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das BewegungsLernen

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das BewegungsLernen…

…die Beweglichkeitstherapie

Monika und Roland Pausch

 

Bewegung sollte ein heiteres und instinktives Vergnügen für den Körper sein

Meist ist es das aber nicht.

Deshalb trainiert das BewegungsLernen das tiefe System ( Core Stability )

Das BewegungsLernen erreicht mit dem Zusammenspiel der Muskeln ( tiefes System und Oberflächenmuskulatur) das evolutionäre Erbe der Beweglichkeit.  Durch die mobilisierte und dadurch stabilisierende Wirbelmuskulatur bringt das BewegungsLernen den Körper in eine ursprüngliche, ökonomische Aufrichtung bei der Skelett, Muskeln und Bänder gleichzeitig entspannen und doch funktionell arbeiten können.

Der körperliche „Erfolg“ basiert  auf das gute Zusammenspiel aller Funktionen und Systeme bei der sie das BewegungsLernen begleitet.

Das Hochleistungssystem Körper – von Mensch und Pferd – hat nämlich einen Nachteil: es funktioniert auf Dauer nur, wenn es immer wieder gefordert wird. So bestimmt die Beweglichkeit des Rückens das Bewegungsverhalten, die Gesundheit und die Ausgeglichenheit eines Körpers.

Wie ist die Bewegung in der Evolution entstanden? Was lässt sich heute aus der Urzeit über den Körper des Menschen und des Pferdes lernen? So anpassungsfähig und formbar der Körper auch ist – viele Vorgänge des Menschen – und des Pferdekörpers folgen immer noch archaischen Mechanismen, die sich seit der Steinzeit nicht verändert haben.

So dreht sich auch auf unserer Webseite alles um „Bewegung“ und die Beweglichkeit des Menschen, die des Pferdes, und die des Reiters.

Das BewegungsLernen – das, was uns der Körper zu sagen hat. 

Viele „bewegte“ Momente beim Lesen wünschen Monika und Roland Pausch

 

Das BewegungsLernen – die bewegende Therapieform für den Rücken

Das BewegungsLernen ist so einfach und leicht wie das Bewegen selbst, denn die Evolution hat Mensch und Pferd mit einem äußerst beweglichen und strapazierbaren Körper ausgestattet. Heute muten wir allerdings beiden Bewegungsapparaten etwas zu, für das sie nicht geschaffen ist: Untätigkeit und falsche Bewegungen.

Die „Bewegung“ ist enorm vielschichtig, durch die vielen körperlichen Mechanismen und Vorgänge die der Körpers braucht, um sich überhaupt in Bewegung zu setzen. Nur wenn man alle diese Mechanismen berücksichtigt, kann man die Voraussetzungen im Körper schaffen um ein eingeprägtes Bewegungsverhalten zu ändern und/oder verbessern.

Ein Bewegungsverhalten zu ändern ist mehr als ein geändertes Verhalten erreichen. Es müssen erst die Voraussetzung für ein geändertes Bewegungsmuster erreicht werden. Aus „Nationale VersorgungsLeitlinie Kreuzschmerz“

 

das BewegungsLernen…

als Bewegungstherapie schafft die körperlichen Voraussetzungen bei Mensch und Pferd um ein bestehendes Bewegungsmuster zu ändern.  Es verändert das  Bewegungsverhalten an der Wurzel und nicht am Symptom.

denn…

das Einüben einzelner Fertigkeiten (Änderung der Symptome) hilft weder dem Menschen noch dem Pferd.

und wie?

Durch die Bandscheibenmassage (Bewegungsform) wird die Eigenmobilität des Rückens und der Gliedmaßen  gefördert.  Die  Bewegungseinschränkung der Wirbelsäule inbesondere der Lendenwirbelkette, die durch den  Selbststabilisierungsmechanismus  des Körpers ausgelöst wird, wird aufgegeben und außer Kraft gesetzt. Damit wird die Haltungs-und Bewegungskontrolle vom Körper selbst verändert.

Durch das „Körper HighLeiten“ wird der Körper  in neue Bewegungsabläufe geleitet, bei denen er seine Bewegungsmöglichkeiten erkennt – das ist die Voraussetzung zur Änderung des Bewegungsmusters mit dem Ziel, das kontrollierte Bewegen nach der Veränderung des Bewegungsverhaltens aufzugeben.

In der freien Bewegung der Bewegungsausbildung“ werden durch das Entstehen von Tiefenmuskulatur die neuen Bewegungsabläufe gefestigt, wobei wieder das Ziel die Eigenmobilität des Rückens und des Beckens ist. Die Körperwahrnehmung und Muskelkoordination wird so entschieden verbessert.

 

...zum besseren Verständnis!

Phase 1:Verbesserung der Körperbeweglichkeit durch die Bandscheibenmassage.
Phase 2:Durch das Körper HighLeiten wird der Körper mit ausgleichenden Muskel- und Gelenksaktivitäten in seiner gesamten Struktur entlastet und in neue Bewegungsabläufe geleitet.
Phase 3:Durch die Stabilisierungsaufgaben der Bewegungsausbildung wird die Muskelausdauer verbessert und die Belastungstoleranz von Gelenken, Bändern und Sehnen erhöht. Motorisch einfache Haltungs-und Bewegungsaufgaben werden erlernt/wiedererlernt.
Phase 4:Mit der vierten Phase gehen wir in das funktionsorientierte Bewegungstraining von Muskeln, Gelenken, Bändern und
Sehnen. Nun kann durch die mobilisierende und kräftigende Bewegungsvielfalt auch ein Aufbau in sportliche Leistungsaktivitäten erfolgen.

warum?

  • Muskeln: Verkürzung und Verspannung der Muskeln führen zu einseitigen Belastungen, dadurch zu Bewegungseinschränkungen bis hin zur Bewegungsunlust.
  • Gelenke: Muskelverspannungen schränken das Gelenk in seiner Funktion so ein, dass das Gelenkspiel unnatürlich gering ist. Die urprünglich natürliche Hebelwirkung der Gliedmaßen wird durch den Gelenkwiderstand zur Belastung der Lendenwirbelkette. Eine Bewegung wird stark eingeschränkt bzw. behindert und einseitig belastet.
    Die Arthrose, ein normaler Alterungsprozess der Gelenke, wird durch die Fehlbelastung schmerzhaft bis zur Bewegungseinschränkung.
  • Nerven: Das Nervensystem ist als eine unermesslich komplexe Einheit anzusehen. Das Netzwerk von Nerven (Nervenbett – Interface) das den gesamten Körper durchwebt, muss wie alle Gewebe beweglich oder zumindest elastisch und flexibel sein. Jede Komprimierung des Nervenbettes durch Muskelverspannungen bedeutet eine eingeschränkte Impulsgebung.
  • Bandscheiben: Gesunde Bandscheiben leben von Bewegung. Anhaltende Flexion oder Extension lässt sie degenerieren und verhärten.
  • Wirbelkette und Becken:

 

was bedeutet das BewegungsLernen in der Praxis für…

 

den Menschen:Volage Slider BildKörperpräsenz sliderII Kopie

Die einzelnen Hebel unserer Gelenke im bewegten Körper sind tolle Konstruktionen. Das Gelenk an sich jedoch, ist lediglich das Scharnier, erst die Muskeln und Sehnen bewegen es, diese sind aber bereits mit den nächsten Gelenken und deren Muskeln verbunden und so bestimmt eine Bewegung die nächste. Erst wenn sie “gemeinsam” alle zusammen an einer Einzelbewegung beteiligen, nützen wir die Möglichkeiten die unser Körper hat.

Viele Störfaktoren, verfolgen uns buchstäblich auf Schritt und Tritt. Wir gehen, stehen und sitzen viel zu lang und viel zu viel. Dafür ist der Körper nicht konstruiert. Um gut funktionieren zu können, braucht der Körper die Pumpwirkung der Bewegung, besser gesagt seine Bandscheiben brauchen diese Bewegung. Und deshalb ist auch nicht jede Bewegung gut und richtig, sondern eine Bewegung die den Selbststabilisierungmechanismus ( Stand-By Modus des Körpers ) außer Kraft setzt.

Durch den Bewegungsmangel ist die Belastbarkeit von Muskeln, Bändern und Sehnen nicht mehr gegeben. Das BewegungsLernen gibt den Gelenken wieder ihren natürlichen Spielraum. In der Folge kann damit das ganze Niveau der Belastbarkeit des Körpers erhöht werden, was eine größere Bewegungssicherheit im Alltag und bessere Koordinative Fähigkeiten beim Sport bedeutet.

    • Mit funktionellen Bewegungsaufgaben werden Alltagsbewegungen erleichtert.
    • Sportliche Bewegungen werden erleichtert und die sportliche Leistungsfähigkeit verbessert.
    • Die Haltungs- und Bewegungskontrolle des Körpers wird entscheidend verbessert.
    • Das Körpervertrauen wird zurück gewonnen und damit die Motivation für eigene körperliche Aktivität entwickelt

 Ausführliches über den Menschen lesen Sie hier –> 

 

den Reiter:

Pferd2

Das gleiche gilt für den Reiter.

Ständige Wiederholung von Fehlbelastung und unausgewogener Körperbelastung des Reiters, bilden mit der Zeit muskuläre Dysbalancen beim Pferd, das heißt, einerseits verkrampfte, andererseits schlaffe Muskeln, die sich auf den gesamten Bewegungsapparat und Organismus des Pferdes aber auch des Reiters selber auswirken.

Jeder Körper, so auch der Reiterkörper, hat um sein Schwerkraftzentrum zu finden die Fähigkeit sich anzupassen. Die wirkt sich für Pferde allerdings eher negativ aus. Je stärker der Reiter z.B. nach vorne fällt, desto stärker ist der Körper gezwungen, von seinem Schwerkraftzentrum abzuweichen. Um der Schwerkraft entgegenzuwirken, richtet sich der Oberkörper nach hinten auf, bekommt ein Hohlkreuz und die Muskulatur im Lendenbereich steht unter Dauerspannung und muss mehr Arbeit leisten um uns aufrecht zu halten und wird festgehalten.

Zählt man also zur einseitigen unausgewogenen Körperbelastung des Reiters, den psychischen Stress für das Pferd dazu der sich aus der schlechten Reitereinwirkung, und aus dem Verlust des weichen Reitersitzes ergibt, muss man sich nicht fragen, für wie viele Beschwerden die das Pferd hat und denen man gerne andere Ursachen zuschreibt, der Reiter( auch der sogenannte gute Reiter) zuständig ist.

Ein aufrechtes Sitzen verlangt eine gerade Sitzfläche. Die Logik der hinten abfallenden Sättel, der sogenannten Tiefsitzer-Sättel, die heute weit verbreitet sind und ein bequemen „tiefen“ Sitz versprechen, ist unerklärlich und verhindert das physiologische Bewegen des Reiterrückens.

Die ständig nach vorne gestreckten Arme behindern die Bewegung in der Brustwirbelsäule, schon wieder bekommt die Lendenwirbelsäule Dauerspannung. Der steif gehaltene nach vorn gestreckte Kopf verursacht ein Festhalten in der Halswirbelsäule, ganz zu schweigen von der festen, unnachgiebigen Hand die sich für das Pferdemaul daraus ergibt.

Um den Killersitz in ein Körpergespräch mit dem Pferd zu wandeln, muss also auch beim Reiter der ursprüngliche Schutzmechanismus der Selbststabilisierung außer Kraft gesetzt werden, der den Reiter hindert, weich in die Pferdebewegung einzugehen.

 

das Pferd:

Pferd1

Eine neue Balance zu finden, die den Reiter sitzen und die Bandscheiben leben lässt, sollte ein im Pferd stattfindender naturgegebener Prozess sein. Oberstes Gesetz jeder Pferdeausbildung sollte demnach sein, die Wirbelkette auszurichten, denn sie beherbergt die Bandscheiben und die Spinalnerven über die sämtliche Körperteile mit dem Gehirn verbunden sind.

Die Körperhaltung des Pferdes beeinflusst die Ausrichtung der Wirbel und die Belastbarkeit der Bandscheiben. Viele Reitausbildungen sind aber nicht mehr auf die Faktoren der Körperlichkeit ausgerichtet, sondern auf die Ausübung von Disziplinen und Lektionen oder Gehorsamsspiele, die erst nach dem Erreichen der ausgleichenden Beweglichkeit und Körperlichkeit des Pferdes einen Sinn machen und eine weitere Förderung und Differenzierung von Bewegungen bedeutet.

Oft wird aber den verschiedenen Lektionen eine Förderung des Pferdekörpers zugesprochen, in Wahrheit ist es ein sehr einseitiger Zuwachs von Muskeln durch Kraftaufwand. Diese einseitigen Körperbelastungen ( im Vergleich zur Bewegungsvielfalt ) lösen im Pferd eine ganze Reihe von Problemen aus.

Einseitige Körperbelastungen und ein Mangel an ausgleichender Bewegung verursachen muskuläre Dysbalancen. Die Muskeln, die sich dann in einem unterschiedlichen Spannungszustand befinden, haben bei der Art wie wir unsere Pferde bewegen (oder nicht bewegen) keine Möglichkeit sich auszugleichen. Ohne ausgleichende Bewegung ist der Körper nicht  imstande diese Verspannungen auszugleichen. Aber auch diese „Schiefen“ und „Einseitigkeiten“ wären vielleicht noch nicht das Problem – wären da nicht die Bandscheiben!

Bandscheiben brauchen pumpende Bewegungen in ausgerichteter, aufgerichteter Haltung. Da beim Pferd die natürliche Haltung der Wirbelkette durch die Krümmung der Brustwirbelkette schon eine starke Aufwärtstendenz hat, ist jede Abweichung von der Normalität entweder Flexion oder Extension. So beeinflusst die Körperhaltung die Ausrichtung der Wirbel und ob sich die Kompressionskräfte auf die Wirbelbögen oder auf die Bandscheiben auswirken.

Auswirken sind in jedem Fall gegeben. Erkennen kann das der Reiter  – im Festhalten des Maules und an den Verspannungen des Körpers, die das leichte Reiten vereiteln.

Verkrampfte und verspannte Muskeln schmerzen weil die Blutzirkulation in den verkürzten, harten Muskelfaserbündeln nicht optimal ist, die Sauerstoffzirkulation eingeschränkt und die angesammelten Schlackenstoffe nicht abtransportiert werden können. Außerdem werden die Nervenbahnen, die in den Muskeln laufen, komprimiert.

So wird aus diesem, durch das Festhalten des Körpers erzeugte, einseitige Belasten eine Schiefe des Pferdes, die eine außergewöhnliche Überbelastung für die Wirbelkette darstellt. Denn zu den gravierendsten Auswirkungen der einseitigen Körperbelastung gehören die einseitigen Verlagerungen im Becken ( dann ist eines oder beide Iliosakralgelenke bis zum Anschlag gestreckt.

Genauer gesagt werden die Beckenhälften im Verhältnis zum Kreuzbein unterschiedlich stark belastet. Die Folge ist ein Schiefstand des Beckens mit entsprechend negativen Auswirkungen auf Wirbelkette, Muskulatur, aber in erster Linie auf die Bandscheiben. Hufkorrekturen, und entsprechende Eisen zur Behebung des scheinbar untätigeren Beines verschlimmern den Zustand nur und führen häufig zu noch stärkeren Beschwerden der Wirbelkette und ihrer Bandscheiben.

Das heute praktizierte einüben einzelner reiterlichen Fertigkeiten hilft dem Pferd weder beim Erlernen neuer Bewegungsabläufe noch zum Muskelaufbau weiter, da der Selbstabilisierungsmechanismus (Stand-by Modus) eine komplexe Bewegung, die den ganzen Körper betrifft verhindert. Auch eine Muskeldehnung der Oberlinie oder der Rückenmuskulatur ist kontraproduktiv, da der Rücken zum Aufbau die Pumpbewegungen der Beweglichkeit braucht, und paradoxerweise die tiefe Muskulatur bei exzessiver Entspannung oder Dehnung an Bewegungskraft verliert und verkümmert.

Damit auch der Pferdekörper mit der Belastung Mensch ( andere Bewegungsabläufe + Lektionen + Reiterlast ) ohne gesundheitliche Einbußen und ohne Beweglichkeitsreduktion klar kommen kann, müssen im Pferdekörper erst die Voraussetzungen geschaffen werden.

Auch gestörte Informationswege bekommen durch das BewegungsLernen wieder Impulse, die zentrale Körperwahrnehmungsfähigkeit ist gegeben und die Bewegungslust nimmt dadurch zu.

 

weitere „Auswirkungen“ des BewegungsLernens bei Mensch und Pferd

human body

Das Hauptziel des BewegungsLernens ist es, den Körper in einen ausgeglichenen Zustand der Beweglichkeit zu bringen, und nicht wie zum Beispiel bei einer Gymnastik Muskeln durch Kraftaufwand zu stärken.

Die Wirkung des BewegungLernens erstreckt sich nicht nur auf die Gliedmaßen und Körperteile, die zur Bewegung gebraucht werden, sondern auf den ganzen Organismus. Häufig funktionieren Organe wieder besser, der Körper wird stufenweise leistungsfähiger und ausgeglichener. Verabreichte Medikamente erreichen so auch Ihren Zielbereich besser.

Die Auswirkungen des BewegungsLernens auf die Psyche, ist ein sehr erfreuliches Nebenprodukt und nur insofern ein Ziel, indem es der Gesamtheit des Körpers Rechnung trägt.

Das BewegungsLernen geht voll auf das Individium ein, auf seine körperlichen Fähigkeiten, auf sein Alter und seinen Zustand.

Dadurch überschreitet das BewegungsLernen mit seinen Bewegungen nie das, was für den einzelnen Körper „normal“ und physiologisch und anatomisch „richtig“ ist.  Die Wirkung des BewegungsLernens stellt sich fast unmittelbar ein, meistens in Form einer gesteigerten Bewegungsfähigkeit und Körperfreude.

 

 

 

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Monika und Roland Pausch

 

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