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Über das Bewegungsseminar „die Bewegungsgestaltung“

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Die Bewegungsgestaltung – Eigenwahrnehmung, Verbinden, Fühlen, Führen, und dazu die Sensopathie inklusive Handhaltungsschulung

Fokus des Seminares ist die Fortbewegung des Pferdes

In diesem Seminar – der Bewegungsgestaltung – stehen die kommunikative und interaktive Verbindung und der Bewegungsfluss des Pferdes im Vordergrund. Der Mensch lernt durch eine neue Perspektive und Sensibilität durch seinen Körper den Informationsfluss an das Pferd so zu verfeinern, dass der Bewegungsfluss und dadurch auch der Atemfluss des Pferdes jederzeit erhalten bleibt. Salopp gesagt, die „Instrumente“ der Körper des Menschen und der Körper des Pferdes werden „gestimmt und eingespielt“.

Den Pferdekörper mit dem Menschenkörper über die Wahrnehmung zu verbinden, fördert sehr stark die Fähigkeit zum gemeinsamen, spielerischen Ausprobieren – also zum Biomotorischen Reiten.
Wir nutzen das Skelett des Pferdes, um das Gewicht des Menschen zu unterstützen – und die Muskeln, um das Skelett zu führen. Die gerade noch benötigte Energie führt ohne viel Anstrengung, ohne Druck, dafür aber mit viel Lebendigkeit zum Bewegungsfluss von Mensch und Pferd.

Die Natur gibt es uns vor:  alles verläuft im ihrem Rhythmus, in der ständigen Wiederholung von Flexion und Extension und im balancierenden Ausgleich von diesen körperlichen Gegensätzen. So wie die Reaktionsmuster des Pferdes angeboren und ursprünglich sind, müssen auch unsere Handlungen im „Sinne“ des Pferdekörpers sein – sonst arbeiten wir gegen das Pferd….

Das BewegungsLernen lernen, im Seminar „Bewegungsgestaltung“
Die einfachen Biomotorischen Übungen die in diesem Bewegungsseminar vorgestellt werden, verlieren verlieren aber trotzdem ihre Bedeutung, denn nur der Körperausdruck, ihr Körperbewusstsein und die Lebendigkeit mit der Sie sie ausführen, bestimmen die Bewegungsbereitschaft des Pferdes. Nicht die Übungen perfekt auszuüben steht deshalb im Vordergrund – dafür umso mehr die Bewegungslust des Pferdes am spielerischen Ausprobieren und die Lebendigkeit des Menschen.

So setzt sich auch dieses Seminar aus den drei Elementen der körperlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten des Menschen und der körperlichen Eigenwahrnehmung des Pferdes zusammen, die erst die mühelose Verbindung und den Bewegungsfluss mit dem Pferd entstehen lassen

Durch das Konzept des BewegungsLernens, das den Körper des Menschen immer  mit einbezieht, entsteht eine sehr feinfühlige Verbindung mit dem Pferd, und gleichzeitig ist der Mensch im Spürkontakt mit sich selbst. Der Fokus bleibt allerdings immer bei der Bewegung und auf dem Biomotorischen Agieren und Handeln mit dem Pferd.
Es geht um die Empfindungen der Körper in Bewegung, die Freude, Einfachheit, Wachheit, Ungezwungenheit, Leichtigkeit und der lebhaften Spontanität der eigenen Bewegungen und der des Pferdes.

Die Kraft des Atems
Und über allem stehen, wie immer beim BewegungsLernen, die Kraft des Atemmechanismus und die Bereitschaft der Wirbelkette. Die körpereigenen Schutzsysteme werden dazu nicht beseitigt oder verändert, sondern spielerisch in einen dynamischen Bewegungsfluss integriert und umgewandelt, der von allein dem Atemfluss fördert.

Guidelines – was formt das BewegungsLernen?

  • Alles geschieht immer kooperativ! Es ist nie der Mensch oder das Pferd nur passiv oder nur aktiv.
  • Das bedeutet aber für Sie: neugierig sein und bleiben, und immer wieder, immer wieder das Potenzial des eigenen Körpers entdecken und anwenden (bei den vielfältig angebotenen Körperseminaren erlebt ihr Körper seine Bewegung immer wieder neu)
  • So gut es geht, ihr gesamtes körperliches Potenzial dem Pferd zur Verfügung zu stellen
  • Keine Forderungen, Druck oder Befehle an das Pferd stellen – das würde den Bewegungsfluss unterbrechen
  • Helfen Sie sich mit ihrem Körperausdruck und dem Körperbewusstsein
  • Alle äußeren Zwänge an das Pferd (Sperrriemen, Hilfszügel, Wiederholungen, Konditionierungen etc. sind Hilfen für den Menschen, weil der eigene Körper nicht mitmacht – das ist für das Pferd nie eine Lösung
  • Die Raumerfahrungen des Pferdes in Bewegung (Biomotorik)
  • Das Thema dieses Seminares ist die Eigenwahrnehmung und die Fokussierung des Pferdes über den verkleinerten Raum herzustellen.
  • Durch die Richtungswechsel wird der Raum des Pferdes mit seiner Wahrnehmung erweitert
  • Das Gewicht des Pferdes so annehmen und wieder loslassen, dass der Bewegungsfluss erhalten bleibt! Wichtig ist, dass der Fluss der Bewegung nicht ins Stocken kommt. Das Gewicht in der Hand also nicht statisch, sondern lebendig annehmen und genauso auch wieder abgeben.
  • „Tue wenig, lasse viel geschehen“ Muskelkraft sollte nur sehr sporadisch eingesetzt werden, um nicht zu sehr vom Willen her zu bestimmen.
  • Es geht um die neugierige, offene Wachheit, was sehr viel mit dem Pferd Zeit geben und beobachten zu tun hat.
  • Trotz allem, dem Pferd auch immer wieder ein klares „Nein“ sagen, um die neue Spur deutlicher zu machen und um aus den Gewohnheiten herauszukommen.
  • Bewertungen und Beurteilungen über den Pferdekörper, die den Bewegungsprozess behindern würden, treten in den Hintergrund

Körperliche Fähigkeiten und Körperbewusstsein – das Erkennen ihres körperlichen Potenzials (vorangehendes Körperseminar)beweglich und lebendig sein lernen
Nur Selbsterfahrung ist Körpererfahrung  Der  Mensch muss stets auf seinen eigenen Körperausdruck achten – sonst kommt es in der Interaktion mit dem Pferd zu Doppelbotschaften macht den innigen Zusammenhang zwischen dem Körperbewusstsein des Menschen und der Bewegung des Pferdes verständlich   um sensibel für den Pferdekörper zu werden, muss Körper des Menschen sensibilisiert sein die Betonung in diesem Seminar liegt auf dem Oberkörper des Menschen, der das Pferd ja in die Bewegungsgestaltung führen soll (wie liegt der Oberkörper auf dem Becken?) •  allein eine Anspannung in den Armen oder den Schultern verändert den ganzen Körperausdruck darauf achten, dass der ganze Körper aktiv ist wissen und spüren, dass die Schultern, Arme, die Hände, der (nicht der denkende) Kopf und die Rippen mit dem Pferd sprechen lassen sie zwischen sich und dem Pferd etwas entstehen: die Interaktion darauf achten, das die Bewegungsbeziehung atmen kann

Körperliche Fertigkeiten lernen
Ihre autonome Hand, die ihre Stärke in der gefühlvollen Verbindung zum Pferd hat, ist Hauptthema des Seminares dann bedeutet führen für das Pferd – mit dem Menschen verbunden sein, und doch unabhängig zu sein   immer unterscheiden können zwischen Reaktionen auslösen und Impulse des Pferdes aufnehmen  beides sind Teile von gemeinsamen Entwicklungen  verbesserte Informationsübertragung es kommt auf die Aussage darauf an, die durch ihrem Körper entsteht  • das Gefühl in der autonomen Hand  während die Hand autonom ist, bewegt sich ihr ganzer Körper in Lebendigkeit Aber auch die Hand lebt, sie bleibt am Platz, während die Finger ein Konzert der Lebendigkeit abspielen ihr Körper der  allein mit seinem Körperausdruck und Körperbewusstsein das Pferd „versteht“ Anspruch hemmt die Intuition beim Pferd Erwartung stört die Qualität der absichtsvollen Absichtslosigkeit Druck erstickt die Lebendigkeit

Die interaktive Führung des Pferdes lernen – Bewegungskommunikation, Kontakt- und Beziehungsgestaltung
das Pferd bewegt sich innerhalb der Verbundenheit mit dem Menschen, möglichst eigenständig  fokussieren und differenzieren im verkleinerten Raum das Bewegungserleben des Pferdes verändert sich dadurch es werden damit Vorbedingungen geschaffen damit sich die Bewegungen „verselbstständigen“ können, d.h. alle Körperteile des Pferdes können sich autonom bewegen die Haltungsfixierungen des Pferdes werden durch Eigenwahrnehmung in einen dynamischen Bewegungsfluss integriert angeborene Muster werden wieder reaktiviert Spannung und Verspannung ist Elastizitätsmangel der Muskeln und behindern den Atem   Der Atemfluss wird durch den Bewegungsfluss aktiviert •  die Biomotorik gibt den sensorischen Nerven neue Anreize das Gehen des Pferdes bekommt eine ganz neue Bedeutung das mühelose Gehen des Pferdes d.h. der Rumpf des Pferdes wird  mehr bewegt als beim „normalen Gehen“ die Gliedmaßen werden „geschont“   die mühelose Aufmerksamkeit auf ihren Körper fesselt und beruhigt das Gehirn des Pferdes •  Hin und Her: Richtungswechsel wie in der Fohlenzeit bis hin zum spielerisch bewegten Pferd mit vielen Bewegungsanreizen und Vielfalten die beiden Phasen fließend ineinander übergehen lassen, aber ganz deutlich und klar voneinander unterscheiden so kommt der Pferdekörper deutlich „in Form“ und in isometrische „Fahrt“ ( d.h. die Bewegung ist dynamisch und trotzdem „in sich“ und ruhig)

Und natürlich mit der Sensopathie durch  die Haut und die Muskeln die Reaktions- und Bewegungsbereitschaft des Pferdekörpers erhöhen.

Die Dehnbarkeit der Muskelfasern und der Haut hängt eng mit der richtigen Bewegung im Körper zusammen. Fehlt die, können sich die Fasern der Muskelbänder zwar dehnen, sich aber nicht wieder zusammenziehen(besonders in Muskeln, Sehnen, Arterien, Venen und in den inneren Faszien – Atmung, Organe). Der Mangel in den Gelenksbändern zeigt sich in einer flexionierten Haltung.

Das BewegungsLernen ist die Kombination von dem immer feiner und klarer werdenden Körperbewusstsein des Menschen und seinen körperlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die unterstützen und helfen dann dem Pferd, seine körperliche Eigenwahrnehmung zu bekommen, bis hin zur interaktiven Verbindung und zum gemeinsamen Bewegungsfluss. Das Ergebnis daraus ist das Biomotorische Reiten.

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