen diese Zusammenarbeit des Körpers bei weitem nicht!

Der Glaube, Einzelteile kann man nur über „Arbeit und hartes Training“ beweglich machen schadet auf Dauer – es kostet energiezehrende Muskelkraft und ist schädlich für einzelne Gelenke und den ganzen Organismus. Man kann Einzelteile nur mit der Summe der Gelenke beweglich machen, wenn es dauerhaft gesund sein soll.  Zusammen mit der Gemeinschaft unserer Gelenke, Muskeln, unserer Federn (Sehnen), unserer Hebeln und Zahnräder und den entsprechendenVernetzungen in unserem Gehirn.

Die Oberschenkel zu trainieren um schneller oder weiter Laufen zu können ist der falsche Weg, nutzen wir jedoch die Zusammenarbeit des Körpers, trainieren wir die Muskeln in einer ausgeglichenen Balance und es kommen die Beine durch die Skelett- und Muskel- Zusammenarbeit wie von selbst in die Bewegung.

Beispiel: Wenn wir beim Laufen große Schritte machen, um schneller oder weiter Laufen zu können, nutzen wir nicht die Zusammenarbeit des Körpers, die wir als Babys noch kannten – wir überlasten die Oberschenkelmuskulatur, was aber auf Dauer zu Schäden führt.

Beim unserem „Körper HighLeiten“ nutzen wir die Zusammenarbeit des Körpers – er kann sich harmonisch und im Einklang  gemeinsam mit der Wirbelkette bewegen, der Körper trainiert dadurch selber die „richtigen“ Muskeln und die Beine kommen wir von selbst in Bewegung.

„Bewegen wie ein Uhrwerk!”

Das kleinste Zahnrad muss mitspielen.
Blockiert es, geht das gesamte Uhrwerk bald kaputt.
In der Gemeinsamkeit sind die Zahnräder stark und effektiv, wie unsere Gelenke.
Beginnt eine Bewegung, muss diese auch weitergehen.
Blockiert aber das nächste Gelenk die Bewegung, kommt es zu einem Stau der Kraft, zu Ausweichbewegungen, zu Abnützungen. Jedes Uhrwerk hat eine Feder.
Wie jedes Uhrwerk Federn hat, haben Menschen unzählige Sehnen.
Wenn die Sehnen aber nicht federn, und die  Arbeit von den „Zahnrädern“ machen lassen, fehlt der effektive Schwung und sie gehen kaputt.

 

Damit es nicht so schnell kaputt geht!

Bewegung ist ein Grundprinzip, sie gehört zur Gesunderhaltung. Bewegung ist eine fließende Energie! Wenn man sie stoppt, blockiert man Sie! Blockieren bedeutet, Reibung, Druck, Stoß, Schmerz! Bewegung die falsch ausgeführt wird schadet.

Nichts ist so gesund wie Bewegung – sofern man die Spielregeln des Körpers erfüllt – denn, Fehlstellungen in den Gelenken führen zu hoher Stoßbelastung und setzen sich unbeachtet als Kettenreaktion im Körper durch. „Falsches“ bewegen oder gar hartes Training schaden dem Körper! Trainieren Sie Ihren Körper mit Kraft, wenn Sie einen Hexenschuss haben? Wohl kaum! Und dennoch tun Sie genau das.

Wenn Sie Beispielsweise Ihre Hüfte Knie bei jeder Bewegung leicht verdreht, würden sich diese Probleme lösen, wenn Sie Ihre Kraft und Ausdauer trainieren?  Würde es dann besser?  Wohl kaum! Ein Motor, der nicht rund läuft, wird auch nicht besser, indem Sie aufs Gas treten und 200 km/h fahren! Er muss erst eingestellt werden. „Das machen wir beim Beweglichkeitstraining“

Beobachten kann man das tagtäglich. Bei Marathonläufern mit Kniestrümpfen, es schmerzt und man kann danach tagelang nicht gehen, aber hey, man ist einen Marathon gelaufen.
Beim „Nordic Walking“ die Schultern fest gehalten, mit den Fersen aufkommen und abrollen, weil man ja in den Muskeln eine Spannung braucht?! Auch wenn die Lendenwirbel schon rebellieren, die Knie schmerzen, die Schultern verspannt sind, der Nacken schmerzt, wir machen es, weil man ja überall liest, wie gesund das ist. Bewegung muss in unseren Breiten anstrengend sein.

Es ist oftmals einfach auch so, dass wir gar nicht spüren wenn etwas falsch an unserer Bewegung ist. Wir sind abgestumpft. Unser Kopf, Ego, denkt und lenkt, unser Körper findet kein Gehör.
Trends werden mitgemacht, alte Weisheiten nicht in Frage gestellt, sogenannte „Rückenübungen“ ausgeführt! Die Schmerzgrenze (das Spüren was im Körper vorgeht), ist stark gesunken.
Beim BewegungsLernen vertrauen Sie nur sich selbst und lernen zu spüren was dem Körper gut tut. Denn das Einzige, worauf Sie vertrauen können bei der Ausführung heutiger Trends und alter falscher Weisheiten ist Ihr Körper!

 

Der Mensch ist für die Bewegung geboren.

Obwohl die Evolution für die Ausbildung des “Wunderwerkes Bewegungsmensch” gesorgt hat, hat der Mensch sie heute,  mithilfe technischer „Erleichterungen“ oftmals vergessen.

Vergessen bedeutet aber nicht verlernt! Durch das “BewegungsLernen” für den Menschen kehren wir zum ursprünglichen Schaltplan des perfekten Uhrwerks „Mensch“ zurück.

Besonders in der Wirbelkette, „Die Mutter der Bewegung“ spüren Sie – oder besser, sollten Sie spüren. Wie sich das Inneinandergreifen der Zahnräder auswirkt. Für mich ist es dramatisch, wenn ich sehe, welche Bewegungen den Menschen beigebracht werden. Beim Heben, Gehen, Laufen, vom Boden aufstehen, und vielen anderen Beispielen.

„Beweglichkeit mit Körpergefühl, sollte in erster Linie im Alltag umgesetzt werden. Im Beruf, beim Sport genauso wie zu Hause, bei den täglichen, einfachen“ Bewegungen. Das erspart das zwanghafte Entspannen, weil Verspannungen nicht mehr auftauchen. Und mal ehrlich, wie lange machen sie monotone von Übungen zu Hause wenn diese keinen Spaß machen?
Ich halte nichts davon, einem Tennisspieler das spielen zu verbieten! Wenn Spaß dabei ist, wird diese Bewegung auch gemacht. Ich bringe Ihm bei, wie er es anders machen kann, damit es gesund ist für den Körper! So bleibt der Spaß an der Bewegung erhalten und wird vor allem auch gemacht.

 

Änderung der Bewegungsmechanik durch das BewegungsLernen

Warum entsteht ein falsches (falsch im Sinne von Gelenk- oder Wirbelbelastend) Bewegungsverhalten?

  • Unbeweglichkeit, in Ihrer ganzen Länge oder nur partiell festgehaltenen Wirbelkette.
  • Festgestellte Lendenwirbel – die Nervenaustrittskanäle verengen sich dabei.
  • Eine Überstreckung in den Lumbalgelenken im Lendenbereich.
  • Mittelpartie der Wirbelkette ist überlastet – Bandscheibenprobleme.
  • Abwechselndes Vorschieben der Hüfte.
  • Rippen werden zusammengedrückt – Atmung und Organe werden in Ihrer Arbeit behindert.
  • Größere Schritte – Auftreten auf der Ferse – Aufprall und Erschütterungen bis in das Gehirn.
  • Stampfende statt elastische Bewegungen.
  • Die Unbeweglichkeit der Wirbelkette und gedrückte Bandscheiben sind für Gelenke und den Stützapparat ausgesprochen schädlich.

 

Das Bewegungslernen: 

  • Durch das „Bewegungslernen“ wird die Wirbelkette und jeder einzelne Wirbel in Bewegung gebracht.
    Die Wirbelkette hat genug „Spiel“ um sich entlastend in ihrer weichen S-Form aufzurichten.
  • Das Nervenbett (Interface) wird entspannt – Nervenimpulse können besser fließen – dadurch
    ergibt sich eine bessere Koordination der Gliedmaßen.
  • Der Brustkorb (Rippen) entfaltet sich genauso wie die Wirbel – eine tiefere Atmung entsteht, der
    Körper wird mit Sauerstoff durchflutet.
  • Die Wirbel lernen zusammen zu arbeiten und somit entsteht einerseits eine Entlastung in der
    Wirbelkette und dem Rücken! Aber auch Knie, Füße, Schultern,… kommen in eine exakte Bewegung
    und es werden bestehende Bewegungsschmerzen gelöst und neue Probleme verhindert. Hinzu kommt, dass die Bewegungen effizienter werden was für die Leistung im Gesamten besser ist.
  • Durch mehr Raum/Platz innerhalb der Rippen kommen die Organe mehr in die Arbeit und der
    Blutkreislauf dringt wesentlich weiter in die Organe vor.
  • Im Bauchraum entsteht mehr Leben und auch hier können Nährstoffe leichter und weiter in den
    Körper vordringen aber auch leichter abtransportiert werden.

Gemeinsam untersuchen wir Situationen und Aktivitäten Ihres Alltags nach störenden Bewegungen!

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