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Das Biomotorische Trainingsseminar

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…für Mensch und Pferd

 

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Sie und Ihr Pferd können sich ihre artgerechten Bewegungen sehr einfach wieder zurückholen!
Es ist leichter als man denkt!

 

 

 

 

 

Der Ablauf:  3-Tage Biomotorisches Training

Das Körperliche Trainingsprogramm das sich auf das Pferd einstellt

Seit vielen Jahren beschäftigt sich das BewegungsLernen mit einem in der Reiterwelt ungewohnten Ansatz: das Pferd bekommt seine Bewegungen zurück. Nur ein – wenn auch gezieltes -Abrufen gespeicherter Bewegungsinhalte reicht uns schon lange nicht mehr – denn ein Nutzen für die eigenen Lernprozesse des Pferdes ist damit nicht gegeben. Negative reiterliche Situationen, Gesundheitliche Probleme und Bewegungseinschränkungen, aber auch sogenannte Modekrankheiten sind dabei deutliche Indikatoren für eine mangelhafte Bewegungsentwicklung und eine einseitig ausgerichtete Biomotorik.

Lernformen, die uns stärker mit dem Pferd zusammenbringen, die uns mit der Neugier und der Freude des gemeinsamen Bewegens in immer engeren Kontakt bringen – Eigenbewegung, Tiefe Bewegung, Wahrnehmung des eigenen Körpers, und immer wieder ein Herausfordern des Gleichgewichtssinnes und der Koordination gehören zum neuen Lernen dazu.

Die Biomotorik ist der springende Punkt bei der Entwicklung von Bewegungen. In allen Schritten der Lernprozesse sollte das Pferd seinen Körper wahrnehmen können. Eine große Bewegungsvielfalt die in einer intuitiven Bewegung verankert werden, tragen auf lebendige Art und Weise dazu bei, den eigenen Bewegungssschatz des Pferdes zu erweitern.

„Normale“ Bahnen werden dabei verlassen und stattdessen entstehen weitreichende neue Verknüpfungen über den ganzen Körper hinweg. Immer mehr Teile der „Aufgabenverarbeitung“ des Körpers können dann im intuitiven Modus vollzogen werden. Für das Pferd bedeutet diese im Gehirn fest verankerte Fähigkeit der Intuition eine absolute Stressreduktion, weil sie nur Informationen berücksichtigt, die im Körper bereits vorhanden sind, und dem bewussten Bewegen in seiner Kapazität haushoch überlegen sind. Deshalb braucht der Körper um intuitiv reagieren zu können, eine enorme, gut abgespeicherte Bewegungsvielfalt.

 

Das Allerwichtigste jedoch sind Sie dabei – sie und Ihr Körper. Vielleicht haben Sie gemerkt, dass es Ihnen schwer fällt, reiterliche Bewegungen mit dem Pferd auszuführen? Oder vielleicht fühlen sie sich ein bisschen eingerostet? Dann machen Sie Ihren Körper wieder flexibel und elastisch – Für Sie und Ihr Pferd. Verlassen Sie die eingefahrenen Bahnen ihres Körpers und legen Sie neue Muster an.

Muster, die es Ihrem Pferd erleichtert, Bewegungsinformationen aufzunehmen.  Am besten eignet sich eine sinnvolle „Weiterbildung“ Ihres Rückens dazu. Denn auch die schönsten Theorien können eine schlappe Rückenmuskulatur nicht ersetzen.

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Der Tag 1: Begleiten Sie Ihren Körper in die Führung – es geht um Sie!

Erfahren sie im ersten Teil des Seminares wie Sie für sich die biomotorischen Gesetze der Bewegung zunutze machen können, und wie viel Freude es Ihrem Körper machen kann, wenn Sie ihn richtig bedienen. Mit ihrer tiefen Bewegung bekommen Sie ein Körperergebnis präsentiert, das wir Körpergehirn nennen.

Deshalb widmen wir uns an drei Tagen ausführlich den Möglichkeiten, wie Sie Ihren Körper am besten fordern und fördern – und  Ihrem Pferd damit Unabhängigkeit demonstrieren können. Wir beschäftigen uns mit Ihrer Tiefen Bewegung, mit  Gleichgewichtsförderung und verbesserter Koordination. Und mit dem Gefühl, mit „richtigen“ Bewegungen in der Tiefenstruktur, Schäden im Organismus selbst reparieren zu können.

Was erwartet Ihren Körper:
Der Tag I geht in die Basisbewegung des Reiters. Damit erhält sich Ihre Wirbelkette ihre Elastizität und behält ihre flexible S-Form, die sie dringend für alle Bewegungen auf dem Pferd braucht. Schließlich ist unser Bewegungsapparat auf Aufrichtung und eine elastische Wirbelkette optimiert. Ein inaktiver Rücken verliert innerhalb kürzester Zeit seine Flexibilität, seine Festigkeit (durch die verbindende Wirbelmuskulatur) und seine Beweglichkeit. All jene Eigenschaften, die er dringend braucht, um seiner tragenden Rolle auf dem Pferd gerecht zu werden.
Auch bei Ihnen gilt die Regel: Je mehr Sinnesanreize und Bewegungsvielfalten in die kleinen langsamen Bewegungen mit einbezogen werden, desto aktiver sind die tiefen Strukturen und Ihr Organismus, und desto besser laufen die Lernschritte des Körpers ab. Denn entscheidend ist, die neuen Lerninhalte und Informationsnetze in den vorbestehenden Rhythmus des Körpers zu bringen.

Das eigentliche Bewegungsbilden, also das biologische Bewegungsentwickeln findet übrigens fast überwiegend erst in der Nacht statt. Alle wichtigen, leicht und freiwillig erzeugten Bewegungsinformationen werden noch einmal aufgerufen, mit Energie versorgt, die dann für den Entwicklungsprozess zur Verfügung steht und weiter ausgebaut. Wir sind gespannt auf Ihre Nacht.

Sie werden es vermutet haben: Ohne Wiederholung geht nichts – aber von nun an trainieren Sie Ihre Reitbewegungen in Ihrem Alltag. Je vielfältiger sie die Wahrnehmungsübungen in ihrem Alltag wiederholen, desto besser. So holen Sie sich die tiefen Bewegungen immer wieder in den Körper zurück.

 

Der Tag 2: Die Fohlenspiele des BewegungsLernens

Das Seminar gibt Ihnen vielfältige Anregungen, wie Sie Ihre Bewegungsangebote für das Pferd in Zukunft biomotorisch – also mit allen Sinnen wahrnehmend – gestalten können.  Der Fokus des Biomotorischen Trainings liegt nicht auf einem herkömmlichen Training, so wie wir es bei einer Bodenarbeit verstehen, sondern mit den fantastischen Möglichkeiten die ein Mensch hat, um das Urvertrauen zum Pferd herzustellen. So lernt das Pferd, sich – ihrem Körper und ihren Fähigkeiten zu vertrauen.

Im Vordergrund des Biomotorischen Trainings steht nicht ein genau vorgegebener methodischer Aufbau zum Erlernen einer bestimmten Fertigkeit, ein exaktes Bewegungsvorbild, das nachgeahmt oder eine Bewegungsanweisung an das Pferd, der Folge geleistet werden soll, sondern die Selbstbewegung des Pferdes in der Tiefen Bewegung und das Pferd das sich immer  wieder in seiner körperlichen Eigenwahrnehmung üben kann.

Vor allem da, wo der Lebensalltag des Pferdes keine entsprechenden Gelegenheiten mehr bereithält ist ein gezieltes Training der angelegten Bewegungsfähigkeiten notwendig. Das BewegungsLernen eröffnet dem Pferdebesitzer neue Möglichkeiten, dem dort die lebensnotwendigen Bewegungsanreize zu schaffen, wo es eigentlich keine mehr gibt – wo der Lebensalltag des Pferdes keine Gelegenheiten zum körperlichen Pferdsein mehr hergibt.  Damit können wir einer  Entwicklung gegenzusteuern,  in der sich das Pferd nur noch „künstlich“ bewegen kann. Mit einfachen, pferdegerechten Übungen können Sie zuhause die Bewegungsentwicklung ihres Pferdes unterstützen. Bewegungsauffälligkeiten- Defiziten- und Störungen werden damit wirksam vorgebeugt.

Dazu eignen sich die Fohlenspiele, die jeder mit seinem Pferd einfach ausführen kann. Das machen wir uns im Biomotorischen Training zu Nutze. Sie locken die Begeisterung des Pferdes heraus,  machen ein bisschen unsicher und aufmerksam und sehr neugierig auf neue Bewegungen.  Zum Einsatz kommen die in jedem Körper angelegten Bewegungen aber auch die Auslösung von Primitivreflexen, das Erarbeiten von Koordination und immer wieder das Herausfordern des Gleichgewichtssinnes. Die Prinzipien der Intuitiven Bewegung werden vorgestellt und Beispiele für die Gestaltung der Körperarbeit mit dem Biomotorischen Training zu Hause gegeben.

Wenn wir den Körper verbessern oder das Bewegungsmuster verändern wollen, müssen wir so nah wie möglich an das ursprüngliche, natürliche Lernverhalten des Körpers herankommen. Das heißt, die Wahrnehmung fördern, damit mehr Reize aufgenommen werden können und dem Körper eine Vielzahl von Bewegungsreizen bieten, damit  die Reizverarbeitung im Körper auf vollen Touren laufen kann.

Wie bereits beschrieben, spielen die Bewegungen der Fohlentage eine ganz besondere Rolle, in Ihnen sind  alle Bewegungsanreize und Intuitive Bewegungen die den Körper unterstützen sollen, angelegt. Durch die Primitivreflexe können wir nachhelfen, das immer noch vorhandene Hintergrundmuster wieder in den Vordergrund zu bringen, auch wenn sie von künstlichen Bewegungen überschüttet sind.

Obwohl das Biomotorische Training das Pferd an die Leichtigkeit und Freiwilligkeit seiner Fohlentage  erinnert,  und die vom Menschen begleitete Bewegungen seine Lebensfreude und die Freude zeigen, die Pferde an ihren Bewegungen aber auch am Reiten haben können. will die Körperarbeit beides biomotorisch miteinander verbinden, und damit zusätzliche Fördermöglichkeiten schaffen.  Beim Pferd die Eigenwahrnehmung und die Intuitive Bewegung fördern  und  damit das Urvertrauen in den Menschen stärken.

Die praktischen Übungen sind deshalb als Anregungen zu verstehen, die eigene  Biomotorik mit der eigenen Bewegungsbiografie zu verbinden und die Körperarbeit mit dem Pferd mit seinen Fähigkeiten weiter zu entwickeln.

Wichtig ist, das trotz allem feinmotorischen Bewegen die Wahrnehmung des Pferdes  im Vordergrund bleibt,  das nur viel beobachtet, aber nicht bewertet wird und das Pferd, Pferd sein kann.  Das Pferd selbst sollte die Möglichkeit haben, sein eigenes Tempo zu bestimmen. Das Pferd soll spüren, dass der Mensch es wahr -und auch ernst nimmt und dass es tatsächlich ohne Druck aufzubauen, um das Pferd geht. Nur so wird aus wird die Eigenwahrnehmung des Pferdes wieder geweckt, und nur so wird aus dem Bewegen ein biomotorisches Bewegen, so  als wenn das Pferd wieder die „zweckfreien“ Spiele seiner Fohlentage spielen würde. Auf diese Weise körperlich ausgerüstet, versteht das Pferd alle – auch anstrengende Anforderungen als Herausforderungen  – weil es einfach zufrieden macht,  zu zeigen und auszuspielen was in einem steckt.

Mit diesen Tiefen Bewegungen können wir die Ausstattung des biologischen Erbgutes wieder aktivieren, wir können das Becken auslösen (die Wahrnehmung liegt im Becken), gerade ausrichten und dem Lendenbereich damit wieder Kraft geben. Das Pferd kann einen bewussteren Gebrauch seiner Lenden- und Beckenmuskulatur – aber eben auch der Tiefen Rückenmuskulatur machen. So wird nicht nur Stoffwechsel und Atmung angeregt, sondern auch die Bewegungsnetzwerke der Genick- und Kopfmuskulatur, die sehr eng mit dem Körper verbunden sind – entlastet.  (eine umfangreichere Schilderung der Körperlichen Vorgänge beim Biomotorischen Training würde hier den Platz sprengen – wenn sie weiteres Interesse an der wunderbaren Zusammenarbeit des Pferdekörpers haben, lesen sie weiter auf unserer Webseite…..)

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Die logische Konsequenz des Menschen ist sein eigener Körper – denn wer „A“ sagen will, muss auch „A“ mit seinem Körper ausdrücken können.

  • Intuitive Sitzbewegungen
  • Freier und leichter reiten
  • Bewegungseinschränkungen, Bewegungsblockaden und Schiefen lösen
  • Unfühlbare Grenzen setzen
  • Angstbewältigung
Der Tag 3 beschäftigt sich mit der  „Intuitiven Sitzbewegung“ Ihres Körpers und dem Prozess der Wechselwirkung zwischen Pferd und Reiter. Bei der Sitzsimulation kommen genau die Bewegungsmöglichkeiten und Interaktionen zum Einsatz,  die Sie sich in den zwei vorherigen Tagen erarbeitet haben. Gerade bei der „Sitzordnung“ unseres Körpers sehen wir: Kein einzelner Muskel kann etwas bewirken, auch kein einzelnes Körperteil, denn unser Körper ist ein Musterbeispiel für Teamarbeit und erstaunlicherweise sind seit der Geburt alle benötigten Funktionen auch zum Reiten angelegt. .

Über die freigeschalteten  Nervenbahnen Ihres Rückens gelangen nun fortlaufend Bewegungsinformationen von Ihrem Gehirn in ihre Gliedmaßen und zurück. Der feine Austausch mit dem Pferd kann beginnen, wenn sich so Belastung und Entlastung ihres Körpers die Waage halten. Mit Ihrer verfeinerten Wahrnehmung  werden sie nun auch seiner durch das Biomotorische Training immer feiner werdenden Eigenwahrnehmung  des Pferdes gerechter.

In  diesem Überblick über das Seminar sehen Sie schon, dass wir Sie an drei Tagen  in das Geheimnis ihres Körpers einweihen werden. Das Verständnis für die Tiefe Bewegung verdeutlicht, warum es gerade beim Reiten so wichtig ist, Wahrnehmung, Gleichgewichtssinn, Koordination und die biomotorische Bewegungen des Menschen mit dem Pferd zu verbinden.

Besonders die feinen  Handlungen mit dem Pferd – das feine Reiten – beruht auf intuitiven Vorgängen, die sich IN ihrem Körper vollziehen. Durch die Einbindung der biomotorischen Vorgänge in die Zusammenhänge der Reiterei wird dem Pferd  ein Bewegen in seiner Eigenbewegung ermöglicht. Vor allem AUF dem Pferd sollte der Reiter sein Pferd dabei begleiten und unterstützend wirken, indem er das Pferd in seine Tiefe Bewegung führt, seine Gleichgewichtssinn immer wieder herausfordert und so die Koordination aller vier Beine verbessern kann.

So können Sie auch ohne schädliche Hilfsmittel mit Ihrem Pferd umgehen und ihm trotzdem unsichtbare Grenzen setzen, die für uns – aber auch für das Pferd – eben auch Sicherheit bedeuten (Thema Angstbewältigung).

Wozu brauchen wir Hilfsmittel? –  wir haben ja unseren Körper – das Vielseitigste, was die Natur jemals hervorgebracht hat.

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Machen sie was mit sich – es ist so einfach!

PS:

Die Körperarbeit des BewegungsLernen kann und soll problemlos in den Pferdealltag eingebaut werden, egal wie er sonst gestaltet ist. Ob das Pferd Dressur-, Western- oder Freizeitgeritten ist, ob man zusätzlich Bodenarbeiten oder Dominanztrainings macht – da die Biomotorik das Fundament – die Basis für die Körper von Mensch und Pferd darstellt, soll es  dazu beitragen dass Pferde, in allem was sie tun, sich so spielerisch und unbeschwert wie Fohlen in ihrer körperlichen Eigenwahrnehmung üben können.

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