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Das Biomotorische Körperseminar für den Menschen

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Die Biomotorischen Körperseminare für den Menschen

„Zu reiten, ohne Verständnis für den eigenen Körper zu haben, ist wie eine Sprache sprechen, ohne sie zu verstehen“  Monika Pausch

 

 

Die Biomotorischen Körperseminare für den Menschen gibt es in 2 Versionen:

  • das 2-tägige intensive Biomotorische Körperseminar – oder…
  • das Biomotorische Körperseminar für den Menschen das in jedes Bewegungsseminar – also in das Biomotorische Trainingsseminar und in den Bewegungsaufbau – als Voraussetzung für den Menschen integriert ist und jeweils immer freitags von 14.00 – 19.00 im Rahmen des Seminars stattfindet.

Reiten kann Lebensfreude ausdrücken, Bewegungslust und vor allem gemeinsame Bewegungserfahrungen mit dem Pferd. Reiten kann die Zusammenführung zweier, für ihre Bewegungen sensibel gemachter Körper sein.  Mit dem Erleben von gemeinsamer Berührung und Bewegung wird Reiten wieder spannend für Pferd und Reiter.

Das Körperseminar – wenn ihre Körperbewegungen ihr Denken an die Hand nehmen

Bewegung mit dem Pferd heißt nicht vom denkenden Kopf aus kommunizieren, sondern die Körperteile – Hände, Arme, Schultern und Beine für sich selbst reden lassen. Bewegung mit dem Pferd bedeutet einen anregenden Bewegungsaustauch und eine Beziehung zum Pferd die atmen kann – in zweierlei Hinsicht, bis etwas müheloses entstehen kann, das sich sehr verschieden ausdrücken kann und sich pausenlos verändert: die Interaktion.

Die Realität sieht leider oft anders aus – die Probleme des eigenen Körpers werden vom Menschen ignoriert, bagatellisiert und nach Ausreden gesucht. Schließlich rettet man sich in mechanische Techniken oder automatisierte Bewegungsabfolgen, die das Pferd zwar formen – ihm aber jede Eigeninitiative des Körpers nehmen. Anspruch hemmt die Spontanität, Erwartung stört die Absichtslosigkeit, Druck erstickt die Lebendigkeit. Und – das Pferd reagiert naturgemäß empfindlich mit seinem Körper  auf die Beeinflussung des Menschen.

Die Formel „EINFACH reiten“ gilt deshalb für den heutigen Menschen schon lange nicht mehr, denn unser Leben ist voll gefüllt mit Zielen, Gewohnheiten und Verspannungen, die uns davon abhalten mit unseren Pferden „EINFACH zu reiten“.
Pferde sind Lebewesen, die es aber verdienen, dass wir uns mit IHREN Grundbedürfnissen, mit IHREN Stärken und aber auch mit IHREN Schwächen beschäftigen – da gehört viel Einfühlungsvermögen, Gespür und Sensibilität des Menschen dazu, da Pferde in Menschengesellschaft ihre eigenen Instinkte oft nicht ausleben können. Wir  aber müssen die natürliche Veranlagung und damit das Erbe des Pferdes ernst nehmen, um nicht gegen den Körper des Pferdes zu arbeiten.

Das Reiten beginnt in Ihrem Körper und mit ihrem Körper

In den Körperseminaren lösen wir Sie von der Vorstellung, dass Reiten einer bestimmten Körperhaltung bedarf.  Sie brauchen nicht nur einen Körper der mit seiner Körpersprache mit dem Pferd „sprechen“ kann, sie brauchen einen Körper der so feine Körperzeichen geben kann, die das Pferd verstehen kann und mit denen Sie für das Pferd transparent und „lesbar“ werden – und auch um spontan mit augenblicklichen Situationen umgehen zu können. Mit mechanischen Einwirkungen dagegen kann das Pferd nicht umgehen. Pferde sind aber meist nicht selbstsicher genug, um dagegen zu rebellieren – und wenn doch, werden sie als unreitbar abgetan.

Weil wir an Missverständnissen keinerlei Interesse haben sollten

Die stillen Zeichen des Pferdes werden oft übersehen. Denken Sie dabei immer daran, dass wir etwas vom Pferd wollen und nicht umgekehrt. Die Tatsache, dass das Pferd sich oft mit einem „Störfaktor“ auf seinem Rücken bewegen muss, und sich trotzdem bewegt, zeigt uns wie unglaublich sensibel und differenziert Pferde sich bewegen können. Aber – Druck, einseitige Bewegungen und Gewohnheiten unseres Körpers sind für das Pferd immer heftige Eingriffe in sein natürliches Bewegungsverhalten, die die Verbindung zum Pferd einfach nur behindern oder sogar verhindern und im Pferdekörper Spuren hinterlassen.

Reiten ist leider oft „ein gegenseitiges am Bewegen hindern“

Die eingeschränkten Bewegungen des Menschen bedeuten: dem natürlichen Bewegungsverhalten des Pferdes ein Bein stellen. Und – solche Einschränkungen machen auch Sie handlungsunfähig. In den Körperseminaren werden Sie für sich selbst erfahren, dass eine aufrechte Position ihnen am schnellsten dazu verhilft, eine Verbindung zum Pferd einzugehen, weil Sie nur in dieser Position in Ihrer Atmung und in Ihrer gesamten körperlichen Präsenz gesammelt bleiben. Und Ihr Körper wird bemerken, dass man für die vielfältigen Impulse in einer aufrechten Position am wenigsten Energie benötigt und am wenigsten auf  seine Balance bewusst achten muss.

Wie Sie sich im Körperseminar eine Körperposition für Ihren eigenen Reitersitz aneignen können

Die ganz, ganz alten Reitmeister haben es „sich einen Sitz aneignen“ genannt. Das heißt mit anderen Worten, dass der Körper genügend  Muskeltonus haben muss,  damit er mit der Schwerkraft im Gleichgewicht spielen kann, dabei aber gleichzeitig in sich völlig entspannt  bleiben kann – weil es nur minimaler Anstrengung bedarf, um in sich aufrecht zu bleiben und um in eine isometrische (innere)Bewegung kommen zu können. Fest und weich – beiläufig und doch aufmerksam“, das ist die schlichteste, einfachste und treffendste Beschreibung des Reiterkörpers.

Reiten lernen können Sie nur, wenn Ihr Körper mitmacht

Bewegung sollte für das Pferd immer als spielerische Leichtigkeit erkennbar sein, denn nur im Spiel kann das Pferd ganz klar erkennen, was Sie eigentlich genau wollen, aber auch, wo seine Grenzen sind – und da kommen Sie mit ihrem Körper wieder ins „Spiel“. Denn es geht um ihre alltäglichen Bewegungen – Ihr Körper unterscheidet nicht zwischen ihrer sitzenden Bürotätigkeit, ihrer stabilisierenden Stehtätigkeit und der anschließenden Freizeit mit dem Pferd. So werden Regeln die Sie aufstellen und Anforderungen die Sie an das Pferd richten und die ihr Körper nicht bestätigen kann, undurchsichtig und beliebig. Ihr Körper stiftet also mehr Verwirrung beim Pferd als Lernerfolg

Das A und O des Reitens ist ihr Körper

Einfache, alltägliche Bewegungen sollen nicht eine Reitweise interpretieren, sondern den Weg öffnen für gemeinsame Bewegungserfahrungen. Ihr Körper soll sehr klar in seiner Präsenz sein und vor allem reagieren können. Sie sollen das Pferd über ihre Hände wahrnehmen und mit ihren Beinen begleiten können – und bei allem soll ihre Aufmerksamkeit trotzdem beim Pferd liegen können und sich nicht mit den Verspannungen ihres Körpers beschäftigen müssen. Das Reiten lebt ja von einer lebendigen, wachen Verbindung, der Reaktionsbereitschaft und der raschen, elastischen Umschaltfähigkeit beider Beteiligten. So ein Reiten kann anregen, bereichern und beflügeln – und zwar Mensch UND Pferd.

Schicken Sie ihre Wahrnehmung ins Training

Deshalb unterstützen wir Sie auch in den Bewegungsseminaren mit einer riesigen Bewegungsvielfalt und „neuen“ alten Bewegungsimpulsen, zu der Wichtigkeit der autonomen Hand in der Handhaltungsschulung und dem unabhängigen Bein in der Beinhaltungsschulung.
Verabschieden Sie sich in den Körperseminaren von Gewohnheiten, „eingefleischten Schemen“, Bewegungsmustern und Grobmotorik. Und fast augenblicklich hindert sie nichts mehr in ihrem Körper, sich mit ihrem Pferd zu verbinden, nichts mehr  was Sie daran hindert  lebendig zu sein, vielleicht auch einfach mal keine „korrekten“, dafür aber zentrierte, ehrliche, authentische  Bewegungen zu machen, mit denen das Pferd viel besser zurecht kommt, als steife, starre Bewegungen, die nicht zu ihnen gehören.

Wann immer Sie „in sich“ bleiben und mit ihrer körperlichen Aufmerksamkeit ihr Pferd wahrnehmen, ohne die Bewegungen zu beurteilen – können Sie auf die feinste Art der Welt reiten, nämlich in enger Verbindung mit ihrem Pferd. Ihr Körper hilft Ihnen dabei – und die Körperseminare auch.

Ihr Bewegungsfluss

Der erste Schritt zu einem Reiten im Bewegungsfluss ist – natürlich – Ihr eigener Körper. Das Reiten im Sinne des  BewegungsLernens steht in direkter Verbindung zum Alltag. Das Erlebnis dabei  ist nicht „reiten“ sondern „Bewegung“. Man taucht damit in eine Welt der Bewegungen ein, in der man dann fähig ist, auch im Alltag Selbst-bewusster zu sein.

Es liegt in der Natur des Reitens, dass man einen Partner braucht um reiten zu können– das Pferd. Also muss man sich einen Weg schaffen, mit diesem Partner so gut wie möglich zu kommunizieren. Immerhin sind beide Partner Lebewesen – also lebendige Wesen, deshalb sollte eine Kommunikation mit der Schwerkraft entstehen. Denn was in dem Augenblick einer gemeinsamen Bewegung mit dem Pferd passiert, und wie es sich tatsächlich für beide anfühlt, ist im Voraus nicht planbar. Aber – wir können unseren Körper so vorbereiten, dass er offen für jede Situation mit dem Pferd wird.

Die Grundlage der Bewegung beim Reiten

Deshalb ist das Herzstück der Körperseminare für den Menschen der  ungestörte Bewegungsfluss im Menschen. Den eigenen Körper bewusst wahrnehmen, ist eine natürliche Voraussetzung um damit den Bewegungsfluss auch im Pferd erwecken, erhalten, entwickeln und vertiefen zu können. Viele kleine Reflexbewegungen, die in der Balance der ruhigen Bewegung entstehen (isometrische Bewegung) eröffnen neue Möglichkeiten der gemeinsamen Bewegungen mit dem Pferd.

Das BewegungsLernen arbeitet mit dem Bewusstwerden von Körperprozessen und –Funktionen.  Die Reiter sollen ihren Körper ganz genau erspüren und aus diesem Körperbewusstsein heraus Bewegungen gemeinsam mit dem Pferd entwickeln. Dabei geht es vielmehr um das Zulassen und Finden von Bewegungen als um das willentliche Nachmachen von Bewegungen.

Der Reiterkörper: Selbstwahrnehmung, Berührung, körperliche Fertigkeiten

Nicht das Bewusstsein dominiert die Bewegung, sondern die genaue Körperwahrnehmung. Das unmittelbare Erleben von Berührung und das Spiel mit den Reflexen sind dafür die Auslöser.  Wir lenken die Aufmerksamkeit auf kleine Empfindungen, denn die Wachheit und Präsenz für den momentanen Augenblick sind entscheidend.

Gewicht annehmen können, damit man es wieder loslassen kann.

Gleichzeitig aktiv und passiv sein. Das Gefühl des „Sich-Lassens“ statt „Sich-Haltens“ . Eine wirkliche Bewegung zulassen, jenseits der Tendenz, das Angenehme zu suchen und das Unangenehme zu vermeiden und damit das Gleichgewicht zwischen Fühlen und Tun entwickeln. Auf das Pferd einwirken ohne zu tun, stellt das Tun des Menschen – Sie merken es schon –  absolut in den Vordergrund. Um Gewicht anzunehmen und aber auch wieder loszulassen – ähnlich wie beim Tanzen – muss der Körper spannungsfrei sein. Spannungen verhindern genauso wie Dehnungen  alle unbewussten Bewegungen.

Verspannung überdeckt Wahrnehmung und Empfindung. Die Spannung im eigenen Körper verdeckt  die Wahrnehmung für das Pferd, die Mensch dringend braucht um sensibel auf das Pferd eingehen zu können. Sonst spürt man nicht das Pferd, sondern nur die eigene Verspannung. Unser Körper muss aber zu einer permanenten Bewegungsänderung bereit sein, um im seiner Bewegung und der des Pferdes sein zu können.

Ihre Körperoberflächen sensibilisieren und dem Pferd anbieten

Eine stabile, und doch bewegliche Körperhaltung kommt durch eine gute Ausrichtung des Skeletts und nicht durch den Sattel und eine „Sitzhaltung“. Das Verständnis für Ihren eigenen Körper, für das eigene Skelett, den Bewegungsfluss und die Ausdehnung der Lungen, hilft Ihnen, alle Bewegungen mit dem Pferd mit mehr Sensibilität und Bewusstheit auszuführen. Häufig werden Bewegungen mit unnötig hoher Muskelspannung ausgeführt. Der Mensch ist steif, verschiedene Körperbereiche werden nicht bewegt und damit wird das Pferd blockiert.

Sie empfinden z. B. wie sie Ihren Körper auf dem Becken tragen und wie Sie sich bewegen müssen, dass der Bewegungsfluss hindernisfrei durch den Körper geht. Sie spüren was ihn bremst, was ihn aufhält und empfinden wie wichtig es ist, Schultern und Becken einzusetzen, um die Gelenke von Armen und Beinen zu entlasten und mit ihnen Gewicht aufnehmen und abgeben zu können

„Spüre die Erde unter den Füßen des Pferdes – das ist wirkliches Reiten“ Monika Pausch

 

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