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Unser Al Shabaab

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Al Shabaab – ein Asiles Sommermärchen1 Asil

 

Wir hatten einen Traum! 

Wer am Wochenende beim Asil Cup in Schloss Castell in die stolzen, glücklichen Augen von Al Shabaab geschaut hat, konnte sehen, dass sie seine Geschichte erzählen.

 

So sieht ein Hengst aus, der wiedergeboren wurde! 

Als Al Shabaab vor ca. 2 Jahren durch die Dummheit des Stallbetreibers auf einen Holzbalken krachte, sah das noch gar nicht bedrohlich aus.
Es bildete sich zwar ein handtellergroßes Ödem – aber diese Verletzung beeinträchtigte Al Shabaab nicht in seiner Beweglichkeit.
Dachten wir!
 

Bei einem „Ausflug“ stürzte er jedoch mit diesem, doch beeinträchtigten Bein und konnte nur noch schwerfällig gehen. Eine Tierärztin diagnostizierte Arthrosen und Spat an allen Gelenken.

Zum Glück ließen wir uns davon nicht beeinflussen und begannen unsere Arbeit des BewegungsLernens. 

Der Anfang ließ uns fast verzweifeln – der ganze Rücken war verspannt, die Iliosakralgelenke überbelastet, der Rücken festgehalten und die Gliedmaßen steif und angespannt. 

In kleinen Schritten konnten wir mit der Bandscheibenmassage und dem Körper HighLeiten winzigkleine Erfolge verbuchen, doch vermeintliche Rückschläge zermürbten uns. Der Körper brauchte eben seine Zeit, um die Muskeln um den beweglichen Rücken neu zusammenzufügen.  

Im Frühjahr war es dann soweit – ich konnte mich ganz langsam auf Al Shabaab setzen. Der Effekt, den das „Reiten“ für ihn und seine Psyche hatten, war umwerfend.

Vom kranken, depressiven Pferd entwickelte er sich wieder zu dem willenstarken Al Shabaab den wir von früher kannten.
 

Als wir 2 Monate vor dem Asil Cup angefragt wurden, ob wir mit teilnehmen wollen, war das für uns ein Signal.

So wurde das Wochenende für seine Genesung unendlich kostbar – für Al Shabaab war es ausgesprochen wichtig sich dort präsentieren zu können, denn es war seine Wiedergeburt! 

Wir haben außer Konkurrenz, ohne Zwang – nur am Schauprogramm teilgenommen. Aus zwei geplanten Schauauftritten wurden sieben. Und die Strapazen dieser Schau hat er mit seinem schwingenden Rücken und seinen jugendlich federnden Gelenken locker kompensiert.

Trotzdem Al Shabaab nicht in der Bewertung war, hat er alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Denn er hat die Herzen des Publikums gewonnen. Mit seinen 21 Jahren, hat der Tuhotmos-Enkel alle, einschließlich die Sheikhs mit seiner Ausstrahlung so verzaubert, wie er uns jeden Tag verzaubert.

Es sollte sein Wochenende werden, und es wurde sein Wochenende. Und er genoss es mit jeder Pore seines Körpers.

 

Wir hatten einen Traum.

Beim Asil Cup in Schloss Castell wurde er zum Märchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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