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BewegungsLernen · Roland Pausch

Sensopathie am Pferd

Die fühlbare Sprache der Bewegung

Fünf Wege, die alle am selben Ort zusammenlaufen: in der Wirbelkette. Wir korrigieren nicht von außen — wir zeigen dem Pferd, wie es sich selbst wieder organisiert.

Was Sensopathie ist

Wir stellen Fragen mit den Fingern — und bekommen Antworten

Die Sensopathie ist eine Begleitung von Muskeln, Sehnen, Faszien und Gelenken während der Bewegung des Pferdes. Nicht im Stand, nicht im Nachhinein. Denn Muskeln und Gelenke arbeiten in der Bewegung vollkommen anders als im Stehen.

Was wir dem Pferd mit unseren Fingerkuppen während der Bewegung bewusst machen, das kann es auch sehen, begreifen, anwenden, koordinieren, verändern und stärken. Es entsteht eine Sprache der Körper — weit weg von Regeln, Interpretation und Verstand.

Dort, wo das Problem auftritt, ist nie der Ursprung. Denke nicht — fühle und löse.

Mir ist wichtig, dass die Lösung im Pferd selbst entsteht. Wir leiten nur an. So kann sich das Pferd weiter ausbilden und bei Problemen selbst handeln — auch dann noch, wenn die Hände längst weg sind.

Der Aufbau

Fünf Bausteine, ein Zentrum

Die Sensopathie ist kein einzelnes Verfahren, sondern fünf Zugänge, die ineinandergreifen. Im Einzeltermin kombiniere ich sie je nachdem, was das Pferd gerade braucht. Was sie alle verbindet: Sie arbeiten über die Wirbelkette.

01 02 03 04 05 DIE WIRBELKETTE
  1. 01
    BewegungsSensopathieHaptische Ganganalyse und Veränderung
  2. 02
    ZwerchfellintegrationDer Atem als Motor der Vernetzung
  3. 03
    NeurokugelÜber das Nervensystem, nicht über Kraft
  4. 04
    Qi Gong EnergiearbeitDie richtige Frequenz finden
  5. 05
    KaZenKalibrieren und Zentrieren
Die Bausteine im Einzelnen
Baustein01

BewegungsSensopathie

Haptische Ganganalyse mit Lösungen in der Tiefe

Deine Finger sehen mehr als deine Augen — und sie sehen in die Tiefe der Strukturen. Während das Pferd im Schritt geführt wird, erspüre ich die großen und die feinen, tief liegenden Muskeln und Muskelfasern. Feinste Dysbalancen werden fühlbar.

Und das ist der entscheidende Punkt: Analyse und Veränderung passieren im selben Moment. Ich erkenne nicht erst und behandle später — ich biete dem Körper sofort Lösungen an, während er sich bewegt. Was er annimmt, entscheidet er selbst.

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Baustein02

Zwerchfellintegration

auch: AtemSensopathie

Ein Pferd atmet rund 20.000 Mal am Tag — mit Ein- und Ausatmung sind das 40.000 Bewegungen des Zwerchfells. 40.000 Gelegenheiten, den ganzen Körper zu verbinden. Oder 40.000 innere Auffahrunfälle, wenn die Bewegung nirgends durchkommt.

Das Zwerchfell ist das zweite Herz des Pferdes. Über den Atem erreiche ich jedes Gelenk, jeden Knochen, jede Faszie bis in den Huf — und die Organe, die sich nicht selbst bewegen können.

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Baustein03

Neurokugel

Wo die Intention hingeht, geht das Nervensystem

Die Neurokugel arbeitet nach demselben Prinzip wie das Kalibrieren — aber sie reicht weiter. Nicht nur einzelne Gelenke, sondern ganze Bereiche. Und die Organe, die sich nicht selbst bewegen können.

Der Unterschied liegt in der Vorstellung. Über sie gehe ich aus dem Nervensystem heraus und habe das Ergebnis im Körper selbst — tiefer in den Strukturen, als eine Berührung allein je käme. Die Technik stammt aus dem Kung Fu, angepasst über Jahre für diese Arbeit.

Was das in der Anwendung heißt? Ich berühre einen Bereich — und bewege in meiner Intention einen anderen. Dazwischen entsteht eine Verknüpfung, die in die Tiefe geht. Zwei Stellen im Körper, die vorher nichts voneinander wussten, kennen sich jetzt.

Mehr zur Neurokugel →
Baustein04

Qi Gong Energiearbeit

Die richtige Frequenz finden

Emotionen sind oft der Ursprung vieler Probleme. Was das Pferd bewegt hat und was es hat erstarren lassen, sitzt im Körper — und keine noch so gute Technik kommt daran vorbei.

Pferde sind hochsensibel für die Energie und die Absichten ihres Menschen. Hier lernst du, deine eigene Ausstrahlung bewusst zu lenken — und dem Pferd zu zeigen, wie es seine natürliche Energie wieder abruft, ausgleicht und leitet.

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Baustein05

KaZen

Kalibrieren und Zentrieren

Was das Nervensystem für die Mitte eines Gelenks hält, ist selten die Mitte, die das Gelenk tatsächlich hat. Solange diese beiden nicht zusammenfinden, weicht das Gelenk aus — bei jedem Schritt. Kein Training der Welt ändert daran etwas, denn die entscheidende Feinheit liegt tiefer.

Wie bringt man ein Gelenk in seine Mitte, ohne daran zu ziehen oder zu drücken? Über das Nervensystem. Ich habe meine eigenen Gelenke kalibriert und zentriert — das ist die Voraussetzung, und es ist der Teil, der am längsten dauert. Lege ich meine Hände dann auf ein Gelenk deines Pferdes, geht sein Nervensystem mit. Es übernimmt, was es in meinem findet.

Nur: Ein einzelnes Gelenk zu bearbeiten bringt nichts. Es ist oft sogar schädlich. Du nimmst es aus einem funktionierenden System heraus, veränderst es und steckst es zurück — ohne dass der Rest sich darauf einstellen konnte. Ein Gelenk, das allein in seiner Mitte steht, während alle anderen es nicht sind, ist kein Fortschritt. Es ist ein neuer Fremdkörper.

Deshalb gehen immer alle Gelenke mit. Und vor allem die gesamte Wirbelkette: Dort fließt das zentrale Nervensystem, und von dort bestimmt sich zu einem großen Teil, wie sich der Rest des Körpers bewegt.

Eigene Seite folgt
Das Zentrum

Warum immer die Wirbelkette

Ich spreche bewusst von der Wirbelkette und nicht von einer Säule. Sie ist keine starre Stütze, sondern der Informationsverteiler im Körper — und der Ursprung jeder Bewegung.

Verändere ich einen Bewegungsablauf in der Schulter, muss ich diese neue Bewegung über die Wirbelkette leiten und dort speichern. Tue ich das nicht, ist der Erfolg von kurzer Dauer: ein paar Tage, wenige Wochen — und das Problem ist zurück.

Ist die Wirbelkette an einer Arbeit nicht beteiligt, dann arbeitest du am Symptom — nicht an der Ursache.

  • Sie umschließt das zentrale Nervensystem — das Körpergehirn des Pferdes.
  • Von ihr aus wird der ganze Körper mit Informationen versorgt.
  • Sind die feinen Muskeln rund um die Wirbel festgehalten, kommt nichts mehr durch — in keine Richtung.
  • Sie ist dafür gemacht, sich zu bewegen. Nicht dafür, stillgehalten oder gerade gemacht zu werden.
Zwei Wege hinein

Erleben — oder selbst lernen

Du kannst die Sensopathie an deinem Pferd erleben. Oder du lernst sie selbst, um sie jeden Tag anwenden zu können.

Für Pferdebesitzer

Einzeltermin am Pferd

Dein Pferd, deine Frage, volle Aufmerksamkeit. Ich kombiniere die Bausteine so, wie dein Pferd sie gerade braucht — Ganganalyse, Zwerchfellintegration, Neurokugel. Vorab gibt es ein kostenloses Beratungsgespräch, damit wir klären, ob es passt.

Für alle, die es selbst können wollen

Ausbildung Sensopathie Pferd

In drei aufeinander aufbauenden Modulen lernst du alle fünf Bausteine — und zuerst das, was du an dir selbst brauchst: Raum und Struktur im eigenen Körper. Denn du kannst nur weitergeben, was du selbst spürst und regulieren kannst.

Zum Weiterlesen

Die fühlbare Sprache der Bewegung

Warum reicht keine Technik der Welt an den Tastsinn heran? Warum sitzt jede einzelne Haarwurzel deines Pferdes in einem Kranz aus 50 Rezeptoren? Und was hat die Ausweichmuskulatur mit einem Lymphstau zu tun?

Wenn du wissen willst, was bei einer Berührung tatsächlich passiert — im Pferd und in dir — dann ist das der Text dafür.

Sensopathie — die fühlbare Sprache der Bewegung →

So wie ein Klavierspieler seine Finger trainieren muss, um Klavier zu spielen, muss der Mensch seine Finger trainieren, um in den Körper des Pferdes hineinzuhorchen.

Der nächste Schritt

Vernetzen. Neu organisieren. Ordnung schaffen.

Du weißt nicht, was zu dir und deinem Pferd passt? Ruf einfach an — das Beratungsgespräch vorab ist kostenlos.

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