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BewegungsLernen.com

und Sensopathie von Roland Pausch

Was ist das Bewegungslernen?

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Das Bewegungslernen beginnt mit dem Körper HighLeiten des Pferdes und wird ergänzt durch die Bewegungsausbildung

das Körper High Leiten

durch das Körper HighLeiten werden Muskeln in eine motorische Spannung stimuliert.

Das hört sich komplizierter an als es ist, denn eigentlich machen die Nerven um die Gelenke und Wirbel herum die ganze „Arbeit“ indem sie als Impulsgeber zum Hirn fungieren.

Warum das so ist, versteht man besser wenn man weiß wie eine Bewegung zustande kommt:

Es gibt Nerven, die vom Hirn zu den Muskeln verlaufen, und solche, die Signale von den Muskeln zum Hirn leiten. Wenn ein Muskel, zum Beispiel das Bein zuckt, wird das oben im Gehirn festgestellt. Neuronen im Gehirn senden Impulse an das Bein, die das Zucken verstärken. Das Hirn registriert, was innerhalb dieser körperlichen Gegebenheiten möglich ist, und lernt das zu bedienen. Das kann durch zusätzliche Verschaltungen, wie beim Körper HighLeiten erweitert werden.

Das Pferd verlernt auch in der Natur seine federnden Muskeln einzusetzen wie zum Beispiel eine Stute, die öfters tragend wird und deshalb schwerfälliger läuft wie ein gleichaltriger Hengst, der im Spiel oder auch Kampf mit Konkurrenten seine Muskeln stählt und weiterentwickelt.

Besonders wichtig ist ein neues Netzwerk von Nervenzellen für eine Pferd das in der Obhut des Menschen lebt. Viele seiner ursprünglichen Bewegungsfunktionen hat das Pferd in der Haltung beim Menschen schlicht „vergessen“, braucht aber zusätzlich neue, vom Menschen gewünschte Bewegungsmuster. ( Dressurreiten, Springen, Cow-Sense um nur einige Funktionen zu nennen).

Prinzipiell hat der anatomische Körper des Pferdes nichts dagegen. Im Gegenteil – denn es verbirgt sich ein einfaches Prinzip dahinter. Alle Muskeln wachsen und legen an Masse zu, wenn sie gefordert werden – und natürlich bauen sie ab, wo Beanspruchung fehlt.

Auch da ist die Wirbelkette von zentraler Bedeutung. Denn ohne ein kräftiges Muskelkorsett verliert die Wirbelkette ihren natürlichen Schutzmantel, und wird instabil und kann so weder für ursprüngliche noch zusätzliche Aufgaben genutzt werden.

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Dehnungshaltung

Um diese Schwäche zu kompensieren, spannen sich bestimmte Muskelstränge permanent an, sie können gar nicht anders, als sich ununterbrochen zusammenzuziehen. Dabei verhärten sich die Fasern und lösen mitunter sehr schmerzhafte Verspannungen aus. Das gleiche geschieht, wenn wir über längere Zeit das Pferd ein und dieselbe Position einnehmen lassen ( Dehnungshaltung, Stellung im Genick, alle Formen des Ausgebundenseins) oder den Rücken einseitig belasten ( Reitersitz ).

 

 

Neue Bewegungen müssen zwar bewusst über das Körper HighLeiten stimuliert und „eingeübt“ werden. Aber irgendwann funktionieren sie ,. Durch diese Wiederholungen entsteht im Gehirn allmählich ein immer stabileres Verbindungsnetz zwischen den Nervenzellen, die die Bewegung steuern, dann funktionieren sie ganz automatisch und spulen sich unbewusst ab. Ähnlich wie in einem Wald, in dem es zunächst viele Trampelpfade gibt und in dem schließlich eine Art Straße entsteht, weil ein Pfad immer wieder benutzt wird.

Die neuen Verschaltungen erzeugen eine bewegliche Wirbelkette und  federnde Gelenke.

Wie verändert sich die Bewegung (lesen Sie mehr…),

die Bewegungsausbildung

die Bewegungsausbildung koordiniert die zuvor beim Körper HighLeiten erlernten federnden Bewegungen. Sie ist somit die Ergänzung des Körper HighLeitens, bei dem einzelne Gelenke und Sehnen ( gehighLeitet – hervorgehoben) werden. mit der Bewegungsausbildung verbindet das Pferd seine Gelenke und Gliedmaßen zu einer Bewegung. mit der Bewegungsausbildung werden die Schwachstellen im Pferdekörper gestärkt.

Das kann sehr oft die Lendenwirbelsäule ( eine absolute Sollbruchstelle )sein, oder das Genick ( wird vom Reiter viel zu viel manipuliert) oder einzelne Gliedmaßen die auf die Überlastung mit Erkrankungen reagieren.

Für den Reiter ist das Geraderichten ein Punkt in der Ausbildung. Für das Pferd absolut notwendig, um mit dem Reitergewicht klarzukommen.

Nur wenn die Gelenke zentriert arbeiten, wenn das Genick gerade ausgerichtet, wenn die Belastung des Kreuzdarmbeingelenkes vom Hinterbein aufgenommen wird, wenn die Belastung des Vorderbeines von der Schulterpartie aufgenommen wird, kann der Rücken schwingen. Ein langer Weg für ein langes gesundes Leben ihres Pferdes.

 

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